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LOCON 
LOGISTIK 
& 
CONSULTING 
AG
Bewertung

Misstrauensbasierte Unternehmenskultur mit Präsenzzwang, kontrolliertem Homeoffice und fehlender moderner Führung!

1,0
Nicht empfohlen
Ex-FührungskraftHat bis 2025 für dieses Unternehmen in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Nichts!

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Locon Logistik & Consulting AG zeigt massive strukturelle und kulturelle Defizite. Das Unternehmen leidet unter einer dysfunktionalen Führungskultur, die sich unmittelbar negativ auf Motivation, Leistungsfähigkeit und Stabilität der Organisation auswirkt. Die Geschäftsleitung ist der zentrale Risikofaktor.

Verbesserungsvorschläge

Die Probleme dieses Unternehmens sind strukturell und klar auf Führungsebene verortet. Ohne einen grundlegenden Austausch der Geschäftsleitung und einen vollständigen kulturellen Neuanfang ist keine nachhaltige Verbesserung zu erwarten.

Arbeitsatmosphäre

Die allgemeine Arbeitsatmosphäre ist von Kontrolle, Misstrauen und ausgeprägtem Präsenzdenken geprägt. Homeoffice wird formal erlaubt, ist faktisch jedoch nicht erwünscht. Geschäftsleitung und Personalabteilung setzen klare Signale, dass physische Anwesenheit höher bewertet wird als Ergebnisse und eigenverantwortliches Arbeiten.

Es wird nachvollzogen, wer wie häufig nicht vor Ort ist. Abwesenheiten und Homeoffice Tage stehen unter Beobachtung und erzeugen einen konstanten Rechtfertigungsdruck, während gleichzeitig kein einheitliches Führungsverständnis erkennbar ist. Statt Vertrauen und moderner Zusammenarbeit dominiert ein überholtes Kontrollprinzip.

Die Personalabteilung tritt dabei nicht als neutraler Ansprechpartner oder unterstützende Instanz auf, sondern wirkt primär als verlängerter Arm der Geschäftsleitung. Flexible Arbeitsmodelle werden dadurch eher begrenzt als gefördert.
Die Konsequenz ist eine angespannte, defensive Atmosphäre.

Insgesamt steht diese Arbeitsatmosphäre sinnbildlich für eine Unternehmenskultur, die von Misstrauen, Kontrolle und einem fehlenden modernen Führungsverständnis geprägt ist.

Image

Nach innen wie nach außen schlecht.

Work-Life-Balance

Eine echte Work Life Balance ist nicht erkennbar. Homeoffice wird restriktiv gehandhabt und faktisch misstrauisch kontrolliert. Flexibilität existiert nur auf dem Papier. Hohe Verfügbarkeit wird erwartet, private Belange spielen eine untergeordnete Rolle. Anwesenheit und Kontrolle wiegen schwerer als nachhaltige Arbeitsfähigkeit.

Karriere/Weiterbildung

Entwicklung erfolgt nicht systematisch, sondern danach wer sich am besten bei der Leitung profiliert. Fachliche Weiterbildung ist kein struktureller Bestandteil der Unternehmensstrategie.

Gehalt/Benefits

Die Vergütung ist durchschnittlich und steht in keinem Verhältnis zu Arbeitsdruck, Verantwortung und persönlichem Einsatz. Verlässlichkeit bei Zusagen ist nicht gegeben, selbst wenn sie vertraglich vereinbart wurden.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nicht vorhanden.

Kollegenzusammenhalt

Das Betriebsklima ist angespannt, politisch und von internen Machtspielen geprägt besonders wird dies durch die Personalabteilung gefördert. Zusammenarbeit über Bereichsgrenzen hinweg funktioniert nur eingeschränkt. Eigeninitiative wird eher gebremst als gefördert.

Umgang mit älteren Kollegen

Langjähriges Engagement erfährt kaum sichtbare Wertschätzung. Selbst Mitarbeitende mit jahrzehntelanger Unternehmenszugehörigkeit werden teilweise ohne angemessene Verabschiedung aus dem Unternehmen verabschiedet. Dies sendet ein deutliches Signal zum Stellenwert von Loyalität und nachhaltiger Mitarbeiterbindung.

Vorgesetztenverhalten

Die Geschäftsleitung agiert autoritär, erratisch und ohne erkennbares professionelles Führungsverständnis. Entscheidungen wirken häufig impulsiv, widersprüchlich oder sachlich nicht fundiert. Verantwortung wird nach unten delegiert, Kontrolle jedoch nach oben gezogen. Führung wird hier als Machtinstrument verstanden, nicht als Organisationsaufgabe. Das Führungsverhalten ist geprägt von Misstrauen, Mikromanagement und persönlicher Einflussnahme. Fachliche Argumente spielen eine untergeordnete Rolle, Loyalität und Anpassung sind entscheidend. Andere Perspektiven finden kaum Gehör, was ein Klima begünstigt, in dem kritische Stimmen selten offen geäußert werden.

Arbeitsbedingungen

Eine hohe Arbeitsbelastung wird vorausgesetzt. Umfangreiche Mehrarbeit ist in Teilen der Belegschaft keine Ausnahme, sondern strukturell angelegt. Gleichzeitig entsteht der Eindruck, dass geleistete Überstunden nicht konsequent anerkannt oder vollständig berücksichtigt werden. Überlastung wird häufig relativiert, statt nachhaltig adressiert.

Mitarbeitende wirken dabei eher als austauschbare Ressource denn als langfristige Leistungsträger. Sichtbare Wertschätzung ist kaum erkennbar.

Zusätzlich sind Prozesse unklar definiert, Verantwortlichkeiten nicht eindeutig geregelt und Zuständigkeiten werden situativ verschoben. Entscheidungen erscheinen häufig nicht konsistent und lassen eine klare, langfristige Ausrichtung vermissen.

Kommunikation

Die interne Kommunikation ist unstrukturiert, selektiv und häufig widersprüchlich. Wesentliche Informationen werden verspätet oder gar nicht weitergegeben. Vor allem die Personalabteilung arbeitet ineffizient und strikt in die Richtung der Geschäftsführung und nicht für die Mitarbeiter. Strategische Ziele wechseln ohne klare Begründung. Das führt zu Ineffizienz, Doppelarbeit und permanentem Krisenmodus. Professionelle Unternehmenssteuerung ist nicht erkennbar.

Gleichberechtigung

Eine konsequente Gleichberechtigung ist nicht erkennbar. Frauen sind in höheren Positionen deutlich unterrepräsentiert. Zudem entsteht der Eindruck, dass familiäre Themen nicht durchgängig als selbstverständlicher Bestandteil einer langfristigen Karriere betrachtet werden. Dies wirft Fragen zur tatsächlichen Chancengleichheit auf.


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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.