Grundsätzlich zu vermeiden wenn man eine langfristige Beschäftigung möchte.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Geschäftsführung ist freundlich im Umgang.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Unprofessionelle Einarbeitung, autoritäres Führungsverhalten, fehlende Kritikfähigkeit, mangelnde Kommunikation, persönliche Bevorzugungen und fehlende Entwicklungsperspektiven.
Verbesserungsvorschläge
Eine professionelle und respektvolle Einarbeitung wäre der wichtigste Schritt. Zudem sollte die Führungskultur überdacht werden. Wertschätzung, Transparenz und ein respektvoller Umgang miteinander würden viel verändern.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre war leider von starkem Druck und fehlender Unterstützung geprägt. Schon in der Einarbeitung herrschte ein sehr unangenehmes Klima, da kaum Hilfestellung gegeben wurde und Fehler sofort negativ ausgelegt wurden. Statt konstruktivem Feedback gab es oft harsche Reaktionen, was die Motivation und das Vertrauen nachhaltig beeinträchtigt hat.
Image
Nach außen wirkt das Unternehmen seriös, intern zeigt sich jedoch ein autoritärer Führungsstil, der wenig Raum für offene Kommunikation oder Weiterentwicklung lässt.
Work-Life-Balance
Die geregelten Arbeitszeiten sind grundsätzlich positiv, allerdings ist die Flexibilität stark eingeschränkt, da immer jemand bis zum Feierabend anwesend sein muss. Durch die geringe Mitarbeiterzahl wird das Gleitzeitmodell praktisch ausgehöhlt.
Karriere/Weiterbildung
Entwicklungsmöglichkeiten sind sehr begrenzt. Neue Mitarbeiter haben kaum Chancen, da Positionen häufig intern oder mit früheren Angestellten besetzt werden
Kollegenzusammenhalt
Ein Teamgefühl entsteht kaum, da der Austausch unter Kollegen unerwünscht ist. Selbst einfache Rückfragen sollen ausschließlich über die Vorgesetzte laufen, was den Arbeitsalltag unnötig erschwert. Dadurch entsteht eine Atmosphäre des Misstrauens statt Zusammenarbeit.
Umgang mit älteren Kollegen
Kollegen die länger im Unternehmen sind haben eine klaren Vorteil.
Vorgesetztenverhalten
Das Führungsverhalten im Innendienst ist äußerst schwierig. Es wird erwartet, dass man alle Aufgaben ohne Einarbeitung sofort beherrscht. Fehler werden nicht als Lernchance gesehen, sondern führen zu Schuldzuweisungen. Persönliche Sympathien spielen leider eine große Rolle, wer nicht ins persönliche Bild passt, hat kaum Chancen. In meinem Fall führte das letztlich zur Kündigung während der Probezeit, obwohl ich gute Arbeit leisten konnte.
Kommunikation
Offene und respektvolle Kommunikation ist kaum möglich. Gespräche mit der Vorgesetzten verlaufen häufig einseitig, Kritik wird schnell persönlich genommen und Verbesserungsvorschläge werden abgewiesen. Auch zur Geschäftsführung besteht keine
Gehalt/Benefits
Das Gehalt kam pünktlich, allerdings gab es wiederholt Unklarheiten bei der Abrechnung, was zusätzlichen Aufwand verursacht hat.
Gleichberechtigung
Gleichbehandlung hängt stark von der persönlichen Beziehung zur Vorgesetzten ab. Mitarbeiter, dir schon länger im Unternehmen sind oder bevorzugt werden, haben deutliche Vorteile. Während der Einarbeitung wurden bestimmte Dinge nur einzelnen Kollegen erklärt, während ich selber vieles selbst herausfinden musste.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben sind grundsätzlich abwechslungsreich, werden aber stark durch kurzfristige Prioritäten bestimmt. Eigenverantwortliches Arbeiten ist kaum möglich.