Seit dem VL-Wechsel kaum noch auszuhalten – Osnabrück droht zu kippen
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Statt zuzuhören oder zu helfen, wird alles kleingeredet. Die Stimmung im Team ist angespannt, Resignation macht sich breit. Es ist nicht fair, Mitarbeitende in so einer Situation allein zu lassen und zu erwarten, dass man einfach "abwarten" soll, bis sich irgendwann wieder etwas ändert.
Verbesserungsvorschläge
Lidl hat viele engagierte Mitarbeitende, aber so, wie aktuell in Osnabrück geführt wird, verliert man sie. Wer dauerhaft nur auf Kennzahlen setzt und Menschen ignoriert, wird irgendwann vor leeren Regalen stehen. Es braucht dringend ein Umdenken auf Führungsebene, sonst bricht das System zusammen.
Arbeitsatmosphäre
Die Stimmung in der Filiale war früher motivierend und kollegial. Seit dem Wechsel der Verkaufsleitung hat sich das drastisch verändert. Der ständige Druck, fehlende Wertschätzung und die angespannte Personallage drücken stark auf die Moral. Viele haben innerlich bereits abgeschlossen.
Work-Life-Balance
Aufgrund der permanenten Unterbesetzung und des steigenden Drucks ist von Balance kaum noch die Rede. Überstunden sind an der Tagesordnung, Pausen oft nicht möglich. Das Team gibt alles, aber irgendwann geht es nicht mehr.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Lidl bemüht sich auf dem Papier um Nachhaltigkeit und soziales Engagement, aber intern sieht man davon wenig, wenn es um die Menschen im Unternehmen geht.
Karriere/Weiterbildung
In der Theorie gibt es viele Möglichkeiten – in der Praxis fehlt aktuell die Zeit und Energie, um sich weiterzuentwickeln. Wer am Limit arbeitet, denkt nicht an Karriere.
Kollegenzusammenhalt
Das Team vor Ort hält größtenteils gut zusammen und versucht, das Beste aus der Situation zu machen. Leider bröckelt auch das zunehmend, weil die Belastung steigt und kein Ende in Sicht ist. Gute Mitarbeitende gehen, neue kommen nicht nach.
Vorgesetztenverhalten
Der neue VL-Stil ist rein zahlengetrieben. Zwischenmenschliche Kommunikation findet kaum noch statt und wenn, dann in einem unangemessenen Ton. Nachrichten an die Filialleitung, die uns teilweise gezeigt wurden, sind herablassend und respektlos. Unser Filialleiter versucht zwar zu vermitteln, hat aber selbst keine Rückendeckung. Viele Kolleginnen und Kollegen verlassen das Unternehmen ausschließlich wegen dieser neuen „Führungskraft“. Der Filialleiter tröstet uns nur mit dem Satz: „Nach einem schlechten VL kommt irgendwann wieder ein guter – das ist immer so.“ Doch darauf zu warten, ist für uns nicht fair.
Arbeitsbedingungen
Die Bedingungen in der Filiale könnten besser sein, vor allem, wenn die Besetzung dauerhaft so knapp ist. Technisch ist vieles okay, aber unterbesetzte Teams können selbst die beste Ausstattung nicht kompensieren.
Kommunikation
Offene Kommunikation findet kaum statt. Kritik wird nicht ernst genommen, Probleme werden ignoriert oder abgetan. Wer etwas anspricht, bekommt das Gefühl, unbequem zu sein. Konstruktiver Dialog mit der Verkaufsleitung? Fehlanzeige.
Gehalt/Benefits
Lidl zahlt pünktlich. Leider gleichen Geld und Benefits den täglichen Stress nicht aus.