10 von 51 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
10 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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kununu Prüfprozess
10 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Sehr Sehr wenig
Das Mitarbeiter ausgehorcht werden und bespitzelt.
Das Gehalt in Kombination mit der Vorauszahlung der Fahrkarten für die Gastfahrten!
Das Bestimmte Leute im Büro denken Lokführer gibt es wie Sand am mehr und können jederzeit Beliebig ausgetauscht werden mit Ihrer vorhanden Qualifikation und dessen Fachwissen.
Das über Leute schlecht geredet wird und diese durch den Kakao gezogen werden im Büro und diejenigen denken man bekommt es nicht mit.
Man wird immer klein gehalten mit Informationen.
Das andere, für das Versagen der Personen und Leitung verantwortlich gemacht werden und als Strohpuppe herhalten müssen.
Und dass Gar kein Wert auf die Meinung des Unteren Fußvolks/Lokführer wert gelegt wird aber wir sind diejenigen die Tag und Nacht Züge von A nach B befördern und die Probleme sehen und damit Konfrontiert werden.
Ein paar Personen Austauschen bzw. Ihrer aufgaben entheben und diese gegen Firmen fremde Fachleute, die Unvoreingenommen an Ihren Job gehen und diesen vernünftig und mit Fachlichen Wissen und Genauigkeit ausüben.
Ist unter den Kollegen Ok aber sobald die Büroetage mitwirkt schlecht!
Man fühlt sich ständig beobachtet und Überwacht und wenn man seine Meinung frei äußert steht man immer unter Generalverdacht.
Nach außen Hui innen eher schlecht als gut, wenn man sich um die Mitarbeiter mehr bemühen würde und diesen zuhören würde und da mal nachjustieren würde aber Tja
Mittlerweile gut da man viel Minus macht da wenig Arbeit da ist!
So werden einem die hart erarbeiteten Überstunden weggenommen, da die Firma nicht in der Lage ist uns Personal vernünftig zu Planen.
Wenn man der Nase, der Vorgesetzten entspricht und den Bückling macht ist es möglich. Ansonsten nur die Weiterbildung die Betrieblich erforderlich ist.
Mittlerer Durchschnitt
Das wichtigste für die Firma hahaha.
Als Mitarbeiter spürt man davon nichts.
Untereinander recht gut.
Der ist gut.
Miserabel !!
Seine Meinung darf man nicht kund tun, auch wenn es eine Positive Verbesserung mit sich bringen würde. Man wird belächelt und hinterm rücken wird dann über einen Hergezogen, wer man ist und was einem einfallen würde.
Naja
Nicht das wahre aber geht bestimmt schlimmer.
Wenn man der Nase, der Vorgesetzten entspricht Ja sonst Nein.
Neue verkehre, wenn man dazu kommt.
Der abwechslungsreiche und internationale Arbeitsinhalt.
Das Ausbildungszentrum.
Das störrische Verhalten, krampfhaft an veralteten Traditionen festzuhalten statt mit der Zeit mitzugehen. Das wird irgendwann der Untergang dieses Unternehmens sein, dies nur wegen einiger wenigen Egozentrikern, welche sich selbst niemals einen Fehler eingestehen würden. (Dunning-Kruger-Effekt im fortgeschrittenen Stadium)
Ein codiertes Arbeitszeugnis? Sowas ist bei manchen Arbeitgebern heutzutage schwer verpönt und in manchen Ländern sogar eine strafbare Handlung, Lokomotion schadet damit nur der eigenen Reputation, schade.
Ganz dringend gehört ein, bestenfalls fähiger Betriebsrat formiert.
Schwachstellen müssen in der Führungsebene identifiziert und behoben werden, dafür muss ein entsprechendes Controlling geschaffen werden. Auch ein CEO welchem gefühlt nicht alles egal ist, sondern welcher mal etwas genauer hinschaut wäre begrüßenswert.
Mir fehlte eine unabhängige Meldeplattform. Mir fehlt die Umsetzung von Sicherheitsprozessen und das Bewusstsein wozu ein SMS eigentlich dienen sollte, nämlich ein Gesamtsystem sicherer zu machen. Stattdessen wird es als gesetzliche Hürde interpretiert und verfehlt Ziel und Zweck. Eine gesunde Fehler- und Sicherheitskultur gehört eingepflegt und vorgelebt.
Lob? Nie gehört. Vertrauen? Die Überwachung erfolgt unten auf allen Ebenen und begünstig somit die Saat des Misstrauens.
Kann ich nicht beurteilen, da ich nicht für Andere sprechen will.
Branchenüblich eine Katastrophe, man muss wissen worauf man sich hier einlässt. Unmögliche Übergänge, keine Beständigkeit, teilweise sehr lange und/oder sehr kurze Schichten. Größter Negativpunkt sind die Schichtpläne welche erst eine Woche zum voraus bekanntgegeben werden, jedoch ist man meist auch flexibel was Freiwünsche angeht.
Weiterbildung: Hier findet gerade ein Umbruch statt, dass Ausbildungszentrum so wie es war - wird es mit dem abtrettenden und überaus kompetenten sowie sympathischen Leiter, so nicht mehr geben. Das ist auf jeder Ebene bedauerlich.
Karriere: wenn man lange genug die richtigen Hintern küsst, bestimmt möglich.
Basisgehalt ein absoluter Witz, dafür schießen die Zulagen in den Himmel. Insgesamt ergibt sich dadurch ein solides Gehalt - jedenfalls solange man nicht im Urlaub, auf Tagschichten ist oder krank ist. Jedoch sollte einem bewusst sein, die hohen Zulagen fließen nicht in die Sozialabgaben, dass bringt durchaus Probleme mit sich.
Keine BC100. Jeder Fahrschein muss aufwendig rückvergütet werden. Ob das langfristig nachhaltiger ist?
Sobald man mal auf einer Schiebelok gesessen ist und der Zug bremst, fragt man sich was hier eigentlich genau einatmet wird. Aerosolförmiges Mikroplastik - es gibt kaum Studien dazu, wie sich sowas in der Lunge oder in der Umwelt verhält. Ich sehe bei Lomo auch keinerlei Interesse daran, sich in Forschung oder Wissenschaft einzubringen. Der Bremsabrieb ist hier nur Stellvertretend eines von vielen Beispielen. Viel kritischer wird es bei sicherheitsrelevanten Themenfeldern. Auch da ist das Interesse an Wissenschaft, Forschung und Fortschritt nicht ersichtlich. Hauptsache keine Veränderung, eine gefährliche Haltung. Manche leugnen wohl heute noch das heliozentrische Weltbild in diesem Unternehmen.
An der Basis durchaus solide, Ausreißer gibt es immer und überall.
Vereinzelnd noch vorhanden.
Sehr traditionell und engstirnig statt modern und weitsichtig. Empathie ist bei den meisten eher ein Fremdwort, Verantwortung wird vollständig nach unten delegiert, selbst wird keine Verantwortung übernommen. Man wird nur mit irgendwelchen Vorschriften und teils widersprüchlichen Richtlinien bemuttert, mehr können diese Führungskräfte nicht, ein deutliches Zeichen von chronischer Überforderung und Fehlbesetzungen.
Die Fahrzeuge sind angesichts der enorm hohen Auslastung verhältnismäßig gut in Schuss. Im Sommer funktionieren größtenteils die Klimaanlagen. Vereinzelnde Störungen sind normal.
Kommunikation findet regelmäßig statt, der Fokus bei der Themenwahl ist jedoch fragwürdig.
Kaum Frauen beim operativen Personal, dies deutet auf ein oder mehrere Probleme hin.
Durchaus.
Man muss nicht mit Veränderungen zurechtkommen, da es keine gibt.
Management, Konzeptlosigkeit, Personalabteilung
Personalleitung besser heute als morgen austauschen. Neues zeitgemäßes und handlungsfähiges Managementteam zusammenstellen. Branchenumfeld inkl. Gehälter zur Kenntnis nehmen, Wettbewerber sind inzwischen deutlich attraktiver. Entwicklungschancen bieten.
Führungsteam überfordert
Firma lebt vom Guten früheren Image.
Keine Entwicklungsperspektiven. Personalabteilung konzeptlos. Keine langfristige Mitarbeiterbindung
Gehalt eher unterer Branchendurchschnitt. Expertenwissen wird bei Stellenbesetzung nicht honoriert.
Gut an der Basis
Personalabteilung schert sich nicht um Erfahrung.
Personalleitung unprofessionell, ohne Herzblut, keinerlei Verstand für Bedürfnisse der Mitarbeiter. Restliches Führungsteam schwache Sozial-, Management und Problemlösungskompetenzen.
Schlechte EDV
Kommunikation findet nur innderhalb der jeweiligen Kasten statt, Probleme an der Basis werden weggelächelt
Mitarbeiterevents wie Weihnachtsfeier, einmal pro Jahr ein Lokführertreffen und hin und wieder Grillfeste im Bahnhof.
Das Gehalt kommt immer und ausnahmslos pünktlich, Ausgaben (z.B. Fahrkartenkosten) werden immer so schnell wie möglich erstattet.
Die Hauseigene Schule ist ausgezeichnet, Themen wie der jährliche Fortbildungsunterricht im Dezember oder die verpflichtenden Simulatorfahrten werden ernstgenommen und durchgeführt.
Teilweise hohe Prämien zum Jahresende
Regelmäßig Tag der offenen Tür im Ausbildungszentrum
Firmeninterne Zeitung welche wirklich gut gemacht ist.
Oftmals wenig Abwechslung bei den Schichten
Katastrophale Kommunikation zwischen den verschiedenen Abteilungen, Vorgesetzen und Mitarbeitern.
Zu geringes Grundgehalt.
Keine Bahncard 100 bzw Klimaticket
Fragwürdiges Vorgesetztenverhalten
Höheres Grundgehalt anbieten, damit man sich der Branche angleicht.
Bahncard 100 bzw Klimaticket anbieten
Dienstplan für die nächste Woche nicht erst am Donnerstag der laufenden Woche schicken.
Die vorhandene Ruhetagsplanmodelle auch für die Nationalfahrer anbieten. Nur ein Modell ohne Auswahlmöglichkeiten ist nicht zeitgemäß.
Neues System für die Übermittlung der offenen Schichten überlegen, damit man nicht jeden Tag von unzähligen E-Mails zugespammt wird (z. B. in Form einer Tabelle wo jeder der eine Schicht übernehmen möchte schauen kann ob etwas passendes für ihn dabei ist)
Mehr auf die Angestellten zugehen, auf Probleme und Anregungen reagieren.
Wartungszustand der Loks in den Griff bekommen und sie nicht wochenlang mit den gemeldeten Störungen rumfahren lassen.
Mehr Parkplätze am Bahnhof anbieten. 5 Parkplätze für 20+ anwesende Lokführer sind einfach nicht mehr genug.
Die Atmosphäre war vor ein paar Jahren wesentlich besser. Durch das tägliche Chaos in Planung und Betrieb ist den meisten Kollegen leider mittlerweile die Lust aufs arbeiten abhanden gekommen, was natürlich für die Stimmung nicht gerade förderlich ist. Man geht halt zur Arbeit, aber Spaß macht es zur Zeit nicht...
Vor ein paar Jahren war man stolz behaupten zu können bei Lokomotion zu arbeiten. Mittlerweile ist dies allerdings nicht mehr so. Das Image innerhalb der Bahnbranche hat in letzter Zeit extrem gelitten, was leider nicht verwunderlich ist. Bei der Eisenbahn spricht sich halt alles schnell rum...
Für die internationalen Fahrer (DB&ÖBB-Ausbildung) gibt es drei Dienstplanmodelle. Im Wunschruheplan sind allerdings nur rund 20 Leute und man muss eeeeeewig warten bis man da rein kommt. Dann gibt es noch einen "festen Plan", in dem sich die Schichten alle paar Wochen wiederholen und einen Ruhetagsplan, in dem man zwar 24 Stunden frei hat, aber eben keine ganzen Tage. (z. B. frei von 12 Uhr bis 12 Uhr am nächsten Tag) Wirklich ideal ist das nicht, vor allem wenn man Freitag, Samstag und Sonntag frei hat und am Montag dann um 0 Uhr anfangen darf um nach Mannheim zu fahren.
Die nationalen Fahrer haben nur den oben genannten Ruhetagsplan, ob es ihnen gefällt oder nicht...
Es gibt zwar schon seit ein paar Jahren Versprechungen von Seiten des Arbeitgebers hieran etwas zu ändern, passiert ist bis jetzt allerdings nichts.
Das hauseigene Ausbildungszentrum ist TOP. Wenn man eine erfolgreiche Ausbildung absolvieren will ist man hier (zumindest noch, hoffentlich bleibt es so) an der richtigen Adresse.
Weiterbildungen wie z.B. LZB-Ausbildung oder Ausbildung für das österreichische Netz werden auch durchgeführt, nur manchmal dauert es wegen der extrem angespannten Personalsituation im Betrieb draußen ewig bis man für die jeweiligen Fortbildungen eingeteilt wird.
Der ist, zumindest draußen unter den Lokführern und Lokführerinnen die bei Lokomotion angestellt sind, bis auf einzelne Ausnahmen vorhanden. Man hilft sich gegenseitig, um die immer mehr werdende Arbeit so gut wie möglich zu bewältigen. Die Zusammenarbeit mit den Kollegen der DB, die für Lokomotion fahren, läuft leider größtenteils weit weniger gut, wobei es auch hier natürlich positive Ausnahmen gibt. Einigen DB-Kollegen sollten aber vielleicht mal klar gemacht werden, was denn ihre Aufgaben sind, z. B. dass man sich die Lok selbst auf den Zug fährt wenn der Lomo-Ortsdienst viel zu tun hat. Stichwort Zusammenhalt...
Die Gruppensprecher versuchen die ihnen von den Kollegen zugetragenen Anregungen und Probleme in den regelmäßig stattfindenden Sitzungen mit den Abteilungsleitern anzusprechen. Mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg.
Überhaupt keine Probleme. Die jüngsten Lokführer sind gerade mal 20, der aktuell älteste über 70. Man arbeitet gut zusammen, man versteht sich und man hilft sich gegenseitig, egal wie alt man ist.
Hier muss man unterscheiden zwischen Abteilungsleitern und Führungsetage:
Abteilungsleiter:
Man gibt sich immer freundlich, aber so wirklich interessieren tut sich keiner für die Probleme und Anregungen. Es verläuft meistens früher oder später im Sande wenn etwas an die jeweiligen Abteilungsleiter herangetragen wird. An Abmachungen (z. B. wegen Streckenkunde) wird sich leider auch oft nicht gehalten. Vieles wird von einigen Abteilungsleitern leider auch persönlich genommen, was dann dazu führt, dass die Kollegen sich lieber gar nicht erst mit ihren Problemen nach oben wenden. Man bekommt halt den Eindruck dass man zum Fahren eingestellt ist und bitte ja keine Fragen stellen soll.
Führungsetage:
In der Führungsspitze sollte man vielleicht mal überlegen personell ein bisschen umzustrukturieren und die Posten zumindest zum Teil mit Leuten zu besetzen, die ein wenig Ahnung vom System Eisenbahn haben. Das würde schon mal viel verbessern.
Den Kontakt nach unten zu den Kollegen die tagtäglich versuchen zu jeder Uhrzeit die Firma am laufen zu halten haben die entsprechenden Personen leider schon lange verloren. Wenn man sie denn mal draußen sieht, dann für irgendwelche Fototermine...
Größtenteils sind es moderne Drehstromloks, welche aber fast alle mit betriebseinschränkenden Störungen durch die Gegend fahren da die Werkstätten einfach nicht mehr hinterher kommen. Da kann die Firma auch nur bedingt was dafür, die Werkstattkapazitäten sind halt einfach knapp.
Hin und wieder hat man auch Dienst auf einer Altbaulok, aber das ist verkraftbar. Mittlerweile haben die meisten dieser Loks einige Verbesserungen bekommen, wie z.B. nachgerüstetes Fernlicht mit LED-Leuchten, zusätzliche Griffstangen an den Lokfronten um den Arbeitsschutz zu verbessern, usw. Es ist auch angedacht neue besser gedämmte Türen und bequemere Sitze einzubauen, passiert ist hier allerdings noch nichts.
Hierzu gibt es nur ein Wort: katastrophal
Woran es gewaltig scheitert ist die generelle Kommunikation zwischen Führungsetage, Vorgesetzten und den Leuten "an der Basis":
Während der Corona-Zeit gab es alle paar Wochen eine Mail der Führungsetage, in der über die aktuelle wirtschaftliche und betriebliche Situation berichtet wurde. War natürlich keine Überraschung als das ganze wenig später wieder eingestellt wurde...
Seitdem gibt es vielleicht zwei -bis dreimal pro Jahr eine Mail wenn wirklich größere Änderungen anstehen. Das meiste erfährt man allerdings über den "Buschfunk" von den Kollegen draußen.
Ungefähr zweimal pro Jahr gibt es eine Mitarbeiterversammlung, welche man sich live im Internet anschauen oder woran man vor Ort teilnehmen kann. Bis vor ca. 2 Jahren wurde die Aufzeichnung per Email zugänglich gemacht, damit die Kollegen die keine Zeit hatten, sich die Versammlung im Nachhinein ansehen konnten. Mittlerweile wird das leider nicht mehr gemacht, sodass man sich bei den Kollegen erkundigen muss was denn so erzählt wurde.
Der einzige Pluspunkt ist die seit ca. eineinhalb Jahren bestehende interne Firmenzeitung, welche immerhin ein Schritt in die richtige Richtung ist.
Das Gehalt setzt sich zusammen aus dem Grundgehalt, einem "Fachzuschlag" und einem "Zuschlag für Grundkenntnisse", welcher je nach vorhandener Länderausbildung (Deutschland bzw Österreich oder Deutschland und Österreich) variiert.
Das Grundgehalt ist im Vergleich zu den anderen Firmen in der Branche leider zu niedrig, die Zuschläge sind dafür allerdings höher. Muss jeder selbst wissen ob es das richtige für einen ist.
Die schon lange von den Mitarbeitern gewünschte durch die Firma gestellte Bahncard 100 (bzw Klimaticket in AT) gibt es leider bis heute nicht. Dadurch müssen vor allem die Nationalfahrer im Monat einiges an Ticketkosten vorstrecken, da lediglich eine Bahncard 50 durch die Firma gestellt wird und man die Tickets selbst kaufen und anschließend über eine App abrechnen muss. Bei mir kommen durch die Dienstplanbedingten zahlreichen Gastfahrten nach Fulda, Aschaffenburg und Mannheim oder zurück pro Monat schon mal um die 250 bis 300 Euro zusammen die aus eigener Tasche vorgestreckt werden müssen. Wirklich ideal ist das nicht, da es meistens bis zum Gehalt des Folgemonats dauert bis man das Geld wieder bekommt.
Vermögenswirksame Leistungen werden nicht angeboten.
Die Lokführerinnen werden gleich behandelt wie ihre männlichen Kollegen, hier gibt es überhaupt keine Probleme.
Was allerdings negativ auffällt ist dass manche Kollegen, warum auch immer, bevorzugt behandelt werden wenn es um Streckenkunde oder um Aufgaben geht die nicht dem Tagesgeschäft entsprechen (z. B. Loküberführungen nach Nürnberg, Eisenach oder Kassel. Gerade solche Aufgaben wären ideal für die Nationalfahrer um mal ein bisschen Abwechslung in den Dienstplan zu bekommen) Diese bestimmten Kollegen sind immer die ersten (und oft auch die einzigen) die für solche Aufgaben eingeteilt werden, die anderen schauen in die Röhre...
Kommt stark darauf an wo man stationiert ist. Als Münchner Lokführer hat man noch die größte Abwechslung, da eben so gut wie alle Leistungen von München ausgehen. Wenn man allerdings in Kufstein stationiert ist macht man fast nichts anderes als Ortsdienst oder Züge zum Brenner schieben. Bei den Lokführern aus München muss man zwischen denen unterscheiden, die nur national (also nur in Deutschland) und denen, die international (Deutschland und Österreich) fahren. Die Nationalfahrer machen inzwischen leider fast nur noch Ortsdienst in München und wenn sie Glück haben bekommen sie vielleicht mal eine oder zwei Fahrschichten pro Woche. Die innerdeutschen Leistungen z.B. nach Köln, Wörth und Bremen werden leider zu großen Teilen mit Dienstleistern besetzt, sodass die eigenen Kollegen die da auch gerne fahren wollen würden auf der Strecke bleiben.
Für die internationalen Tf sieht es ein wenig besser aus, sofern sie denn Streckenkunde auf den anderen Strecken (z. B. nach Wolfurt, Tarvisio oder Wels) bekommen. Streckenkunde ist ja leider auch so ein leidiges Thema, weil man oftmals ewig nicht eingeteilt wird. Ansonsten fährt man halt jeden Tag zum Brenner oder macht Ortsdienst...
Nahezu jeder bekommt eine Chance! Macht man seinen Job ordentlich wird man auch wunderbar in Ruhe gelassen und hat ein schönes Leben.
Kleine Nebeneffekte wie die Kaffeemaschine, gemietete Wohnungen in Mannheim oder in Fulda um die Wartezeit auf seinen Zug nicht in der Kälte oder im Regen nach einer Gastfahrt stehen zu müssen sind nicht üblich und eine tolle Sache! An Hotels bei Auswärtsruhen gibt es nichts auszusetzen. In schwierigen Zeiten wie dem Wintereinbruch im Raum München wurde keiner im Stich gelassen!
Weihnachtsfeier, 13,5 Monatsgehälter, Lokführertreffen, Grillen am Bahnhof
Man bekommt langsam aber Sicher den Eindruck es würde sich einiges auch zum positiven verändern. Das das nicht alles von Heute auf Morgen geht, sollte auch jedem klar sein, solange sich aber wirklich etwas tut bin ich zuversichtlich.
Das Verhalten mancher Vorgesetzter, Prioritätensetzungen im operativen Bereich
Das Klima im Fahrpersonal am Bahnhof, wenn es um den Arbeitgeber an sich geht bzw. Vorgesetzte, ist zwar wieder besser geworden, aber bei weitem noch nicht in Ordnung.
Sich immer wieder für Gespräche anbieten und dann alle machen lassen, ist keine Lösung!
Aus Emotionen handeln und dinge persönlich nehmen ist genauso einfach bescheiden! Wir sind alles Menschen, machen auch mal Fehler genauso wie Sie!
Wir sind nicht im Kindergarten!
BC100 oder Klimaticket sind bei anderen Firmen schon eine ganz normale Sache und Gewohnheit! Wieso gibt es nicht einmal das?
Gehen Sie mehr auf die Arbeitnehmer zu, auch direkt! Ordentliche Gespräche führen! Nicht immer nur ein Arbeitnehmer und drei Vorgesetzte (als Beispiel)!
Nicht jedes mal versuchen der Tollste auf dem Eisenbahnmarkt zu sein, neue Loks kaufen/mieten oder leasen, welche nicht einmal 100% zugelassen sind und sich dann wundern wieso man keine finanziellen Mittel für 2 oder 3 erprobte, voll einsatzbereite und in absehbarer Zeit abrufbare Lokomotiven verfügt! Das Geld wäre so viel besser an anderen Stellen investiert als in solche Geschichten... ich glaube dafür braucht man keine allzu großen buchhalterischen Kenntnisse...
In der richtigen Abteilung gibts nichts auszusetzen
Früher war man sehr Stolz bei Lokomotion Lokführer zu sein, der Ruf der Firma hat aber leider sehr stark gelitten.
Schuld daran mag vermutlich das zu schnelle Wachstum der Firma sein, welches für zu viele Zugleistungen mit ohnehin damals schon zu wenig Personal unter Anderem verantwortlich ist.
Man kann allerdings ein schönes gemütliches Leben hier führen, man sollte sich nur nicht allzu große Gedanken über das "Drumherum" machen.
Einfach pünktlich zum Dienst erscheinen, seinen Dienst erledigen, von der Lok absteigen, nach Hause gehen ist hierfür empfehlenswert.
Basierend darauf wo man eingesetzt wird bzw. sich einsetzen lässt mal besser mal schlechter, jedoch wird meist immer auf Wünsche Rücksicht genommen, z. B. Ruhetagsverschibung!
Das Fahrpersonal wird regelmäßig geschult, die Ausbildungsabteilung ist ohne ein Wenn und Aber hervorragend! Infrastrukturausbildungen wie DB-Ausbildung, ÖBB-Ausbildung sowie Streckenkundefahrten und Grenzbahnhofschulungen z. B. für Jesenice (SLO), Tarvisio (IT) und Brenner (IT) gehören dazu, genauso die Lokausbildungen auf allen eingesetzten Baureihen.
Hierzu nochmal: Das Ausbildungszentrum ist hervorragend!
Karriere machen in dieser Firma.... naja...
Unter den Lokführern gibt es bis auf ganz geringe Ausnahmen einen sehr guten Zusammenhalt, man hilft sich wo man kann, geht höflich miteinander um und hat fast immer auch was zu lachen.
Der Großteil der älteren Kollegen ist einfach indiskutabel wunderbar, leider gibt es aber auch hier natürlich die ein oder Andern Kollegen mit denen man einfach gar nicht klarkommt, aber: Nicht jeder MUSS mit jedem auskommen, man kann mit Allen soweit zusammenarbeiten, wenn man muss.
Wie schon erwähnt gibt es Vorgesetzte gegen welche gar nichts einzuwenden ist, welche einen hervorragenden Job leisten und immer für einen da sind!
Es gibt aber bedauerlicherweise auch die Vorgesetzten die sehr schnell einiges Persönlich nehmen, auch wenn diese nicht direkt involviert oder betroffen sind und dann auch Handlungen durchführen die einfach nur teilweise unnötig sind und sprachlos machen. Die Vorgesetzten teilen immer wieder mit das alle Türen offen stehen würden und man immer und zu jeder Zeit zu Gesprächen und Anliegen zu Ihnen kommen könne, jedoch haben einige Kollegen den Eindruck in der Vergangenheit bekommen: Rede mit dem Richtigen und alles ist gut, rede mit dem Falschen und du bist der A"rm". Solche Vorfälle direkt oder durch die Blume anzusprechen sind sehr schwierig und teilweise unmöglich, woraus resultiert dass sich auch einige natürlich nicht mehr mit ihren Anliegen zu den Vorgesetzten begeben, da es mit eben besagten bestimmten Vorgesetzten nur nach Hinten losgehen kann.
Kleine Dinge machen das Umfeld angenehm, kostenloser Kaffeeautomat, kleine Küche im Aufenthaltsraum des Heimatbahnhofs, Fernseher für Nachtschichten wenn mal einige Stunden nichts zu tun ist usw.
Die Schichten sind teilweise mehr als anstrengend, ob das bei anderen Firmen jetzt besser ist oder nicht, kann ich nicht sagen.
Die Kommunikation zwischen Arbeitnehmer und bestimmten Vorgesetzten ist desaströs, jedoch zwischen Anderen Vorgesetzten wiederum einwandfrei und sehr Löblich!
Zu Beachten ist auf jeden Fall: Niedriges Grundgehalt, dafür hohe Zulagen. Ob das für einen das Richtige ist, muss jeder selbst für sich entscheiden!
Das Netto-Gehalt ist für einen Lokführer durchaus in Ordnung, es könnte immer mehr sein. Möchte man wirklich "deutlich" mehr verdienen, muss man eher in die Tf-Dienstleisterschiene einsteigen.
Ich lebe allerdings hier nicht "aus dem Koffer" oder fahre quer durch Deutschland für mehrere Tage, was für mich persönlich ein privater Vorteil ist.
Sozialleistungen wie VWL oder eine betriebliche Altersvorsorge sind mir leider nicht bekannt...........
Man bekommt leider immer wieder den Eindruck es werden bestimme Kollegen aus welchem Grund auch immer deutlich Bevorzugt.
Die Aufgaben variieren je nach Diensteinsatzort, mal mehr Abwechslung, mal weniger. Hierfür sollte man sich sehr gut damit beschäftigen was das Hauptaufgabengebiet der Firma ist und wo man sich einsetzen lässt.
Die Fahrzeugflotte ist sehr vielfältig, angefangen bei 9 Loks der BR139 bis hin zur BR193 und inzwischen auch Euro9000 alias BR2019.
Das Gehalt ist noch nie zu spät gekommen.
Teilweise hohe Prämien zum Jahresende und in Coronazeiten.
Es gibt regelmäßig Grillfeste am Rangierbahnhof, Weihnachtsfeier und Lokführertreffen auf Kosten der Firma, beides manchmal mit Sonderzug.
Es wird sehr viel ausgebildet und Tage der offenen Tür veranstaltet.
Die Diensteinteilung berücksichtigt in der Regel individuelle Wünsche auch bei den Nicht-Wunschspringern, wenn man wegen irgendwas an einem planmäßigen Arbeitstag keine Zeit hat.
Zu viel läuft schief:
- Kaputte Loks
- fast immer die gleiche Schicht (Brenner bzw. Ortsdienst bei den Nationalen)
- viel zu geringes Grundgehalt, da nützen auch die hohen Zulagen nichts, weil die ja prozentual gerechnet werden
Aktuell (!) würde ich den Arbeitgeber nicht weiterempfehlen. Es gibt aber Hinweise, dass sich was ändert, und darum mag das in ein paar Monaten ganz anders aussehen. Vor einigen Jahren war es das ja auch. Man müsste nur wieder dahin zurückfinden.
Diejenigen, die sich aufgrund dieser und anderer Bewertungen gegen eine Bewerbung entscheiden, dürfen also gerne öfter hier vorbeischauen, vielleicht tut sich da noch was ;-)
- Gewisse Leute aus der Führungsriege mal zwei oder besser drei Wochen mit zum Brenner fahren lassen, und zwar auch Nacht- und Frühschichten!
- Ein branchenübliches Gehalt wäre der erste Schritt um wieder konkurrenzfähig zu werden
- BahnCard100 zumindest bei den Nationalfahrern
- betriebliche Altersvorsorge
- VIEL MEHR nationale Leistungen annehmen!!! Man könnte dafür einige Brennerumläufe abgeben, wir haben eh nicht genug Loks und Lokführer dafür.
- Dienstleister auf ÖBB ausbilden und zum Brenner schicken und die eh viel zu wenigen nationalen Schichten wieder vom eigenen Personal fahren lassen. Das würde die Mitarbeiterzufriedenheit ENORM steigern ;-)
- Keine 1-Uhr-Schichten bei den Kufsteinern und Brennern, das ließe sich bei denen leicht umsetzen, man muss nur die Schiebeleistungen anders verpaaren
- Dienstplan früher rumschicken als am Donnerstag der Vorwoche
- Dienstplan umgestalten (ist bereits in Arbeit, ich bin gespannt, was dabei herauskommt)
- Eventuell mehr als einen festen Dienstplan machen, je nach Wunschschichten. Es bringt nichts, wenn sich der eine ärgert, weil er nur Brenner fährt, und der andere, weil er als Familienvater ständig in Tarvis im Hotel sitzt.
War früher super, aber da aktuell alles schief läuft, was schief laufen kann, ist die Stimmung im Keller.
Hat in den letzten Jahren sehr gelitten.
Es gibt für die internationalen Fahrer drei Dienstplanmodelle. Leider sind in dem Wunschruheplan nur 20 Leute und man muss jahrelang (mehr als drei) warten, bevor man da reindarf, also braucht man den gar nicht mitzählen.
Die anderen beiden sind ein fester Plan, dessen Schichten sich alle paar Monate wiederholen, aber da fehlen bestimmte Schichten oder sind sehr selten, die man gerne (öfter) fahren würde, und ein Ruhetagsplan, wo man keine ganzen Tage frei hat, obwohl es 24h sind. Wenn ich an einem Tag bis 11 Uhr arbeite und am nächsten um 11 wieder anfange, hatte ich keinen freien Tag, obwohl es als solcher gezählt wird. Und dummerweise erfährt man die Schichten auch erst (unter Vorbehalt) am Donnerstag der Vorwoche.
Die nationalen Fahrer haben Pech gehabt, für die gibt es nur den Ruhetagsplan.
Es gibt aber Bestrebungen seitens des Arbeitgebers, etwas daran zu ändern, wir dürfen also gespannt sein.
Manche Tfs machen auch Dispo, ansonsten ist es aufgrund des Personalmangels schwer, ins Büro zu wechseln. Wer fahren kann, der fährt.
Inzwischen sehr deutlich unter dem Branchendurchschnitt. Zudem keine betriebliche Altersvorsorge und keine Bahncard100, wie es sonst in der Branche üblich ist. Bei den ÖBB-Fahrern kann man sich drüber streiten, ob die BC100 sich lohnen würde, aber bei den Nationalfahrern, vor allem bei den Nicht-Münchnern, würde es das auf jeden Fall.
Die Kollegen an der Basis halten zusammen, die Gruppensprecher und Teamleiter bemühen sich redlich, nach oben zu vermitteln.
Dasselbe, werden nicht anders behandelt.
Immer freundlich, aber die Höheren haben jeglichen Bezug zur Realität verloren. Insbesondere in der Personalabteilung könnte man ein bisschen umstrukturieren. Man sollte es sogar ganz dringend. Die Defizite dort haben nämlich leider direkte Auswirkung auf die desaströse Personalsituation bei den Tfs, und wenn uns noch mehr Leute gehen, können wir die Firma dichtmachen.
Über die Abteilung Fahrpersonal gibt es nicht viel zu meckern und die Gruppensprecher und Teamleiter machen einen super Job.
Viele Drehstromloks, aber man kann auch das Pech haben, eine Altbau zu erwischen. Mal nach Kufstein ist ja kein Problem, aber 8 Stunden mit einer nicht isolierten 151 fahren zu müssen zerrt halt an den Nerven.
Außerdem haben viele Loks irgendwelche Störungen, mit denen sie teilweise monatelang durch die Gegend fahren.
Vieles erfährt man zuerst via Buschfunk. Es gab zu Coronazeiten hin und wieder Mails mit Updates zur aktuellen Lage, die Mitarbeiterversammlungen wurden ins Internet verlegt, aber die sind zu selten. Seit August gibt es einmal im Monat ein News-Update in Form einer digitalen Zeitschrift, das ist immerhin vielversprechend.
Mir ist nichts Gegenteiliges zu Ohren gekommen.
Die nationalen Fahrer machen fast nur noch Ortsdienst, weil die Fahrschichten alle von Dienstleistern gefahren werden. Die einzige nationale Fahrschicht, die nur von Lomo-TFs gefahren wird, ist Luha - wegen der 151, die die Externen nicht haben (andere Lok? Nö.) Dummerweise ist das auch gleichzeitig die unbeliebteste, und zwar aus gutem Grund (nein, nicht wegen der Lok, wobei das auch eine geringe Rolle spielen mag). Die Dienstleister kriegen also die guten Schichten nach Mannheim und Fulda, und unsere eigenen Leute müssen den Dreck fahren oder Ortsdienst machen.
Die internationalen Fahrer fahren fast nur noch zum Brenner. Das wird auf Dauer arg langweilig und von Jahr zu Jahr schlimmer, wegen Baustellen, neuen Regelungen, defekten Loks etc. Wenn man das eine Weile gemacht hat, trauert man den alten Tagen als Nationalfahrer nach, wo man oft Ortsdienst hatte. Da hat man wenigstens pünktlich Feierabend.
Die Tarvisschichten werden auch immer seltener, so ist es also recht
langweilig geworden bei Lomo. Früher hatten wir Mannheim, Köln, Bremen, Fulda, Aschaffenburg, Wuppertal. Alles weg, nur noch Brenner jeden Tag. Und die Führungsriege wundert sich ernsthaft, warum so viele gehen...
Das Gehalt kommt pünktlich.
Die Schule der Firma setzt sehr hohe Qualitätsansprüche und sorgt für eine gute Ausbildung.
Auch Themen wie RFU, Simulator und Co werden ernst genommen.
Es macht aktuell einfach keinen Spaß zu arbeiten. Die Stimmung und die Atmosphäre beim Arbeiten sind dahin. Jeder regt sich zurecht über fast alles auf. Die Arbeit die man leistet wird nicht wertgeschätzt, man verlangt dass die Lokführer alles geben, aber im Gegenzug bekommt man nichts.
Endlich wieder einen Kontakt zur Basis herstellen und sich um die Zufriedenheit der Mitarbeiter sorgen und deren Probleme die sie ansprechen ernst nehmen. Das Grundgehalt muss angehoben werden und man muss endlich Zusatzleistungen anbieten, sowas kann eine BC100 sein, oder etwas anderes. "Nichts" ist auf jeden Fall keine Option mehr.
Die hausgemachten Probleme müssen beseitigt werden, und das ist eine Herkulesaufgabe. Außerdem muss der drastische Zustand der Flotte ausgebessert werden.
Die Arbeitsatmosphäre war mal wesentlich besser und hat in den letzten Monaten bis Jahren stark gelitten. Von Tag zu Tag werden die Zustände in denen man arbeiten muss chaotischer, natürlich gibt es dort auch Faktoren, auf die die Firma keinen Einfluss hat, wie z.B. die Infrastruktur. Jedoch gibt es leider genügende hausgemachte Probleme, durch die man Tag für Tag weniger Lust hat auf Arbeit zu kommen.
Die Stimmung aller Arbeiter leidet aktuell sehr darunter, was extrem schade ist und zu einer Art Teufelskreislauf führt.
Das Image, zumindest in der Eisenbahnszene ist soweit ich das beurteilen kann katastrophal. Leider zurecht, wie ich aktuell sagen muss.
Man kann zwischen drei Dienstplan-Modellen wählen. Diese stehen jedoch nur den internationalen Fahrern zur Verfügung. Für die Nationalfahrer gibt es nur ein Modell, ob das einem gefällt oder nicht. Man kann zwar grundsätzlich Ruhewünsche abgeben, wenn man z.B. einen Termin beim Facharzt hat, ob diese dann aber auch berücksichtigt werden steht in den Sternen und zeigt sich erst in der Woche vorher am Freitag, wenn man seinen Dienstplan für die Folgewoche erhält. Grundsätzlich macht man viele Überstunden und die Freizeitplanbarkeit und Work-Life-Balance schwanken zwischen " so lala" bis "schlecht".
Die Schule ist sehr gut, wer sich hier zum Eisenbahner ausbilden lassen will tut damit (noch) nichts falsch. Ob und wie lange man sich jedoch im aktuellen Chaos wohlfühlt, das muss jeder selbst entscheiden. Für viele ist das mittlerweile auf Dauer keine Option mehr, es kündigen immer mehr, und mittlerweile gehören zu den Menschen nicht mehr bloß die Tfs.
Auf der einen Seite hat man also genügend Karrieremöglichkeiten, die Frage ist ob man es lang genug aushält.
Das Grundeinkommen setzt sich zusammen aus einem Grundgehalt und einer Fachzulage. Beides zusammengerechnet ist meilenweit unter dem Branchendurchschnitt und grade für eine Firma, bei der man so viel können muss wie bei Lomo schon fast eine Frechheit. Die Zuschläge sind sehr hoch, wodurch man auf ein relativ anständiges Gehalt kommt. Was mit dem Gehalt bei Krankheit oder Urlaub passiert kann sich hier jedoch jeder selber denken. Außerdem ist das Grundgehalt für alle die bei Lomo anfangen gleich. Ob ich frisch ausgelernter Quereinsteiger bin, oder Lokführer mit 40 jähriger Berufserfahrung. Beide kriegen das selbe. Ein wirkliches Gehaltsmodell existiert hier also ebenso wenig wie andere Zusatzleistungen, die bei vielen Firmen schon längst Standard sind. Hier kann man z.B. eine Bahncard 100, VWL oder eine Form der betrieblichen Altersvorsorge nennen. Auf solche Leistungen sind die Verantwortlichen gar nicht gut zu sprechen.
Gegen das Umweltbewusstsein kann man nichts sagen. Die Züge werden alle elektrisch gefahren, die meisten Fahrzeuge verfügen über rekuperative E-Bremsen. Man weigert sich sogar für Ausbildungszwecke, bestehende Leistungen mit der firmeneigenen Br212 (Diesellok) zu bespannen.
Sozialbewusstsein ist mit Sicherheit auch irgendwo in der Firma zu finden.
Der Zusammenhalt unterhalb der Kollegen, die die Basis darstellen ist wirklich klasse. Hier trifft man noch auf richtige Kollegen, mit denen es Spaß macht zu arbeiten. Für viele vermutlich aktuell das Beste an der Firma. Jedoch kündigen hier immer mehr, um sich etwas Neues zu suchen.
Hier wüsste ich nichts, was man aussetzen kann. Es gibt einige ältere Kollegen in der Firma, die selbstverständlich genau so zum Team gehören wie jeder andere auch.
Mit den unmittelbar Vorgesetzten (die selber noch zu den Lokführern oder Wagenmeistern gehören) kann man grundsätzlich immer sprechen, und diese versuchen auch stets ihr Bestes, damit die Arbeiter in der Büroetage eine Stimme erhalten. Mehr oder minder jeder, der über diesen steht hat leider sämtlichen Kontakt nach unten verloren. Wenn man sich so begegnet ist alles gut und man verträgt sich super. Wenn man jedoch Probleme (im Hinblick auf die Arbeit) hat und über diese sprechen möchte wird einem die kalte Schulter gezeigt.
Die Arbeitsbedingungen schwanken stark. Gegen den Comfort der Drehstromloks kann man nichts sagen. Bei den Altbauloks hat man es leider versäumt, anständige Lokführersitze nachzurüsten, wie es viele Firmen getan haben. Bei den Loks sehe ich das alles aber noch im grünen Bereich.
Die Bude in München Ost Rbf ist leider stark herunter gekommen und der Arbeitsplatz des Ortsdienstes oder des Ortsdienstkoordinators ist alles andere als ergonomisch. Große Bildschirme hängen fast bis an die Decke, um ganz hoch zu schauen verränkt man sich.
Außerdem stehen hier in der Bude die alten Bürostühle von der Büroetage, die man dort aussortiert hat. In meinen Augen mehr als fragwürdig.
Gelegentlich werden Mails mit Neuigkeiten rausgeschickt. Seit Neuestem gibt es sogar eine firmeninterne digitale Zeitschrift, die wohl das Image aufpolieren soll. Dennoch kann Lokomotion auch hier nicht wirklich punkten. Viele Informationen "sacken einfach durch", ohne dass sie jemand bemerkt oder Interesse dafür an den Tag legt.
Jeder hat bei Lomo die Chance zu zeigen was er kann. Wenn man sich unter Beweis stellen kann stehen einem dann oftmals die Türen offen, andere Positionen zu erreichen. So weit so gut. Dennoch gibt es auch Punkte, die ich persönlich kritisch sehe. Da kann man z.B. die Problematik erwähnen, dass nationale Fahrer sich kein Dienstplanmodell aussuchen können.
Ein anderes Beispiel:
Brennerfahrer bekommen ab und an eine Pizza am Brenner ausgegeben, wenn ihre Schicht in die Hose geht oder sie der Disposition einen Gefallen tun. Wenn ich als Nationalfahrer von einer in die Hose gegangenen 17-Stunden Schicht nach Hause komme erhalte ich gar nichts. Nicht mal ein Dankeschön.
Grundsätzlich ist Lomo hier nicht schlecht gestellt. Es werden schöne Strecken befahren, von Bremen bis hin nach Tarvisio oder zum Brenner. Auch die Baureihenvielfalt halte ich für spannend, um mal den Zustand der Flotte Außen vor zu lassen. Trotzdem gibt es einige Kollegen, bei denen der Dienstplan oftmals zu 80% aus Ortsdienst besteht. Das ist auf Dauer langweilig, eintönig und macht keinen Spaß.
Gehalt
Wertschätzung ggü. den Mitarbeitenden die rund um die Uhr im Einsatz sind
Mal wieder auf die Basis (Tf, Wgm, Disponenten) hören, nicht nur auf die Kunden die uns angeblich alle Loben
mittlerweile kaum mehr Zusammenhalt, gerade vom Büro "nach draußen". Sowohl den (meisten) Disponenten als auch Personalabteilung und Teamleiter der Tf interessieren die Tf nicht mehr. Oft ist man alleine gelassen
Image nach Außen stimmt nicht mehr wirklich ganz. Die propagierte Flexibilität der Firma geht mittlerweile bei so gut wie allen zu Lasten der jew. Familie. Intern redet keiner mehr wirklich gut über die Firma
...ist nicht mehr vorhanden. Sobald man Familie hat "hängt" man genauso drin. Da wird keine Rücksicht mehr genommen, Familienväter haben lange auswärtige Ruhen während Alleinstehende gleichzeitig knappe Auswärtsruhe haben.
Es bestehen Möglichkeiten, je nach "Gruppenzugehörigkeit" halt.
Der momentan noch einzige Grund nach langen Jahren noch bei der Firma zu Arbeiten. 13 1/2 Monatsgehälter, ab und zu recht hohe Prämien. VWL sollten aber auch sein, das wäre seit Jahren der Wunsch der meisten.
Umweltschutz und Nachhaltigkeit wird propagiert. Derzeit Vorgeschriebene Masken und Tests kommen aber aus China.
Je nachdem ob und wie man zu den Gruppierungen der Kollegen gehört oder nicht wird man akzeptiert oder nicht.
Einige ältere Kollegen noch unterwegs. Da gibt es nichts zu meckern
Einführung neuer Arbeitszeitmodelle innerhalb von wenigen Wochen. Wer das nicht akzeptiert wird besonders überwacht. Daher traut sich auch keiner mehr was zu sagen oder Rechtsbeistand einzuholen aus Angst um seinen Job
Viel Altbau ohne Lärm- und Druckschutz auf Schnellfahrstrecken unterwegs. Nicht mehr zeitgemäß. Reparaturen werden zögerlich durchgeführt, schuld is aber der Tf weil er schlecht meldet.
Kaum Info über Neuerungen. Vor allem was positiv für Tf ist. Es werden nur noch neue Paragraphen und Verordnungen den Tf gesagt. "Wir müssen das so machen, das EBA will das"
Frauenanteil höher beim Fahrpersonal als anderswo in der Branche. Wer wieder kommen will muß sich vorher mit der Personalabteilung gut verstanden haben.
Man kommt doch noch ein wenig rum, neue Strecken oder so aber nur ob man mit den Leuten "gut kann". Wer quer schießt oder auf Vorschriften beharrt hat schlechte Karten.
VWL wäre zeitgemäß, bessere Kommunikation zu Verkehren und sonstigen Themen
Angenehme Atmosphäre, in hektischen Zeiten können einmal die Nerven blank liegen, aber besser so als Desinteresse
Rücksicht auf familiäre Belange, auch kurzfristig, viele Schichtdienstmodelle für Lokführer
Weiterentwicklung oftmals möglich, auch in jungen Jahren
Leider keine VWL
Abteilungsübergreifend wird geholfen, trotz zunehmender Größe teils noch familiär
Keine Probleme
Keine Probleme
Man gibt sich Mühe die Arbeitsbedingungen so gut wie möglich zu gestalten, Eisenbahn Güterverkehr ist nicht immer Zuckerschlecken
Leider gehen oftmals Informationen von Oben nach Unten verloren - ggf. Überlastung des Managements?
Keine Probleme, relativ hoher Frauenanteil für ein Bahnunternehmen
Wer die Eisenbahn liebt wird hier glücklich, viele Lokbaureihen, Leistungen in Deutschland und Österreich, von Bremen bis Tarvis
Initiative zur Erhöhung des Güterverkehrs auf der Schiene
Dass bestimmte Führungskräfte keine eigene Meinung haben und dass nicht ehrlich kommuniziert wird
Das Unternehmen sollte wie ein EVU geführt werden, nicht wie eine Spedition
Teils gut, teils schlecht. Übergreifende Grüppchenbildung, wer anderer Meinung ist, wird ausgegrenzt
Durchschnittlich
Homeoffice ist nicht gern gesehen. Mitarbeiter werden überwacht
Siehe Grüppchenbildung
Durchschnittlich
Keine VWL
Zeitgemäß
Siehe oben, wer im falschen Grüppchen ist, hat verloren
Gut
Die Personalabteilung mischt sich in alle Themen ein, obwohl sie völlig inkompetent ist. Primär Zuständige sehen diesem Treiben zu
Zeitgemäß
Die Geschäftsführerung tagt regelmäßig mit seinen Prokuristen. Nach unten findet keine Kommunikation statt
Siehe Grüppchenbildung
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