Gut am Arbeitgeber finde ich
Positiv fand ich den Zusammenhalt mit vielen Kolleg:innen, besonders in den ersten 1-2 Jahren. Man hat sich gegenseitig unterstützt, was den Arbeitsalltag oft angenehmer gemacht hat.
Auch die Arbeit im Marketing- und Social-Media-Bereich war grundsätzlich interessant und bot die Möglichkeit, praktische Erfahrungen zu sammeln und verschiedene Aufgabenbereiche kennenzulernen.
Die technische Ausstattung mit Apple-Geräten war größtenteils in Ordnung und wurde im Laufe der Zeit teilweise erneuert. Das Gehalt war für meine Position grundsätzlich fair und wurde in der Regel pünktlich gezahlt.
Außerdem war die Stimmung zu Beginn meiner Zeit im Unternehmen deutlich besser und das Verhältnis zur Vorgesetzten anfangs positiv und wertschätzend.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Rückblickend habe ich im Unternehmen zunehmend fehlende Struktur und Verlässlichkeit wahrgenommen. Prozesse, Regeln und Zuständigkeiten haben sich häufig und teilweise kurzfristig geändert, ohne dass dies klar kommuniziert oder nachvollziehbar erklärt wurde. Dadurch entstand oft Unsicherheit im Team, weil man nie genau wusste, was gerade gilt oder erwartet wird. Besonders schwierig fand ich die Work-Life-Balance — vor allem in meiner Rolle als Werkstudent, in der ich eigentlich nur begrenzt arbeiten durfte. In der Praxis wurde jedoch oft erwartet, kurzfristig einzuspringen oder deutlich flexibler zu sein, als es mit einem Studium vereinbar ist. Urlaub zu bekommen war teilweise kompliziert, und ein „Nein“ wurde aus meiner Sicht selten gut akzeptiert. Als ich später versucht habe, Grenzen zu setzen, hatte ich den Eindruck, dass dies eher negativ bewertet wurde. Insgesamt hatte ich häufig das Gefühl, dass sehr hohe Einsatzbereitschaft als selbstverständlich angesehen wurde, während Verständnis für private Verpflichtungen oder gesetzliche Rahmenbedingungen nicht im gleichen Maß vorhanden war. Das hat langfristig viel Druck erzeugt.
Auch der Umgang mit Personal- und Organisationsthemen wirkte auf mich wenig professionell. Zuständigkeiten wechselten öfter, die Urlaubsplanung war teilweise chaotisch, und ich hatte den Eindruck, dass vertrauliche Themen nicht immer sensibel oder strukturiert behandelt wurden. Besonders unzufrieden war ich am Ende mit meinem Arbeitszeugnis, das ich inhaltlich und formal nicht als angemessen empfunden habe — selbst nach mehrfachen Korrekturwünschen.
Im Marketing habe ich zudem eine spürbar hohe Fluktuation wahrgenommen. Viele Mitarbeitende sind nach meiner Beobachtung relativ schnell wieder gegangen. Gleichzeitig wurden — nach meinem Eindruck — Führungs- oder Leitungsaufgaben teilweise an Personen vergeben, die dafür nur eingeschränkt vorbereitet oder strukturell unterstützt wurden, was zusätzlich zu Unsicherheit geführt hat.
In Bezug auf die Außenwirkung hatte ich den Eindruck, dass sehr großer Wert auf Social Media, Reichweite und ein perfektes Erscheinungsbild gelegt wurde. Intern waren jedoch viele grundlegende Themen wie Struktur, Kommunikation, Qualitätssicherung und Mitarbeiterzufriedenheit deutlich herausfordernder, als es das öffentliche Bild vermuten lässt.
Außerdem habe ich den Eindruck gewonnen, dass auf kritische Bewertungen öffentlich sehr sensibel reagiert wird und teilweise in positiven Antworten oder Bewertungen auf einzelne Kritikpunkte eingegangen wird. Für mich wirkte das nicht immer souverän, sondern eher so, als solle das öffentliche Bild aktiv verteidigt werden. Da ich selbst drei Jahre im Unternehmen gearbeitet habe und sowohl positive als auch viele kritische Erfahrungen gesammelt habe, ist mir wichtig zu betonen, dass ich meine Bewertung sachlich und ehrlich formuliert habe — auch damit zukünftige Bewerber:innen sich ein realistisches Bild machen können.
Insgesamt habe ich erlebt, dass Anspruch und Realität teilweise stark auseinanderlagen. Mehr Professionalität in der Führung, klare Prozesse, ein respektvollerer Umgang mit Grenzen sowie echte Offenheit und Transparenz hätten meinen Arbeitsalltag deutlich verbessert.
Verbesserungsvorschläge
Aus meiner Sicht wäre es sehr wichtig, mehr klare Strukturen und Verlässlichkeit im Arbeitsalltag zu schaffen. Feste Zuständigkeiten, nachvollziehbare Prozesse und transparente Kommunikation würden vielen Mitarbeitenden Sicherheit geben und Unruhe sowie Missverständnisse vermeiden. Außerdem würde ich mir wünschen, dass die Work-Life-Balance und die individuelle Situation der Mitarbeitenden stärker berücksichtigt werden — insbesondere bei Werkstudierenden, die nur ein begrenztes Stundenkontingent haben und nebenbei studieren. Klare Grenzen, planbare Einsatzzeiten und ein respektvoller Umgang mit „Nein-Sagen“ würden hier sehr helfen. Auch ein professionellerer und sensiblerer Umgang mit Personalthemen (z. B. Urlaubsplanung, Zuständigkeiten, Kündigungen, Arbeitszeugnisse) wäre aus meiner Sicht wichtig. Dazu gehören Diskretion, Verlässlichkeit und klare Abläufe, damit Vertrauen entstehen kann. Im Marketing/Social-Media-Bereich wäre es aus meiner Erfahrung sinnvoll, nicht nur auf Reichweite und schnelle Ergebnisse zu achten, sondern auch Qualität, inhaltliche Tiefe und nachhaltige Planung stärker in den Mittelpunkt zu stellen.
Zusätzlich fände ich es hilfreich, wenn Führungs- und Leitungspositionen mit Personen besetzt werden, die über entsprechende fachliche Erfahrung, Führungskompetenz und Qualifikation verfügen und dafür strukturell gut vorbereitet werden. Das würde für mehr Orientierung, Stabilität und Akzeptanz im Team sorgen.
Generell würde ich mir wünschen, dass Mitarbeitende stärker in ihrer fachlichen Entwicklung unterstützt werden — z. B. durch klare Entwicklungspfade, Feedbackgespräche und Weiterbildung.
Insgesamt fände ich es sehr positiv, wenn die internen Strukturen und die gelebte Kultur langfristig noch stärker an das sehr positive öffentliche Image angepasst würden.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre habe ich über die Zeit hinweg als zunehmend belastend empfunden. Am Anfang war die Stimmung im kleineren Team noch recht positiv, doch je größer das Unternehmen wurde, desto unruhiger und angespannter wurde das Arbeitsumfeld. Aus meiner Sicht fehlten klare Strukturen, feste Abläufe und verlässliche Zuständigkeiten. Regeln und Entscheidungen konnten sich kurzfristig ändern, ohne dass dies transparent kommuniziert wurde. Dadurch herrschte oft Unsicherheit und man wusste nie so ganz, woran man ist. Hinzu kam, dass ich das Gefühl hatte, es werde sehr viel Flexibilität und Einsatzbereitschaft erwartet — zum Beispiel beim spontanen Einspringen oder längeren Arbeitstagen — während Verständnis für persönliche Grenzen oder die individuelle Situation nicht im gleichen Maß vorhanden war. Das hat zu dauerhaftem Druck geführt und die Stimmung stark beeinflusst. Zusätzlich habe ich im Marketingbereich eine recht hohe Fluktuation wahrgenommen. Viele Kolleg:innen kamen und gingen wieder, was für ständige Unruhe sorgte und das Gefühl von Stabilität weiter reduziert hat. Insgesamt hatte ich häufig den Eindruck, dass eher auf Probleme reagiert wurde, anstatt strukturiert.
Image
Nach außen präsentiert sich das Unternehmen als sehr moderner, dynamischer und attraktiver Arbeitgeber – besonders über Social Media. Dort entsteht schnell der Eindruck, dass alles sehr professionell, wertschätzend und harmonisch abläuft. Aus meiner Sicht wird viel Wert darauf gelegt, dieses positive Bild nach außen aufrechtzuerhalten.
In meinem Arbeitsalltag habe ich dieses perfekte Bild allerdings nicht immer so erlebt. Themen wie Work-Life-Balance, klare Kommunikation, Verlässlichkeit und professionelle Strukturen empfand ich intern deutlich schwieriger, als man es anhand der Außenwirkung erwarten würde. Zusätzlich hatte ich teilweise den Eindruck, dass auf Bewertungen von Mitarbeitenden sehr sensibel reagiert wurde und Beschäftigte auch dazu ermutigt wurden, positive Bewertungen abzugeben, wenn die öffentliche Wahrnehmung kritisch wurde. Das hat bei mir das Gefühl verstärkt, dass das äußere Bild teilweise wichtiger war als die tatsächlichen Arbeitsbedingungen.
Insgesamt habe ich die Erfahrung gemacht, dass das Image nach außen deutlich besser ist als die Realität im Inneren. Ich fände es wünschenswert, wenn sich die interne Kultur und die gelebten Werte langfristig stärker an
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance habe ich als sehr schwierig erlebt, insbesondere in meiner Rolle als Werkstudent. Als Werkstudent darf man in der Regel nicht mehr als 20 Stunden pro Woche arbeiten – in der Praxis war es für mich jedoch oft kaum möglich, mich wirklich daran zu orientieren. Urlaub zu bekommen war teilweise kompliziert und gleichzeitig wurde häufig erwartet, kurzfristig einzuspringen, zum Beispiel bei Ausfällen oder wenn mehr Arbeit anfiel. Ein „Nein“ wurde dabei aus meiner Sicht selten gut aufgenommen.
Dadurch kam es immer wieder vor, dass ich zeitlich deutlich stärker eingespannt war, als es für ein Studium nebenbei sinnvoll gewesen wäre. Mein Studium sollte eigentlich Priorität haben, aber das ließ sich im Alltag nur schwer mit den Erwartungen im Unternehmen vereinbaren. Als ich später versucht habe, meine Grenzen klarer zu setzen und nicht mehr ständig einzuspringen, hatte ich zunehmend den Eindruck, dass das negativ bewertet wurde.Zusätzlich wirkten Überstunden oder längere Arbeitstage eher selbstverständlich, während Verständnis dafür, auch einmal pünktlich zu gehen oder private Verpflichtungen wahrzunehmen, aus meiner Sicht nicht immer vorhanden war. Das war auf Dauer
Karriere/Weiterbildung
In Bezug auf Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten habe ich das Unternehmen eher eingeschränkt erlebt. Klare Entwicklungswege, strukturierte Einarbeitungskonzepte oder transparente Perspektiven für die persönliche Weiterentwicklung habe ich nicht wirklich wahrgenommen. Vieles wirkte eher spontan organisiert, und Zuständigkeiten haben sich teilweise schnell verändert, was es aus meiner Sicht schwierig gemacht hat, sich langfristig in einem Bereich zu entwickeln oder Fachwissen gezielt zu vertiefen.
Auch Weiterbildungsangebote, Schulungen oder fachliche Förderung gab es nach meiner Erfahrung kaum bzw. nicht in strukturierter Form. Ich hatte den Eindruck, dass die tägliche operative Arbeit im Fokus stand und wenig Raum dafür blieb, Mitarbeitende langfristig aufzubauen oder gezielt zu fördern.
Grundsätzlich wäre das Umfeld — vor allem im Marketing- und Social-Media-Bereich — interessant und hätte viel Potenzial geboten. Aus meiner Sicht wurde dieses Potenzial jedoch nicht wirklich genutzt, weil klare Strukturen, Planung und langfristige Entwicklungskonzepte gefehlt haben.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt war für meine Position grundsätzlich in Ordnung und wurde überwiegend pünktlich gezahlt, auch wenn es vereinzelt kleinere Unstimmigkeiten gab. Besondere Benefits oder zusätzliche Sozialleistungen gab es nach meiner Erfahrung nicht bzw. sind mir nicht bekannt. Insgesamt würde ich das Angebot daher eher als durchschnittlich bis unterdurchschnittlich bewerten.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Zum Thema Umwelt- und Sozialbewusstsein habe ich keinen besonders starken Fokus wahrgenommen. Einzelne Aspekte wurden zwar berücksichtigt, jedoch hatte ich nicht den Eindruck, dass Nachhaltigkeit, soziale Verantwortung oder langfristig faire Arbeitsbedingungen einen wirklich großen und strukturierten Stellenwert im Alltag hatten. Vieles wirkte eher pragmatisch organisiert, ohne ein erkennbares übergeordnetes Konzept zu diesem Thema. Insgesamt würde ich den Bereich daher als durchschnittlich bewerten.
Kollegenzusammenhalt
Zu Beginn meiner Zeit im Unternehmen habe ich den Kollegenzusammenhalt als sehr positiv erlebt. Gerade in den ersten Jahren war das Team kleiner, die Strukturen waren überschaubarer und man hat sich gegenseitig stark unterstützt. Das Miteinander war freundschaftlich und man konnte sich aufeinander verlassen – das habe ich sehr geschätzt.
Mit der Zeit sind jedoch viele neue Mitarbeitende dazugekommen und Zuständigkeiten haben sich öfter verändert. Dadurch hat sich auch die Teamdynamik spürbar gewandelt. Einige Kolleg:innen sind relativ schnell wieder gegangen, was zusätzlich Unruhe ins Team gebracht hat. Insgesamt hatte ich zunehmend das Gefühl, dass der Zusammenhalt nicht mehr so stabil war wie am Anfang.
Trotzdem gab es immer noch einzelne Kolleg:innen, mit denen die Zusammenarbeit sehr gut war und die den Arbeitsalltag deutlich angenehmer gemacht haben.
Umgang mit älteren Kollegen
Den Umgang mit älteren Kolleg:innen habe ich insgesamt neutral erlebt. Allerdings hatte ich teilweise den Eindruck, dass bei der Aufgabenverteilung und Kommunikation nicht immer auf unterschiedliche Erfahrungen oder Bedürfnisse Rücksicht genommen wurde. Klare Strukturen und transparente Prozesse hätten hier aus meiner Sicht geholfen, damit sich wirklich alle gleichermaßen eingebunden und wertgeschätzt fühlen.
Vorgesetztenverhalten
Das Verhalten der Vorgesetzten habe ich im Laufe der Zeit zunehmend als wenig strukturiert und teilweise widersprüchlich erlebt. Entscheidungen und Regeln haben sich aus meiner Sicht häufig geändert, ohne dass dies klar oder transparent kommuniziert wurde. Dadurch entstand oft Unsicherheit, weil man nie genau wusste, was aktuell gilt oder erwartet wird.
Auch beim Thema Arbeitszeit und Verfügbarkeit hatte ich den Eindruck, dass sehr hohe Flexibilität erwartet wurde – gerade beim kurzfristigen Einspringen oder bei zusätzlichem Arbeitsaufkommen. Grenzen zu setzen, z. B. weil ich als Werkstudent nur begrenzt Stunden arbeiten durfte und mein Studium Vorrang hatte, wurde aus meiner Sicht nur eingeschränkt akzeptiert. Wenn man nicht immer verfügbar war, hatte ich teilweise das Gefühl, dass dies negativ wahrgenommen wurde. Hinzu kam, dass ich die Kommunikation der Vorgesetzten mit der Zeit als immer weniger authentisch und konsistent empfunden habe. Nach außen wurde zwar betont, dass Offenheit und Ehrlichkeit wichtig seien, gleichzeitig hatte ich jedoch den Eindruck, dass Dinge nicht immer direkt angesprochen wurden, sondern eher im Hintergrund kommuniziert wurden.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen waren insgesamt in Ordnung. Es wurde überwiegend mit Apple-Geräten gearbeitet, was ich grundsätzlich positiv fand. Die PCs waren technisch in einem guten Zustand und wurden nach einer gewissen Zeit sogar erneuert, was die Arbeit deutlich angenehmer gemacht hat.
Deutlich schwieriger war es allerdings bei den Diensthandys. Viele Geräte waren schon ziemlich veraltet, sehr langsam oder stark ausgelastet, was die tägliche Arbeit — gerade im Social-Media-Bereich — teilweise unnötig erschwert hat. Aus meiner Sicht hat es recht lange gedauert, bis hier wirklich reagiert und neue Geräte angeschafft wurden.
Insgesamt waren die Arbeitsmittel also nutzbar, aber ich hätte mir an manchen Stellen eine schnellere und modernere Ausstattung gewünscht, damit man effizienter arbeiten kann.
Kommunikation
Die Kommunikation habe ich insgesamt als wenig strukturiert erlebt. Informationen wurden häufig kurzfristig oder nur teilweise weitergegeben, sodass man oft nicht genau wusste, was aktuell gilt. Regeln, Abläufe und Prioritäten haben sich teilweise schnell verändert, ohne dass dies transparent erklärt wurde. Dadurch entstand der Eindruck, dass vieles eher spontan entschieden wird.Außerdem war es aus meiner Sicht nicht immer einfach, offen Feedback zu geben oder Grenzen zu setzen, zum Beispiel wenn man als Werkstudent bestimmte Stunden nicht leisten konnte. Ein „Nein“ wurde selten gut aufgenommen. Insgesamt hätte ich mir mehr Klarheit, nachvollziehbare Entscheidungen und einen transparenteren Austausch auf Augenhöhe gewünscht.
Gleichberechtigung
Grundsätzlich wurden Mitarbeitende nach außen hin gleichbehandelt, in der täglichen Zusammenarbeit hatte ich jedoch teilweise den Eindruck, dass Erwartungen, Aufgabenverteilung und Entscheidungen nicht immer einheitlich waren.
Auch der Umgang mit Personalthemen wirkte auf mich nicht immer transparent oder nachvollziehbar, was den Eindruck von Ungleichbehandlung verstärkt hat. Insgesamt hätte ich mir klarere Strukturen und eine gleichmäßigere Verteilung von Verantwortung und Erwartungen gewünscht.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben waren grundsätzlich interessant und abwechslungsreich, vor allem im Bereich Social Media und Marketing. Gerade am Anfang habe ich viel gelernt und fand es spannend, kreativ arbeiten zu können.
Mit der Zeit hatte ich jedoch zunehmend das Gefühl, dass der Schwerpunkt sehr stark auf Außenwirkung, Reichweite und Kennzahlen lag. Mein Eindruck war, dass es oft wichtiger war, möglichst schnell Inhalte zu produzieren und regelmäßig etwas zu veröffentlichen, als sich wirklich Zeit für Qualität, Inhalt oder eine saubere Umsetzung zu nehmen. Dadurch wirkte die Arbeit für mich teilweise recht oberflächlich und weniger nachhaltig, obwohl eigentlich viel Potenzial vorhanden gewesen wäre.
Hinzu kam, dass Prozesse und Zuständigkeiten nicht immer klar definiert waren und Aufgaben kurzfristig geändert oder neu verteilt wurden. Das hat es für mich erschwert, mich fachlich wirklich weiterzuentwickeln oder Projekte langfristig strukturiert zu begleiten.