Wer sich ausbeuten lassen möchte - Go for it
Gut am Arbeitgeber finde ich
Globale Kollegen versuchen zu unterstützen wo sie können
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Mitarbeiter werden tatsächlich wie Ressourcen behandelt. Wenn eine Ressource nicht (mehr) funktioniert, wird gern mal damit gedroht, dass sie ausgetauscht wird.
Verbesserungsvorschläge
Versprechungen einhalten, im Zweifelsfall den Terminplan anpassen anstatt immer nur noch mehr Druck aufzubauen. Irgendwann ist die Zitrone ausgequetscht
Arbeitsatmosphäre
Ich kann mich nur den Kollegen anschließen, die sie Arbeitsatmosphäre als schlecht beschrieben haben. Alles steht unter Termindruck. Das geht soweit, dass Dokumente einfach nur erstellt werden sollen, nur um den Termin zu halten. Der Inhalt ist nachrangig. Zudem wirkt es so, dass alle natürlichen nur nach ihren eigenen KPIs schauen, so dass oft gegen anstatt miteinander gearbeitet wird.
Andere Abteilungen lösen das Problem für sich, dass sie einfach ein "erfüllt" zurückmelde, ohne dass sie Arbeit tatsächlich erledigt wurde. Es gibt auch Fälle, in denen Arbeit nur teilweise erledigt wird und dann in die folgende Abteilung geschoben wird, mit der Erwartung, dass diese dann die Arbeit voll fertig macht.
Kommunikation
Die Kommunikation ist durchschnittlich. Hier gibt es wenig hervorzuheben oder zu kritisieren.
Kollegenzusammenhalt
Es kommt stark auf die Kollegen an, aber durch den Druck sind viele auf den eigenen Vorteil bedacht. Manche hoffen auf einen besseren Stand, in dem sie sehr offensichtlich für die Führungskräfte spionieren.
Work-Life-Balance
Die Firma befindet sich in der Start-up Phase und hat einen extrem ambitionierten Terminplan. Das wird sowohl lokal in Alzey als auch in globalen Abteilungen mit Kopfschütteln bemerkt.
Je nach Führungskraft ist die Arbeitsbelastung erträglich. Es gibt aber auch solche, die Mehrarbeit über das Normalmaß erwarten (Samstag und Sonntag darf gern Home Office gemacht werden bzw die Diskussion über Überlastung wird gar nicht erst zugelassen).
In den Verträgen wird ein Arbeitszeit von 37,5 Stunden angegeben. Es muss aber 40 Stunden gearbeitet werden, wofür es 6 Tage mehr Urlaub im Jahr gibt.
Vorgesetztenverhalten
Siehe Beschreibung oben
Zusätzlich wird gern auch mit einer Kündigung in der Probezeit gedroht, wenn man die Erwartungen der einzelnen Führungskraft nicht erfüllt. Wobei die Erwartungen bei einzelnen Fluide sein können oder rein gar nichts mit fachlichen Themen zu tun haben.
Interessante Aufgaben
Durch die Start-up Phase sieht man viele unterschiedliche Dinge, da hier tatsächlich eine Hands-on Mentalität gelebt wird
Gleichberechtigung
Die Belegschaft kommt aus allen Länder der Welt. Die verbindende Sprache ist Englisch. Männer und Frauen werden gleich behandelt
Umgang mit älteren Kollegen
3 Sterne, da mir keine Kollegen über 35 bekannt sind. Das Management ist natürlich älter, aber hier kann keine Aussage zum Umgang getroffen werden.
Arbeitsbedingungen
Siehe Work Life Balance
Die technische Ausstattung entspricht dem Standard. Allerdings gibt es auf der Baustelle viel zu wenige Schreibtische, weshalb viele Kollegen mit dem Laptop auf den Knien arbeiten müssen.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt ist mit Bonus leicht überdurchschnittlich.
Es wird Wellpass, eine sehr gute Altersversorgung (allerdings erst nach 3 Jahren Zugehörigkeit) und eine verlängerte Lohnfortzahlung im Krankheitsfall nach 3 Jahren angeboten.