21 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
21 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


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21 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Bevor man zum Gespräch eingeladen wird, wird man gefragt ob die Distanz in Ordnung ist - ist ja vollkommen legitim. Aber dann eingeschnappt zu reagieren wenn man nach der HO fragt, ist absolut unprofessionell und spiegelt die Bewertungen hier wieder.
Der gesamte Bewerbungsprozess hat einen sehr schlechten Eindruck hinterlassen. Vom ersten Kontakt bis zum Abschluss vergingen insgesamt fünf Monate – eine extrem lange Zeitspanne, die weder professionell noch respektvoll gegenüber Bewerbern wirkt. Besonders irritierend war, dass das persönliche Gespräch ursprünglich als letzter Schritt angekündigt wurde. Nach dessen Abschluss wurde jedoch plötzlich entschieden, dass ein weiteres Interview notwendig sei. Das wirkte unstrukturiert und schlecht organisiert.
Schon während des Prozesses entstand bei mir ein ungutes Gefühl gegenüber dem Unternehmen. In einem Gespräch wurde ausführlich über die Erfolge einer Mitarbeiterin in einem bestimmten Markt gesprochen. Zunächst wurden ihre Leistungen sehr positiv hervorgehoben, doch im nächsten Moment relativierte man ihren Beitrag wieder, indem behauptet wurde, es sei nicht ganz klar, wie groß ihr tatsächlicher Einfluss gewesen sei. Das wirkte widersprüchlich und wenig wertschätzend – insbesondere, da es sich um einen Markt handelte, in dem sprachliche Kompetenz offensichtlich eine zentrale Rolle spielte.
Der Eindruck entstand, dass das Unternehmen eher versuchte, den Erfolg dieser Person mit jemand anderem zu reproduzieren, anstatt ihre Leistung klar anzuerkennen. Es wirkte fast so, als würde ihr Beitrag bewusst abgeschwächt werden, was ich persönlich befremdlich fand.
Obwohl ich letztlich eine Absage erhalten habe, wurde mir während des Prozesses deutlich, dass dieses Unternehmen nicht gut zu meinen Erwartungen passt. Die angeblich „flache Hierarchie“ schien in der Praxis auch zu bedeuten, dass individuelle Leistungen nicht klar gewürdigt oder sichtbar gemacht werden. Insgesamt hinterlässt der gesamte Ablauf einen unprofessionellen und wenig wertschätzenden Eindruck.
Die massenhafte Veröffentlichung von Stellenausschreibungen ohne ernsthafte Einstellungsabsicht ist nichts anderes als organisierte Täuschung. Hier wird ein perfides Spiel mit der Hoffnung von Arbeitssuchenden betrieben – systematisch, kalkuliert und politisch gedeckt. Was als „Recruiting“ verkauft wird, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als institutionalisierte Irreführung. Es geht offenkundig nicht um reale Beschäftigung, sondern um die künstliche Stabilisierung eines politischen Narrativs: dem angeblich allgegenwärtigen Fachkräftemangel.
Während Unternehmen und Verbände öffentlich über fehlende Arbeitskräfte klagen, werden gleichzeitig unzählige Bewerbungen ignoriert, Verfahren verschleppt oder Positionen nie ernsthaft besetzt. Arbeitssuchende geraten dabei in eine absurde Doppelrolle: Ihnen wird mangelnde Initiative vorgeworfen, während ihnen faktisch der Zugang zum Arbeitsmarkt versperrt bleibt. Wer sich bewirbt, investiert Zeit, Geld und Hoffnung – und wird nicht selten zum Statisten in einer PR-Inszenierung degradiert.
Diese Praxis untergräbt rechtsstaatliche Grundsätze. Transparenz, Fairness und Verlässlichkeit – Grundpfeiler eines funktionierenden Arbeitsmarktes – werden zur Farce. Wenn Stellenanzeigen primär der Imagepflege, der statistischen Kosmetik oder der politischen Argumentation dienen, dann ist das kein Kavaliersdelikt, sondern eine systematische Verzerrung der Realität.
Der sogenannte Fachkräftemangel in Deutschland wirft deshalb drängende Fragen auf. Wie passt die Erzählung vom dramatischen Personalmangel zu Millionen veröffentlichten Stellenanzeigen auf der einen und Millionen Arbeitslosen auf der anderen Seite? Diese Diskrepanz ist eklatant. Sie lässt sich nicht mit wohlfeilen Schlagworten erklären, sondern verlangt eine ehrliche, datenbasierte Analyse.
Es drängt sich der Verdacht auf, dass politische und wirtschaftliche Interessen ein Zerrbild erzeugen – ein Narrativ, das Reformdruck erzeugen, Löhne beeinflussen oder migrationspolitische Entscheidungen legitimieren soll. Wenn aber die öffentliche Wahrnehmung durch fragwürdige Praktiken verzerrt wird, ist das mehr als ein statistisches Problem: Es ist eine Frage demokratischer Integrität.
Die systematische Veröffentlichung von Schein-Stellenanzeigen gehört unverzüglich aufgeklärt. Es braucht Transparenzpflichten, wirksame Kontrollen und klare rechtliche Konsequenzen. Wer mit der Existenzangst von Menschen operiert, um politische Botschaften zu stützen, verspielt Vertrauen – und beschädigt das Fundament einer offenen Gesellschaft.
Es gab Zeiten, da standen die Bewerber für jede ausgeschriebene Stelle 100 Kandidaten. Doch das ist in vielen Branchen vorbei. Stattdessen suchen Arbeitgeber nun händeringend nach qualifizierten Arbeitskräften. Viele Experten sind der Meinung: Wir haben keinen Fachkräftemangel. Finden Unternehmen keine Mitarbeiter, sind sie selbst oft das Problem. Die junge Generation hat in vielen Dingen eine neue Arbeits- und Lebenseinstellung. Das mag auf Unverständnis stoßen – fest steht jedoch, ohne sie geht es nicht. Wer sich langfristig Arbeitskräfte sichern will, muss die Generation Z überzeugen. Junge Menschen wünschen sich eine angenehme Work-Life-Balance, in der sie ihre Arbeit uneingeschränkt bezahlt bekommen – und das fair. Das zweite Problem generell in Deutschland: Immer mehr Unternehmen veröffentlichen Stellenanzeigen für "Ghost Jobs", also "Geisterstellen", für die keine echten Einstellungen geplant sind. Laut einer Studie sind bis zu 22 Prozent aller Stellenanzeigen betroffen. Unternehmen täuschen mit Geisterstellen Wachstum vor. Posten Unternehmen diese "Ghost Jobs" aus verschiedenen Gründen. Einige wollen Wachstum simulieren, während andere hoffen, herausragende Kandidaten zu finden, obwohl keine konkrete Position existiert.
Wenn man absagen möchte muss man den Mut erweisen es zu machen. Wochenlanges warten, mehrmalige Anrufe und ständige ausreden, das auf die HR-Abteilung für den weiteren Prozess gewartet wird. Beim nächsten mal nicht vom Fachbereich alleine sondern mit Recruitern arbeiten.
Stellenbeschreibung bezüglich Fachkenntnisse und Soft-Skills genauer und realistischer formulieren. Wenn bestimmte Tools gefordert werden und keine alternativen Tools gewünscht sind, dies auch angeben. Rückfragen stellen wenn man eine Antwort des Bewerbers nicht genau versteht. Überstundenpraktik überdenken (liegt aber auch an der Branche)
Die weibliche Person die mit mir Telefoniert hat und nur demotivierte Antworten gab, und keiner Leih mir etwas entgegen gekommen ist soll den Job aufhören
LG
Hatte mich hier vor mehreren Monaten beworben und sogar noch eine Mail geschickt, in der ich mit Rückantwort gebeten hatte. Man hätte ja einfach schnell schreiben können, wenn es eine Absage ist. Ich finde es einfach nur sehr unprofessionell den Bewerbern gegenüber! Man gibt sich Mühe und bekommt nichts zurück.
Man sollte sich 2x überlegen sich hier zu bewerben.
Ich habe mich etwa im August 2020 beworben und nie wieder vom Unternehmen gehört. Kürzlich trudelte eine Absage ein. Was soll ich sagen, ich bin froh nicht für ein Unternehmen arbeiten zu müssen, das Bewerber so gering schätzt.
Bewerber nicht in Gesprächen hochloben und falschen Hoffnungen machen. Sagt die Wahrheit wenn es nicht passt. Bessere/schnellere Kommunikation
So verdient kununu Geld.