Ihr Unternehmen?

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Linamar 
Machining 
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Assembly 
- 
Germany 
Group
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Rennt

1,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Linamar Antriebstechnik GmbH in Crimmitschau gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist insgesamt enttäuschend.
Innerhalb meiner Schicht mit den 5-6 Kollegen ist das Klima noch erträglich – man unterstützt sich gegenseitig und es lässt sich gut zusammenarbeiten.
Leider hört es dort auf. Der Rest des Unternehmens (andere Schichten, Führung und übergreifende Kommunikation) ist schlicht schlecht. Man fühlt sich als Mitarbeiter weder wertgeschätzt noch anerkannt, sondern eher undankbar behandelt. Es fehlt komplett an Wertschätzung und echtem Teamgeist über die eigene Schicht hinaus.

Work-Life-Balance

Das Schichtsystem erschwert eine vernünftige Work-Life-Balance erheblich. Die Einsatzplanung im Betrieb ist chaotisch und kurzfristige Änderungen sind keine Seltenheit. Zudem wird oft selbstverständlich davon ausgegangen, dass man flexibel einspringt, ohne vorher gefragt oder berücksichtigt zu werden.

Karriere/Weiterbildung

Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten sind leider sehr begrenzt. Zwar werden vorhandene Lehrgänge in der Regel vom Unternehmen bezahlt, jedoch werden solche Möglichkeiten viel zu selten angeboten. Wer sich fachlich oder beruflich weiterentwickeln möchte, findet nur wenige Chancen, entsprechende Schulungen oder Weiterbildungen zu besuchen. Dadurch entstehen nur begrenzte Entwicklungsperspektiven und man hat oft das Gefühl, auf der Stelle zu treten, anstatt aktiv gefördert zu werden.

Gehalt/Benefits

Gehalt und Sozialleistungen sind meiner Meinung nach einer der größten Schwachpunkte des Unternehmens. Die Bezahlung steht in keinem angemessenen Verhältnis zu den Erwartungen, der Verantwortung und der geleisteten Arbeit. Das Urlaubsgeld fällt sehr gering aus und zusätzliches Weihnachtsgeld gibt es überhaupt nicht. Angesichts der Arbeitsbelastung und der Anforderungen wirkt die Vergütung enttäuschend und wenig wertschätzend. Wer auf faire Bezahlung und attraktive Sozialleistungen Wert legt, wird hier vermutlich schnell festellen, das die Firma die falsche ist.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt ist durchwachsen.
Innerhalb der eigenen Schicht mit den 5-6 Kollegen stimmt der Teamgeist – man hilft sich gegenseitig und es herrscht ein gutes Miteinander.
Darüber hinaus ist der Kollegenzusammenhalt jedoch eher schwach und oberflächlich. Es fehlt an echtem Zusammenhalt über die Schichtgrenzen hinweg.

Umgang mit älteren Kollegen

Als jüngerer Mitarbeiter wird man hier von vielen älteren Kollegen leider nicht auf Augenhöhe behandelt. Eigene Ideen, Anregungen oder Bedenken werden häufig nicht ernst genommen und oft direkt abgetan, ohne sich überhaupt damit auseinanderzusetzen. Statt eines respektvollen Miteinanders herrscht teilweise ein herablassender Umgangston, bei dem jüngere Mitarbeiter das Gefühl bekommen, ihre Meinung habe grundsätzlich weniger Wert. Zuhören und gegenseitiger Respekt sollten in jedem Team selbstverständlich sein, leider habe ich hier häufig das Gegenteil erlebt.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der Vorgesetzten ist eine Katastrophe. Man wird nicht als Mensch, sondern lediglich als Nummer gesehen, die funktionieren soll. Wertschätzung, Respekt oder Anerkennung für gute Arbeit sucht man vergeblich. Anliegen und Probleme der Mitarbeiter werden kaum ernst genommen. Statt Unterstützung zu erhalten, entsteht oft der Eindruck, dass nur Leistung zählt, unabhängig von den Umständen. Eine motivierende oder mitarbeiterorientierte Führung ist leider nicht erkennbar.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen lassen stark zu wünschen übrig. Insbesondere bei der Arbeitskleidung wird an den falschen Stellen gespart. Es steht oft zu wenig Kleidung zur Verfügung und Nachbestellungen oder Ersatz dauern viel zu lange. Gerade in einem Arbeitsumfeld, in dem die Arbeitskleidung täglich benötigt wird, sollte eine ausreichende Ausstattung selbstverständlich sein. Stattdessen muss man häufig improvisieren oder mit zu wenigen Garnituren auskommen, was unnötig frustrierend ist.

Kommunikation

Die Kommunikation ist insgesamt katastrophal schlecht.
Lediglich mit dem eigenen Schichtleiter klappt sie gut und ist konstruktiv.
Zu allen höheren Führungspositionen und über die eigene Schicht hinaus ist sie jedoch miserabel. Man wird nicht ernst genommen, Rückmeldungen verhallen ungehört und es entsteht der Eindruck, dass ohnehin nichts geändert werden soll. Sehr frustrierend man ist nur eine Nummer fürs Unternehmen.

Gleichberechtigung

0von 5 Sternen ,Das Thema Gleichberechtigung wird hier meiner Erfahrung nach nicht ernst genommen. Unangebrachte Kommentare gegenüber weiblichen Mitarbeitern scheinen vielerorts akzeptiert zu sein und werden viel zu selten hinterfragt oder unterbunden. Noch erschreckender ist, dass das Führungspersonal nach meiner Wahrnehmung kaum Interesse zeigt, dagegen vorzugehen. Statt klare Grenzen zu setzen, wird weggeschaut und das Verhalten toleriert. Besonders bedenklich ist, dass solche Vorfälle nach meiner Erfahrung sogar Auszubildende betroffen haben. Ein respektvolles und professionelles Arbeitsumfeld sollte selbstverständlich sein, stattdessen entsteht der Eindruck, dass fragwürdiges Verhalten geduldet wird, solange niemand öffentlich widerspricht. Für ein Unternehmen im Jahr 2026 ist das schlichtweg enttäuschend und inakzeptabel.

Interessante Aufgaben

Die eigentlichen Aufgaben sind teilweise in Ordnung und abwechslungsreich. Allerdings muss man regelmäßig die Aufgaben anderer Kollegen mit übernehmen, während diese oft den Großteil des Tages im Büro verbringen. Dadurch verlässt man häufig das eigene Aufgabengebiet und übernimmt zusätzliche Tätigkeiten, die nicht zu den eigentlichen Aufgaben gehören. Das schmälert die Freude an der Arbeit deutlich.


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Umwelt-/Sozialbewusstsein

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.