Herausforderungen...
Verbesserungsvorschläge
Um es einfach und lesbar zu halten, möchte ich mich nur zu den mir wichtigen Punkten äußern. Die Liftstar ist nach wie vor ein guter Arbeitgeber. Und für uns gilt das, was für alle schnell wachsenden Unternehmen gilt: Du kannst "heute" nicht mehr mit der Zeit von vor zwei oder drei Jahren vergleichen. Es werden neue Stellen geschaffen, neue Aufgabenbereiche entstehen. Prozesse müssen weitergedacht und neue Wege gefunden werden, dem Wachstum und den sich daraus ergebenden Herausforderungen gerecht zu werden. Das tut die Liftstar - und investiert in die notwendigen Bereiche. Dazu gehört natürlich vor allem die personelle Entwicklung. Es werden viele Menschen eingestellt, die mit Expertise und einem neuen Blick ins Unternehmen kommen. Und damit helfen, uns weiter zu verbessern. Das ist prima! Was meiner Meinung nach jedoch überhaupt nicht gewürdigt wird, ist die sich damit ebenfalls ergebende Veränderung der Kultur. Vom GF über BL, Abteilungs- und Teamleitern: mit neuen Menschen kommt eine Vielzahl von neuen Ansätzen, Ideen, vor allem aber beruflichen Sozialisierungen in das Unternehmen. Mitunter sind das alles nette Menschen, aber deren Vorstellungen von Führung, Zusammenarbeit oder (ganz einfach) wie Entscheidungen getroffen werden, passen teilweise nicht zu den Teams, Abteilungen oder ins Unternehmen. Dadurch verändert sich die gesamte Führungskultur in der Liftstar. Die Unzufriedenheit ist in den Teams teilweise enorm. Es werden Umfragen gestartet, deren Ergebnis auch die Unzufriedenheit spiegelt. Dann werden Aktivitäten und Prozesse eingeleitet, die auf die Unzufriedenheit einwirken sollen. Der Ansatz ist genau richtig. Aber am Ende entscheidet die tägliche Führungsarbeit über die Zufriedenheit. Mein Wunsch wäre, dass hier genau hingeschaut wird. Die Führungsgrundsätze sind dann Schall und Rauch, wenn ich einen Vorgesetzten habe, dessen Philosophie darin besteht, nur Aufgaben und keine Verantwortung weiterzugeben, Vertrauen nur in seine Exceltabellen hat und Wertschätzung darin besteht, dass man sich bei der Begrüßung umarmt. Die Führung muss ständig neu justiert werden und meiner Meinung nach haben wir zu wenig echte FÜHRUNGSkräfte. Einen Tipp zum Schluss hätte ich noch: mehr Volksnähe aller übergeordneten Seniorführungskräfte wäre toll...


