Nicht zu empfehlen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Anlage, wunderschönes Gelände.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Mitarbeiter als auch Bewohner erfahren zu wenig Wertschätzung und das wirtschaftliche Interesse steht immer stärker im Vordergrund.
Gerade in einem sozialen Beruf sollte der Mensch im Vordergrund stehen.
Natürlich müssen auch soziale Einrichtungen wirtschaftlich arbeiten, doch darf dies nicht dazu führen, dass Menschlichkeit, Fürsorge und ein respektvoller Umgang in den Hintergrund geraten.
Verbesserungsvorschläge
Ein wichtiger Schritt zur Verbesserung des Betriebsklimas wäre es, den ausgeprägten Standesdünkel abzubauen und eine Kommunikation auf Augenhöhe zu etablieren.
Führungskräfte sollten sich nicht über ihre Mitarbeiter stellen.
Ein hierarchischer Titel macht niemandem zu einem besseren Menschen.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist zunehmend von Überforderung,Unzufriedenheit und schlechter Stimmung geprägt. Statt eines konstruktiven Miteinanders, gegenseitiger Unterstützung und klaren Strukturen erleben Mitarbeiter immer häufiger zusätzlichen Druck und eine wachsende Belastung im Arbeitsalltag.
Kommunikation
Die Kommunikation ist von erheblichen Problemen geprägt. Die Geschäftsführung ist im Arbeitsalltag kaum präsent und für Mitarbeiter praktisch nicht greifbar.
Wenn es dennoch zu Begegnungen kommt, ist der Umgangston häufig von Vorwürfen und Respektlosigkeit bestimmt.
Mitarbeiter werden pauschal als Arbeitszeitbetrüger oder Diebe bezeichnet, Gespräche werden schnell laut und enden nicht selten in Anschuldigungen oder Geschrei. Zudem werden Angestellte gerne vor anderen bloßgestellt.
Kollegenzusammenhalt
Der Kollegenzusammenhalt wird durch die ständige Fluktuation erheblich erschwert. Es fällt schwer, Vertrauen zu neuen Kollegen aufzubauen und ein stabiles Miteinander zu entwickeln. Zusätzlich entsteht der Eindruck, dass manche Kollegen Informationen weitertragen. Wo Vertrauen fehlt, kann kein echter Zusammenhalt entstehen.
Work-Life-Balance
Von den Mitarbeitern werden lange Schichten und hohe Flexibilität erwartet.
Dienstpläne werden meist erst zwei Wochen und nicht wie beworben sechs Wochen im Voraus erstellt. Kurzfristige Änderungen werden nicht mit den Mitarbeitern kommuniziert.
Vorgesetztenverhalten
Der Umgangston und das Auftreten lassen häufig den nötigen Respekt und die Wertschätzung vermissen.
Es wird eine deutliche Hierarchie zur Schau gestellt.
Gute Führung zeigt sich nicht durch Überheblichkeit oder die eigene Position, sondern durch Respekt, Fairness und die Fähigkeit, Menschen auf Augenhöhe zu begegnen.
Gleichberechtigung
Grundsätzlich scheint jeder willkommen zu sein, der bereit ist, die anfallende Arbeit zu übernehmen.
Umgang mit älteren Kollegen
Bei einigen älteren Kollegen entsteht der Eindruck, dass sie an bestehenden Strukturen und Arbeitsweisen festhalten möchten. Dadurch fällt es schwer, neue Ideen einzubringen.
Arbeitsbedingungen
Von den Mitarbeitern wird immer mehr verlangt, sodass die Arbeitsbelastung immer mehr steigt und viele an ihre Grenzen kommen. Zusätzlich ist das Arbeitsumfeld veraltet und bietet nicht die Voraussetzungen für ein gesundheitsförderndes Arbeiten.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Umwelt-/Sozialbewusstsein bedeutet nicht nur sich mit Auszeichnungen zu präsentieren, sondern ökologische und soziale Werte tagtäglich umzusetzen…
Gehalt/Benefits
Bei der Anwerbung neuer Mitarbeiter wird mit zahlreichen Benefits und attraktiven Zusatzleistungen geworben. In der betrieblichen Realität entsteht jedoch der Eindruck, dass diese entweder gar nicht oder nur in einem deutlich eingeschränkten Umfang umgesetzt werden.
Image
Das negative Image des Unternehmens scheint längst über die Stadtgrenzen hinaus bekannt zu sein.
Ein guter Ruf entsteht nicht durch Selbstdarstellung, sondern durch das, was Mitarbeiter tatsächlich erleben und nach außen weitergeben.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildung wird im Unternehmen grundsätzlich begrüßt, die tatsächlichen Angebote und Möglichkeiten halten sich jedoch in Grenzen.