Mittelständler mit Charme - Abteilung Qualitätsmanagement
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Flache Hierarchie, offener Umgang miteinander
- Spannende und vielseitige Projekte
- Arbeitsbedingungen im Headquarter
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Wirklich schlecht finde ich nichts. Natürlich gibt es wie in jedem Unternehmen an manchen Stellen Optimierungsbedarf. Wenn man darauf aufmerksam macht, wird man mit seinem Anliegen ernst genommen und es wird versucht, eine Lösung zu finden.
Verbesserungsvorschläge
- Verbesserung der unternehmensweiten Kommunikation
- Förderung des Wissenstransfers, vor allem wenn Mitarbeiter in Rente gehen
- Kontinuierliche Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Produktion und im Lager
- Erhöhung des Budgets für Weiterbildungen
Arbeitsatmosphäre
Ich gehe wirklich gerne zur Arbeit. Ich schätze den Austausch mit meinen Kolleg*innen, egal ob privat oder fachlich. Man findet immer eine offenes Ohr und bisher wurde für (fast) jedes Problem noch immer eine Lösung gefunden.
Der respektvollen Umgang miteinander wird regelmäßig hervorgehoben, gefördert und gelebt.
Image
Das Unternehmen ist in der allgemeinen Bevölkerung unbekannt, gewinnt aber immer mehr an Bekanntheit in Industriekreisen, da in den letzten Jahren mehr Öffentlichkeitsarbeit geleistet wurde. Levaco vertritt die Unternehmenswerte nach außen.
Work-Life-Balance
Als Mitarbeiter*in in der QM gibt es Gleitzeit und Home Office. Überstunden kommen sehr selten vor und wenn, können diese problemlos abgearbeitet werden.
Dadurch, dass wir wenige Personen in der Abteilung sind ist die Urlaubsplanung einfach zu regeln und bisher konnte ich immer zu den gewünschten Zeiten Urlaub nehmen.
Meiner Wahrnehmung nach wird sehr darauf geachtet, dass die Arbeit mit dem Familienleben vereinbar ist.
Bei höherer Belastung wird abteilungsintern versucht Entlastungsmöglichkeiten zu finden.
Karriere/Weiterbildung
Ich habe das Gefühl, dass meiner Vorgesetzten wirklich etwas an meiner fachlichen Entwicklung liegt. Sie hat eine Vision für meine berufliche Zukunft und berücksichtigt dabei meine Vorstellungen und Wünsche. Sie setzt sich für meine Entwicklung bei der Geschäftsführung ein.
Mir ist es möglich mindestens eine Weiterbildung im Jahr zu besuchen. Ich kann meiner Vorgesetzten verschiedene Schulungen vorschlagen und wir entscheiden zusammen, welche ich besuche. Leider ist das Abteilungsbudget für Weiterbildungen begrenzt, wodurch viele interessante Angebote nicht in Frage kommen. Daher würde ich mir wünschen, dass unternehmensweit das Budget hier etwas aufgestockt wird.
Gehalt/Benefits
Bezahlung nach Tarifvertrag oder außertariflich.
Es gibt die Möglichkeit zum Leasing eines Jobrads.
Möglichkeit zur Einzahlung in eine betriebliche Renten- und Pflegeversicherung.
Nutzung von Rabatten über Corporate Benefits.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Das Unternehmen setzt sich sehr für Umweltschutz ein. Bei jedem Projekt werden Umweltfaktoren bedacht. Es werden regelmäßig Energiesparmöglichkeiten, etc. evaluiert. Anforderungen werden häufig über den gesetzlichen Standard hinaus erfüllt. Der Industriestandort Deutschland wird gefördert.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt ist klasse (siehe auch Arbeitsatmosphäre). Man unterstützt sich abteilungsübergreifend, soweit es das eigene Arbeitspensum zulässt.
Bei Uneinigkeiten wird oft eine fachliche und schnelle Lösung gefunden.
Es finden regelmäßige soziale Veranstaltungen am Headquarter statt, wie z.B. ein Thanksgiving Lunch oder ein "Weihnachtsmarkt".
Umgang mit älteren Kollegen
Ich habe bisher keine Form von Altersdiskriminierung mitbekommen.
Das Know-How älterer Kolleg*innen wird sehr geschätzt. Ehemalige Mitarbeiter*innen in Rente werden jedes Jahr zum Sommerfest und zu Weihnachtsfeiern eingeladen. Langjährige Firmenzugehörigkeit wird gefeiert und belohnt. Da wir uns gerade im Generationswechsel befinden, verlassen gerade einige ältere Kolleg*innen das Unternehmen. Ich habe mitbekommen, dass es dort hin und wieder Probleme beim Wissenstransfer gab, z.B. weil nicht früh genug ein*e Nachfolger*in gefunden werden konnte oder sich die ausscheidenden Personen nicht genug darum bemüht haben.
Vorgesetztenverhalten
Die Kommunikation bzgl. Projekten und Zielen innerhalb meiner Abteilung ist sehr transparent und nachvollziehbar. Es wird mir ermöglicht mich einzubringen, es findet kein Micromanagement statt. Meine Vorgesetzte unterstützt mich und setzt sich für meine Belange ein. Ich kann offen konstruktive Kritik und Verbesserungsvorschläge anbringen.
Arbeitsbedingungen
An den Arbeitsbedingungen im Headquarter gibt es nichts auszusetzen. Alles entspricht dem aktuellen Standard.
Die Räumlichkeiten an den anderen Standorten könnten verbessert werden, z.B. würde die Produktion von einem weiteren Besprechungsraum profitieren. Leider ist man aufgrund äußerer Gegebenheiten, wie z.B. Platzmangel am Standort, in der Umsetzung von Veränderungen eingeschränkt. Die Firma versucht dennoch die Arbeitsbedingungen, insofern es möglich ist, zu verbessern.
Kommunikation
Die Kommunikation innerhalb meiner Abteilung ist klasse. Wir stehen regelmäßig im Kontakt und ich habe das Gefühl, immer auf dem aktuellsten Stand zu sein, was unsere Aufgabenbereiche angeht.
Dadurch, dass Verwaltung, Produktion und Lager räumlich getrennt sind, gibt es meiner Meinung nach noch Verbesserungspotenzial bei der unternehmensweiten Kommunikation. Manchmal kommen Infos viel zu spät an und dann oft nicht über den offiziellen Weg sondern über den Flurfunk. Viele Sachen werden persönlich an den jeweiligen Standorten geklärt, was einerseits gut ist und für die Effizienz und flache Hierarchie des Unternehmens spricht, andererseits führt das oft dazu, das betroffene Parteien von den anderen Standorten nicht in die Entscheidungsfindung mit einbezogen werden. Sich fachlich und persönlich nicht einbringen zu können führt manchmal zu Frust und Unverständnis. Auch wenn Meetings große Zeitfresser sind, würde ich empfehlen ab und zu einen runden Tisch zu veranstalten, z.B. mit den Vorgesetzen der Standorte, um sich gegenseitig auf dem aktuellen Stand zu halten (z.B. zu Digitalisierungsprojekten).
Gleichberechtigung
Ich habe bisher in keiner Weise Diskriminierung aufgrund Geschlecht, Herkunft, etc. mitbekommen. Frauen in der Chemieindustrie werden gezielt gefördert, z.B. durch Führungskräftetraining. Levaco lädt zum Girl's und Boy's Day ein. Ich würde mir mehr weibliche Kolleginnen wünschen, vor allem in der Produktion. Das ist aber natürlich nur möglich, wenn sich Frauen mit dem passenden Profil auch auf die betreffenden Stellen bewerben.
Interessante Aufgaben
Durch die Arbeit im Qualitätsmanagement bekommt man regelmäßig Einblick in unterschiedliche Abteilungen und arbeitet an verschiedensten Projekten. Es wird nie eintönig und man hat das Gefühl, etwas zum großen Ganzen beizutragen.


