Ihr Unternehmen?

Kein Logo hinterlegt

Libelle 
AG
Bewertungen

Ihr Unternehmen?

6 von 28 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Umgang mit älteren Kollegen
kununu Score: 3,3Weiterempfehlung: 60%
Score-Details

6 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Steinzeitliche Führungsmethoden. New Work Fehlanzeige.

2,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Stuttgart gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Definitiv die Kollegen. Man hat sich gut verstanden und die Zusammenarbeit war großartig. In diesem Unternehmen arbeiten viele unglaublich tolle Menschen. Meiner Meinung nach unverdient.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die vielen unglaublichen Aussagen, bei denen man nur ungläubig den Kopf schütteln konnte. Vieles hat persönliche und rechtliche Grenzen überschritten und war an Dreistigkeit kaum zu überbieten.

Ständig zu betonen „du darfst mir nicht widersprechen“ ist einfach vollkommen neben der Spur. Vor allem wenn man damit immer versucht zu umgehen, was im Arbeitsvertrag und im Arbeitsrecht definiert ist. Das war absolut unprofessionell und respektlos.

Mir wurde mehrmals etwas missbräuchliches gesagt und dann betont, dass ich darüber nicht mit anderen reden darf.

Ständig wurden einem die Rechte abgesprochen und Dinge eingeredet, die schlichtweg falsch sind.

Eine gute Führungskraft verteidigt die Rechte der Mitarbeiter anstatt sie anzugreifen!

Psychisch ging es mir zunehmend immer schlechter. Es gab zwar immer mal wieder positivere Phasen, aber dann folgte wieder der nächste Knüller und ich musste mich mit irgendeinem absurden Thema auseinandersetzen, anstatt mich auf die eigentliche Arbeit zu konzentrieren.

Bis dato war dies eines meiner schlimmsten menschlichen Erlebnisse.

Verbesserungsvorschläge

Ich bin sehr dankbar für die Chance hier vieles lernen zu dürfen. Gelernt habe ich allerdings in erster Linie, wie ich nicht behandelt werden möchte und dass ich mehr wert bin als das.

Und auch wenn mir wiederholt versucht wurde das Gegenteil einzureden: so von seinem Arbeitgeber behandelt zu werden ist nicht normal!

Führungskräfte sollten in entsprechende Verhaltens- und Führungsschulungen geschickt werden. Hier mangelt es an emotionaler Reife.
Um Missbrauch entgegenzuwirken wäre ein Betriebsrat, welcher die Führung reguliert, sinnvoll.

Generell würde ich mir mehr Wertschätzung für die Mühen der Mitarbeiter wünschen. Man sollte von Strafen absehen und die Mitarbeiter eher belohnen.

Mehr Respekt vor der Zeit der Mitarbeiter. Niemand sollte einen angreifen, wenn man pünktlich Feierabend macht. Unser Privatleben ist unbezahlbar.

Ein vertraglich geregelter Homeoffice Anspruch sollte den Mitarbeitern zustehen. Hierzu fehlt allerdings das nötige Vertrauen seitens der Führung.

In anderen Unternehmen funktioniert all das wunderbar und ich denke Libelle kann auch noch die Kurve kriegen. Es braucht allerdings die Offenheit für Veränderung und neue Führungsstrukturen.

Arbeitsatmosphäre

Unter den Kollegen war es immer sehr angenehm, aber das Vorgesetztenverhalten hat es stark heruntergezogen.

Frisch im Unternehmen gestartet, und praktisch noch unschuldig wie ein Lamm, bekam ich bereits Drohungen entgegengeworfen.

Ich wurde ständig demotiviert und mit lächerlichen Themen konfrontiert, sodass ich am Schluss des Arbeitstages oftmals genervt nach Hause gegangen bin.

Image

Intern herrschen diverse Probleme, welche die Mitarbeiter regelmäßig erschüttern.

Das Unternehmen hat Probleme Mitarbeiter zu halten und Abgänger bleiben mit einem üblen Nachgeschmack zurück.

Generell halte ich es nicht für förderlich Arbeitnehmer dauerhaft zu verärgern. Besser wäre es eine Kultur zu schaffen, in denen alle ein gutes Bild von dem Unternehmen haben. Aber dazu wäre ein modernerer Führungsstil notwendig.

Work-Life-Balance

Flexible Arbeitszeiten mit einer Kernarbeitszeit von 10 bis 15 Uhr wurden ursprünglich versprochen und waren auch so im Stellenangebot definiert.

Als ich hier anfing, wurde das aber direkt wieder gestrichen. Anfangs musste ich mich regelmäßig auf stupide Diskussionen einlassen, weil ich erst um 9 Uhr zur Arbeit kam. Und das, obwohl ich immer anstandslos früher da war, wenn es wirklich erforderlich war.

Auch wurde gesagt, dass man nach Feierabend und am Wochenende arbeiten soll und dass wir keinen Urlaub benötigen. Hier wurden die Mitarbeiter auch getestet, ob sie eine E-Mail zu solchen Zeitpunkten beantworten.

Während andere Abteilungen mehrmals die Woche ins Homeoffice durften, durften wir nur einen Tag haben. Trotz Infektionsschutzgesetz wurde dieser bei einigen von uns aber irgendwann willkürlich und ohne nachvollziehbaren Grund gestrichen, trotz dessen, dass gerade ich nachweislich aktiv von zu Hause aus mitgearbeitet habe. Ich habe mich über diese unverständliche Entscheidung beschwert und das wurde nicht gern gesehen. Eine faire Begründung habe ich nicht bekommen. Stattdessen wurde ich noch verspottet.

Das hat mich viel über schlechte Führung nachdenken lassen.

Karriere/Weiterbildung

Karriere definitiv nicht für jeden. Es gab diverse Weiterbildungen in der Form von internen Schulungen.

Gehalt/Benefits

Ich habe lediglich ein normales Einstiegsgehalt bekommen. Da dies aber meinem Wunschgehalt entsprach, kann ich mich kaum beschweren. Es hätte jedoch ein wenig höher sein dürfen.

Ich bin jedoch der Meinung, dass man Provisionen fair unter dem gesamten Team aufteilen sollte. Jeder trägt schließlich zum Erfolg bei. In anderen Unternehmen funktioniert sowas wunderbar.

Während meiner Zeit wurden auch die Corporate Benefits Angebote eingeführt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Entgegen einiger älterer Reviews gibt es mittlerweile eine Mülltrennung.

Kollegenzusammenhalt

Angenehme, kompetente und super soziale Kollegen. Es war mir stets eine Freude. Wenn Hilfe benötigt wurde, war man untereinander immer sehr geduldig und hilfsbereit. Insbesondere die Zusammenarbeit mit den anderen Abteilungen war stark.

Die Kollegen vermisse ich definitiv am meisten und mit ihnen hätte ich mir auch eine langjährige, gute Zusammenarbeit vorstellen können.

Umgang mit älteren Kollegen

Hier habe ich keine Probleme feststellen können. Ältere Kollegen wurden von uns jüngeren immer respektvoll und gleichwertig behandelt. Der gegenseitige Umgang mit den erfahreneren Mitarbeitern war auch sehr angenehm und sie brachten die nötige Geduld für uns mit.

Vorgesetztenverhalten

Der absolut tiefste Punkt meiner Zeit bei Libelle. Über meine Erlebnisse könnte ich Bücher verfassen. Unglaublich toxisches und aggressives Verhalten, Gaslighting und ständige Machtspielchen.

Ich werde einfach ein paar Stichpunkte aufzählen, da dies sonst alles gar nicht reinpassen würde:

- "in der Probezeit sollte man täglich 2 Stunden länger arbeiten"
- "in der Probezeit sollte man keinen Urlaub nehmen"
- „dein Gehalt ist nicht dafür da, damit du dir schöne Sachen kaufen kannst“
- der Knüller: "Du darfst mir nicht widersprechen!"
- willkürliche Drohungen
- ich wurde aggressiv gezwungen eine Präsentation innerhalb von 3 Stunden vorzubereiten, mit der Drohung, dass mir ansonsten meine Projekte entrissen werden
- ständig schlechte Laune, Türen knallen, schnaufen, Geschrei
- keine Geduld einem etwas anständig zu erklären, lieber hektisch und aggressiv
- nervenaufreibende Kritikgespräche
- zumindest einmal wurde es körperlich

Menschlichkeit und Empathie waren hier absolut nicht vorhanden. Oft habe ich mich unwohl gefühlt, hatte Herzrasen und habe eine gewisse Angststörung gegenüber der Führung entwickelt.

Arbeitsbedingungen

Die technische Ausstattung war ziemlich gut und die Räume waren modern ausgestattet und haben mir gut gefallen.

Problematisch fand ich lediglich meine Lage, wo es sehr oft laut wurde und ich den Leuten immer hinterherlaufen musste, um die Türen wieder zu schließen. Gerade bei Aufgaben, die Konzentration erforderten, fiel es mir daher schwer den Fokus zu halten.

Das Vorgesetztenverhalten hat das Ganze am meisten heruntergezogen. Hier wurde ich mehrmals grundlos irrational vor allen anderen zusammengeschrien. Sogar als ich mich gerade in einem Call befand.

Kommunikation

Viele Neuigkeiten wurden nicht so gut kommuniziert und es herrschte manchmal Unklarheit über einige Vorgehensweisen. Es mangelt an Struktur.

Ferner litt aufgrund des arroganten und mit bizarren Aussagen geschmückten Vorgesetztenverhaltens die Kommunikation. Statt meine Sorgen mitzuteilen, Fragen zu stellen oder Probleme zu kommunizieren, bin ich mit der Zeit lieber aus dem Weg gegangen.

Gespräche mit Vorgesetzten führten ständig zu arbiträren Strafen und Versuchen meine Rechte einzuschränken. Es war mir furchtbar unangenehm.

Es gab unter anderen eine Situation, bei der ich stolz von meinen Erfolgen und meinem fleißigen Arbeitstag berichtet habe und mir als Antwort darauf zusammenhanglose und unbegründete Strafen auferlegt wurden. Das hat mich sehr erschüttert.

Gleichberechtigung

Einige Mitarbeiter wurden anscheinend besser behandelt als andere. Vorgesetzte hatten nahezu konsequenzenlose Narrenfreiheit.

Frauen gab es nur wenige in der Firma, wurden aber weitestgehend von den Kollegen respektiert.

Interessante Aufgaben

Manche Aufgaben waren eher monoton, andere interessanter. Typische Sales-Aufgaben. Die eigentliche Arbeitsbelastung ging in Ordnung.

3Hilfreichfinden das hilfreich4Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Vera Wieber, HR-Managerin
Vera WieberHR-Managerin

Liebe ehemalige Mitarbeiterin, lieber ehemaliger Mitarbeiter,

Ihre ausführliche Bewertung habe ich mir gründlich durchgelesen und einige Punkte notiert, die wir gemeinsam im Team diskutieren und verbessern möchten. Uns tut es leid, dass für Sie die negativen Themen in Ihrer Zeit mit uns überwiegen. Unser wichtigstes Anliegen ist es, dass sich jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter wohl fühlt und sich bei der Arbeit frei entfalten kann. Wenn es für Sie in Ordnung ist, würde ich mit Ihnen gerne ein persönliches und vertrauliches Gespräch führen, damit wir die Kritik nochmals gemeinsam besprechen können. Dort sollten wir auch über den ein oder anderen Punkt Ihrer Bewertung sprechen, den wir so nicht bestätigen können. Bitte kontaktieren Sie mich unter vera.wieber@libelle.com.

Vielen Dank und viele Grüße
Vera Wieber

Kleine Firma ohne klare Ausrichtung

3,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung in Stuttgart gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Unbürokratische Strukturen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Zunehmendes Chaos. Unklare Teamstrukturen. Die oberste Leitung weiß nicht, was sie will.

Verbesserungsvorschläge

Eine professionelle Unternehmensberatung sollte die Firma dauerhaft begleiten. Speziell bei der Führung von Mitarbeitern besteht Nachholbedarf.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre ist sehr unterschiedlich in den verschiedenen Abteilungen.

Image

Die Firma ist nur Insidern bekannt. Die eingesetzten Technologien selten auf dem Stand der Technik.

Work-Life-Balance

Es besteht die Möglichkeit, teilweise von zu Hause zu arbeiten.

Karriere/Weiterbildung

Man bekommt jährlich Schulungen, wenn man sich selbst drum kümmert.

Gehalt/Benefits

Entsprechend dem Standard in der Branche.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Eher Nebensache.

Kollegenzusammenhalt

Unter den Kollegen ist der Zusammenhalt top.

Umgang mit älteren Kollegen

Auch ältere Kollegen werden geschätzt.

Vorgesetztenverhalten

Einige Vorgesetzte übernehmen nicht die Verantwortung für die Konsequenzen ihrer (schlechten) Entscheidungen.

Arbeitsbedingungen

Gute Ausstattung bei der IT Hardware.

Kommunikation

Die Kommunikation hat vor allem im letzten Jahr sehr gelitten. Oft werden definierte Wege nicht eingehalten. Oft sind auch die Verantwortungen nicht mehr klar geregelt.

Gleichberechtigung

Die wenigen Frauen werden geschätzt. Die Kariereleiter ist ohnehin kurz. Bei Auszeiten sollte man die gesetzliche Lage genau kennen und keine Unterstützung über das vorgeschriebene Mindestmaß erwarten. Manchmal wird sie dennoch gewährt.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind theoretisch interessant, aber man bekommt erstens nie die Zeit, sie korrekt zu bearbeiten und zweitens sind die gewählten Wege oft nicht auf der Höhe der Zeit.

1Hilfreichfindet das hilfreich2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Vera Wieber, HR-Managerin
Vera WieberHR-Managerin

Liebe Mitarbeiterin, lieber Mitarbeiter,

neben den von Ihnen positiv bewerteten Aspekten lesen wir leider auch Kritikpunkte, welche wir natürlich sehr ernst nehmen und gemeinsam mit Ihnen besprechen und verbessern möchten. Für uns als Libelle IT Group ist es wichtig, dass sich jede Kollegin und jeder Kollege geschätzt fühlt und in der bestmöglichen Arbeitsatmosphäre arbeitet. Nur so können wir unsere Ziele erreichen. Kommen Sie gerne jederzeit bezüglich eines persönlichen natürlich vertraulichen Gesprächs auf mich zu. Ich freue mich darauf.

Viele Grüße
Vera Wieber

Bei den Kunden beliebtes Unternehmen. Breit gefächertes Aufgabengebiet als Mitarbeiter.

3,5
Empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT in Stuttgart gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Es werden viele Freiheiten gelassen und jeder kann einen eigenen Bereich an Aufgaben übernehmen.
Überschaubare Firma und man fühlt sich als Teil davon, der direkt Einfluss auf das Ergebnis liefern kann.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Zusammenhalt der Kollegen könnte noch verbessert werden, aber dies ist ja auch immer von den einzelnen Personen abhängig ;-)

Arbeitsatmosphäre

Jeder arbeitet an den Produkten direkt mit und man sieht wie dies bei den Kunden ankommt. Kunden sehen die Produkte und die Firma positiv.

Image

Die Firma ist bekannt in der Branche.
Bei den Kunden sehr positiver Eindruck.

Work-Life-Balance

Gleitzeit und keine Arbeitszeitkontrolle. Hier ist jeder selbst verantwortlich.
Aufgaben gibt es mehr als genug.
Urlaub kann sehr kurzfristig genommen werden.

Karriere/Weiterbildung

Karriere aufgrund der sehr flachen Hierarchie fast nicht möglich. Dafür aber sehr guter Zugang zu allen Führungsebenen.
Weiterbildung wird gefördert, muss man aber auch aktiv antriggern.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt wird immer pünktlichst ausbezahlt. Bei fast allen MA ein variabler Anteil basierend auf persönlichen und Teamzielen.
Aufgrund der Unternehmensgrösse ist das Grundgehalt gut.
Als Sozialleistungen: betriebliche Altersvorsorge und VL

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Keine richtige Mülltrennung.
Es werden keine speziellen Überlegungen bezüglich FairTrade getroffen.

Kollegenzusammenhalt

Bei den meisten Kollegen geht es über die berufliche Zusammenarbeit nicht hinaus.
Wenn Kollegen bei technischen Fragen weiterhelfen können, wird dies spontan und unkompliziert getan.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen werden "normal" behandelt.
Es werden durchaus auch ältere Kollegen eingestellt.

Vorgesetztenverhalten

Grösstenteils wird versucht die Mitarbeitermeinungen zu berücksichtigen.

Arbeitsbedingungen

Ausstattung der Arbeitsplätze ist ok. Technische Ausstattung am Arbeitsplatz gut. Die Firmeninfratruktur wird gerade ausgebaut.
Büros können im Sommer recht warm werden.
Je nach Aufgabengebiet werden Diensthandy und -fahrzeug gestellt.

Kommunikation

Wurde schon verbessert. Auf Anfrage erhält man aber fast alle Informationen.

Gleichberechtigung

Wie in der IT Branche üblich geringerer Frauenanteil, aber gleichberechtigt.

Interessante Aufgaben

Das Aufgabengebiet ist breit gefächert. Auf Initiative hin kann man sich auch eigene Aufgaben auswählen.

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Sehr empfehlenswerter Arbeitgeber

4,5
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf in Stuttgart gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Für mich einfach der passende Arbeitgeber. Gute Mischung an Aufgaben, selbstverantwortliches Arbeiten, Firmenwagen, Home Office, tolle Kunden

Arbeitsatmosphäre

Angenehmes Arbeitsklima mit netten und hilfsbereiten Kollegen
Insgesamt gehe ich gerne zur Arbeit und freue mich drauf, man fühlt sich sehr wohl in der Firma.

Image

In meiner Wahrnehmung hat Libelle ein gutes Image. Allerdings kann am Bekanntheitsgrad der Firma, die zwischenzeitlich kräftig gewachsen ist, noch gearbeitet werden.

Work-Life-Balance

Wir haben Gleitzeit und stimmen uns im Team über die Zeiten ab.

Karriere/Weiterbildung

Auf die Wünsche der MA wird eingegangen, wenn man sich selber darum kümmert.

Gehalt/Benefits

Hier geht immer mehr ;) . Gehalt ist auf einem ordentlichen Niveau, Sozialleistungen könnte man noch ausweiten.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Fuhrpark klassisch Diesel

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt und die Zusammenarbeit mit den Kollegen ist sehr vorbildlich und es macht viel Spaß, Kollegen zu haben die nicht nur "Dienst nach Vorschrift" machen, sondern mit Leidenschaft und Elan dabei sind.

Umgang mit älteren Kollegen

Die älteren Kollegen werden sehr geschätzt. Es gibt einige Urgesteine, die quasi von Anfang an dabei waren und es bis heute sind, das spricht für die Firma.

Vorgesetztenverhalten

Klar definierte Ziele. Die Kommunikation ist offen, direkt und ehrlich.

Arbeitsbedingungen

Gute IT Ausstattung und Infrastruktur
kostenfreie Getränke und Obst

Kommunikation

Es wird viel dafür getan! Von regelmäßigen Teammeetings über neuen Medien wie Yammer, Teams und Skype bis hin zu Mitarbeiterversammlungen.

Gleichberechtigung

Wie in der IT-Branche üblich, ist der Frauenanteil in manchen Abteilungen geringer. Gleichberechtigung ist meiner Meinung nach aber absolut gegeben, ich habe noch nirgends Diskriminierung oder Benachteiligung aufgrund des Geschlechts erlebt.

Interessante Aufgaben

Auf jeden Fall!

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Tolles Unternehmen, das so viel mehr könnte, wenn man nur wollte.

3,1
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Stuttgart gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Viele Freiheiten
- Bei eigener Inititative gute Work-Life-Balance
- Interessante Tätigkeiten
- Viele tolle Menschen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Die Hemdsärmlichkeit, wie an so vieles herangegangen wird (Produktentwicklung, interne Prozesse,...).
- Kein Wille zu echter Innovation.
- Diffuses Misstrauen gegenüber der Mitarbeiter.

Verbesserungsvorschläge

- Mehr Vertrauen zu den Mitarbeitern haben.
- Selbstreflektion: Die Bewertungen hier kommen nicht von ungefähr; Mitarbeiter verlassen nicht ohne Grund das Unternehmen.
- Die Produktstrategie überdenken, sich auf Kernprodukte konzentrieren; Schauen, was der Markt tatsächlich haben möchte.
- Den Mitarbeitern zumindest das bieten, was andere Softwareunternehmen bieten.
- Abgänge nicht auf dem Rücken der verbliebenen Mitarbeiter abfedern.
- Den aktuellen Mitarbeitermarkt realistisch einschätzen, sonst wird das nichts mit kompetenten Mitarbeitern. Und damit steht und fällt ein Unternehmen letztlich.
- Arbeiten an den offensichtlichen Schwachpunkten, statt diese zu ignorieren.

Arbeitsatmosphäre

Das persönlich wahrgenommene Arbeitsklima steht und fällt mit den Leuten, die einen umgeben.

Image

Die äußere Wahrnehmung ist dank des Einsatzes der Mitarbeiter gut. Der technische Support hat kurze Reaktionszeiten und man hat zu jeder Zeit einen Spezialisten am Telefon. Das sorgt für zufriedene Kunden.
Auf der anderen Seite werden auch Kunden teils lange hingehalten und Themen versucht auszusitzen, was bei einzelnen Kunden zu Unmut führt.

Work-Life-Balance

Hängt von einem selbst ab. Es zwingt einen niemand nach Hause zu gehen, jedoch sagt auch niemand etwas, wenn man es tatsächlich tut. In Entwicklungsabteilungen jedoch, wird Mehrarbeit durchaus erwartet - hier pushen sich die Mitarbeiter gegenseitig zu den Überstunden.
Urlaub, auch längere Phasen sind kein Problem, aber auch hier mag das vom jeweiligen Vorgesetzten abhängen.
Der Arbeitstag geht laut Vertrag 8h. Es gibt eine Gleitzeitregelung mit einer Kernarbeitszeit von 10-15 Uhr. Homeoffice ist immer wieder ein Thema, wird aber mangels Vertrauen zum Mitarbeiter nicht angeboten, obwohl technische Vorausssetzungen vorhanden sind. Bei Handwerker- oder Speditionsbesuchen ist es in Abstimmung mit dem Vorgesetzten möglich.

Karriere/Weiterbildung

Karrieremöglichkeiten sind dank flacher Hierarchien quasi nicht vorhanden.

Gehalt/Benefits

Ich persönlich hatte ein stark leistungsabhängiges Gehalt, das durch meine erbrachte Leistungen entsprechend gut und vermutlich innerhalb der Firma überdurchschnittlich war. Bei anderen Mitarbeitern mag das anders aussehen.

In Abteilungen, die Kundentermine vor Ort bedarfen, wird ein Firmenwagen angeboten. Dieser kann anhand eines nicht zu niedrig bemessenen Budgets selbst gewählt werden.

Sozialleistungen gibt es jenseits vermögenswirksamer Leistungen nicht. Man kann eine Direktversicherung für die betriebliche Altersvorsorge abschließen, die Beiträge werden jedoch vom Bruttogehalt abgezogen und vom Unternehmen nicht gesondert bezuschusst. Ansonsten werden Ideen für Zusatzleistungen, selbst wenn sie für das Unternehmen kostenlos sind (Restaurantgutscheine, Kindergartengebühren,...), oft mit der Begründung des hohen Verwaltungsaufwands abgewiesen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nicht vorhanden. Müll wird nicht getrennt. Die alte Kaffeemaschine wurde zugunsten einer Kapselmaschine (Durchsatz ~100 Tassen/Tag) ersetzt. Es werden immerhin Akkus verwendet, das vermutlich aber eher aus Kostengründen.

Kollegenzusammenhalt

Es gibt solche und solche. Grundsätzlich gibt es eine Hand voll Kollegen, die auch auf eine persönliche Beziehung zu den Kollegen achten und immer wieder Initiativen zu Aktivitäten auch außerhalb der Arbeit übernehmen.
Viele Mitarbeiter halten jedoch nur innerhalb ihren Teams zusammen, haben kein Interesse an mehr als der professionellen Zusammenarbeit.

Umgang mit älteren Kollegen

Es werden an dieser Stelle keine Unterschiede gemacht.

Vorgesetztenverhalten

Hängt in erster Linie vom Vorgesetzten ab - ich konnte mich über meinen direkten Vorgesetzten nicht beschweren. Generell kann dieser jedoch nur selten über zentrale Themen entscheiden. In der Regel geht hier das meiste letztlich über Vorstand und Geschäftsführung. Eine konkrete Antwort, speziell Zu- oder Absage zu erhalten ist hier schwierig, da offenbar keiner gerne Entscheidungen trifft. Generell hat man den Eindruck, dass die Führungsebene gerne unverbindlich bleibt. Strategieentscheidungen und interne Ankündigungen sind oft nur heiße Luft und werden entweder nicht umgesetzt oder nach der Umsetzung nicht gelebt.
Es werden gegenüber dem Mitarbeiter gerne Versprechungen gemacht, damit dieser zufrieden ist. Dieser wird danach jedoch immer wieder vetröstet und das Thema ausgesessen.

Es gibt so gut wie keine internen Entscheidungsprozesse. Entscheidungen werden individuell getroffen und sind damit von der Tagesform des Entscheiders abhängig. Das Einführen von Prozessen war in der Vergangenheit stets unerwünscht, da man gerne flexibel und unverbindlich bleiben wollte.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen sind gut. Das Gebäude in einem Stuttgarter Gewerbegebiet ist schmucklos, innen aber renoviert und modern. Die Verkehrsanbindung ist okay, es gibt jedoch keinen direkten Bahnanschluss, hier ist man zusätzlich auf einen längeren Fußweg oder den mehr oder weniger zuverlässigen Bus angewiesen. An- und Abreise mit dem Auto zu Stoßzeiten ist eine Katastrophe.

Es werden kostenloser Kaffee und kostenlose Kaltgetränke angeboten. Eine Küche mit Mikrowelle und einem Sozialraum für die Mittagspause sind vorhanden. Eine Kantine gibt es nicht, man kann jedoch teilweise die Kantinen von anderen Unternehmen in der Umgebung mitbenutzen.

Die Räume sind modern, mit Ausnahmen befinden sich vier Arbeitsplätze in einem Raum. Die Möbel sind okay. Es gibt jedoch einige Mitarbeiter, die einen zu kleinen Schreibtisch besitzen, auf dem ich nicht arbeiten wollen würde.

Die IT-Ausstattung ist sehr gut und wird in der Regel nach drei Jahren ausgetauscht. Hier gibt es nichts zu meckern.

Das Gebäude wird im Sommer jedoch mangels guter Isolation und Klimaanlage sehr warm, vor allem in den oberen Stockwerken.

Kommunikation

Es kann nur wundern, dass trotz der überschaubaren Unternehmensgröße, man teils nicht mal an die Informationen aus seinem eigenen Bereich kommt. Wenn man etwas wissen möchte, sollte man sich ein innerbetriebliches Netzwerk spannen oder ständig nachfragen.

Selbst die Kommunikation innerhalb der Teams ist teils kritisch, da einige Kollegen sich mehr als Individuum sehen, denn als Team. An wichtige Informationen zu kommen ist oftmals mehr eine Frage von Zufall, als von Prozessen.

Gleichberechtigung

Man hat dein Eindruck, dass die langjährigen Mitarbeiter eine Art Narrenfreiheit besitzen, wohingegen bei neueren Mitarbeitern andere Maßstäbe angelegt werden. Allerdings kann jeder durch entsprechende Leistungen seinen eigenen Status gegenüber der GL verbessern.

Interessante Aufgaben

Meine Arbeit hat mir sehr viel Spaß gemacht. Es gibt einen Kundenstamm in allen Branchen und Größen. Man kann die Initiative ergreifen und Dinge ins Rollen bringen, solange man sie selbst treibt. Der Gestaltungsspielraum ist gegeben und umfangreich. Wenn jedoch die Inititative bei Kollegen unpopulär ist, so wird dies nicht offen kommuniziert. Man rennt in diesem Fall einfach nur gegen eine Wand aus Desinteresse.

Dennoch stellt sich früher oder später eine gewisse Routine ein, die von manchen geschätzt wird, von mir jedoch nicht.

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Man hat viel Flexibilität am Arbeitsplatz. Die...

2,7
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Stuttgart gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Man hat viel Flexibilität am Arbeitsplatz. Die Prozesse sind aber mangelhaft organisiert. Der Entwicklungsleiter ist ziemlich frech und wird oft laut, wenn er unzufrieden ist. Die Leute werden oft plötzlich fristlos ohne Grund gekündigt und müssen dann mit Anwalt klagen.

Arbeitsatmosphäre

Unter Kollegen ist alles gut, aber der Vorgesetzte sorgt für den permanenten Stress und die Laune ist oft unten.

Image

Von Außen sieht es besser aus als es tatsächlich ist.

Work-Life-Balance

Es hat keine Priorität, man muss dafür kämpfen. Sonst wird man bei der Arbeit von 8 bis 19 bleiben. Längerer Urlaub wird nicht gut akzeptiert.

Karriere/Weiterbildung

Man kann keine Karriere machen. Die Firma hat kaum Hierarchie.

Gehalt/Benefits

Mein Gehalt war sehr gut, Benefits gibt es kaum. Bei anderen Kollegen bin ich nicht sicher, dass der Gehalt hoch ist.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nicht existent.

Kollegenzusammenhalt

Die Kollegen (aber nicht die Vorgesetzte) sind sehr hilfreich und kooperativ. Auch die Leute in anderen Abteilungen sind top. Es gibt keine Konflikte, man kann sehr gut zusammen arbeiten.

Umgang mit älteren Kollegen

Es gab wenige.

Arbeitsbedingungen

Die Räume sind überfüllt, dort wo laut Arbeitsrecht maximal 4 Leute arbeiten dürfen, sitzen 6 Leute. Vorstand reagiert darauf nicht. Man liegt sehr gut, wenn man ein Arbeitscontainer hat. Man hat Küche, Kaffeeautomat, die Räume sind vor kurzem renoviert worden. Parkplätze reichen nicht aus. Kein Parkplatz für Fahrräder.

Kommunikation

Bei den kurzen Dokumenten ist meist alles ok, aber wenn es mehr als zwei Seiten sind, dann ist die Gefahr hoch, dass es ignoriert bzw. abgelehnt wird.

Gleichberechtigung

Werkstudente werden deutlich benachteiligt. Einige Kollegen nutzen Firmenautos, andere kriegen es gar nicht angeboten.

Interessante Aufgaben

Manchmal gibt es Aufgaben, wo man selbst kein Bedarf erkennen kann.


Vorgesetztenverhalten

HilfreichHilfreich?1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen