Verbesserungsbedarf im Arbeitsumfeld
Gut am Arbeitgeber finde ich
Positiv fand ich die kostenlosen Parkplätze sowie die Möglichkeit, die Fitnessstudios des Unternehmens kostenlos zu nutzen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Besonders negativ empfand ich die sehr unzureichende Einarbeitung, die aus meiner Sicht kaum strukturiert stattgefunden hat. Neue Mitarbeitende wurden dadurch weitgehend allein gelassen.
Zusätzlich war das Verhalten sowohl der Führungskraft als auch einzelner Kollegen aus meiner Sicht nicht respektvoll. Der Umgangston war häufig unangemessen und wenig wertschätzend, und ich hatte insgesamt den Eindruck eines schlechten Arbeitsklimas, das von Ausgrenzung und mangelndem Teamzusammenhalt geprägt war. Insgesamt fehlte mir ein professioneller und fairer Umgang miteinander.
Verbesserungsvorschläge
* Ein respektvoller und wertschätzender Umgang sollte unabhängig von Sympathien oder bestehenden Gruppen selbstverständlich sein.
* Neue Mitarbeitende sollten unvoreingenommen aufgenommen werden und ausreichend Zeit erhalten, sich einzuarbeiten und ihre Fähigkeiten zu zeigen, anstatt bereits nach wenigen Tagen beurteilt zu werden.
* Führungskräfte sollten stärker auf konstruktive Kommunikation, Feedbackkultur und Mitarbeiterführung geschult werden.
* Kritik sollte sachlich und lösungsorientiert geäußert werden. Mitarbeitende sollten die Möglichkeit haben, ihre Sichtweise darzulegen und ernst genommen zu werden.
* Es sollte aktiv gegen Ausgrenzung und Mobbing vorgegangen werden, damit ein offenes und faires Arbeitsklima entsteht.
* Alle Mitarbeitenden sollten unabhängig von ihrer Zugehörigkeit zu bestimmten Gruppen gleich behandelt und wertgeschätzt werden.
* Persönliche Grenzen sollten respektiert werden. Fragen oder Kommentare zu privaten oder unangemessenen Themen sollten vermieden werden.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre war für mich sehr unangenehm. Ich hatte das Gefühl, dass sich schnell ein Urteil über neue Mitarbeitende gebildet wird und man kaum die Möglichkeit bekommt, einen anderen Eindruck zu hinterlassen. Dadurch fühlte ich mich oft unwohl, beobachtet und nicht wirklich willkommen.
Image
Das Image des Unternehmens kann ich nur eingeschränkt beurteilen. Vor meiner Anstellung war mir das Unternehmen kaum bekannt, und auch im Nachhinein habe ich außerhalb des Unternehmens nur wenig darüber wahrgenommen.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance war insgesamt gut. Durch die Gleitzeit sowie die Möglichkeit, Überstunden auf einem Zeitkonto zu sammeln und später über Flextage abzubauen, bestand eine gewisse Flexibilität.
Karriere/Weiterbildung
Diesen Bereich kann ich nur eingeschränkt beurteilen, da ich selbst keine Weiterbildungs- oder Entwicklungsmöglichkeiten in Anspruch genommen habe. Meinem Eindruck nach bestehen grundsätzlich Möglichkeiten zur Weiterbildung und beruflichen Weiterentwicklung, wenn man diese aktiv anspricht. Wie umfangreich diese Angebote tatsächlich sind, kann ich jedoch nicht beurteilen.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt ist insgesamt solide und für die Sportbranche aus meiner Sicht angemessen. Es gehört weder zu den höchsten noch zu den niedrigsten Gehältern und liegt eher im guten Mittelfeld. Positiv ist zudem das angebotene Benefit-Programm mit verschiedenen Vergünstigungen und Rabatten bei unterschiedlichen Marken.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es wurde erkennbar darauf geachtet, möglichst papierlos zu arbeiten und digitale Prozesse zu nutzen. Diesen Aspekt habe ich als positiv wahrgenommen.
Kollegenzusammenhalt
Ein echter Kollegenzusammenhalt war aus meiner Sicht nur innerhalb einer bereits bestehenden Gruppe von Mitarbeitenden vorhanden. Als neue Person hatte ich kaum das Gefühl, dort Anschluss finden zu können. Wer nicht zu dieser Gruppe gehörte, wurde meiner Erfahrung nach häufig ausgegrenzt und teilweise auch von Kollegen sowie Vorgesetzten respektlos behandelt, was ich als Mobbing empfunden habe.
Umgang mit älteren Kollegen
Den Umgang mit älteren Kollegen kann ich nur eingeschränkt beurteilen. Ich habe keine Anzeichen für eine Benachteiligung aufgrund des Alters wahrgenommen. Meinem Eindruck nach hing der Umgang mit einzelnen Mitarbeitenden eher von den persönlichen Beziehungen innerhalb des Teams ab als vom Alter.
Vorgesetztenverhalten
Mein Eindruck vom Vorgesetztenverhalten war insgesamt sehr negativ. Ich hatte das Gefühl, dass sich bereits nach den ersten Arbeitstagen ein festes Urteil über mich gebildet wurde und ich keine echte Möglichkeit bekam, mich zu beweisen oder einen anderen Eindruck zu hinterlassen. Rückmeldungen empfand ich häufig als respektlos und wenig konstruktiv. Wenn ich meine Sichtweise schildern oder Missverständnisse aufklären wollte, hatte ich den Eindruck, dass darauf kaum eingegangen wurde und meine Aussagen wenig Beachtung fanden.
Darüber hinaus wurden aus meiner Sicht teilweise unangemessene und grenzüberschreitende Themen angesprochen, beispielsweise wie häufig ich die Toilette nutze. Insgesamt fehlte mir ein respektvoller, wertschätzender und professioneller Umgang. Ich fühlte mich nicht unterstützt, sondern vielmehr unter Druck gesetzt und hatte den Eindruck, dass eher nach Fehlern gesucht wurde, als neue Mitarbeitende einzuarbeiten und zu fördern.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen waren insgesamt gut. Die technische Ausstattung war modern und ausreichend, sodass ein reibungsloses Arbeiten möglich war. Positiv hervorzuheben ist außerdem die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten.
Kommunikation
Die Kommunikation war zwar grundsätzlich vorhanden, der Umgangston empfand ich jedoch häufig als respektlos und wenig wertschätzend. Teilweise wurden grenzüberschreitende Fragen gestellt, und ich hatte oft den Eindruck, dass Gespräche eher dazu dienten, mich bloßzustellen, als einen konstruktiven Austausch zu führen.
Gleichberechtigung
Aus meiner Sicht wurden Mitarbeitende nicht immer gleich behandelt. Ich hatte den Eindruck, dass es eine feste Gruppe innerhalb des Teams gab, deren Mitglieder bevorzugt behandelt wurden. Wer nicht zu diesem Kreis gehörte, fühlte sich häufig benachteiligt und weniger wertgeschätzt. Dadurch entstand für mich nicht das Gefühl eines gleichberechtigten und fairen Umgangs.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben sind überwiegend sehr routinelastig und wiederholen sich häufig. Wer viel Abwechslung oder vielseitige Tätigkeiten erwartet, wird hier eher enttäuscht sein.