Gut am Arbeitgeber finde ich
Besonders positiv finde ich den großen Gestaltungsspielraum, die Investitionsbereitschaft in moderne Technologien und die langfristige Ausrichtung als Familienunternehmen. Ideen zur Verbesserung von Prozessen werden ernst genommen. Wer Eigeninitiative zeigt und Verantwortung übernimmt, kann tatsächlich etwas verändern und sieht die Ergebnisse der eigenen Arbeit.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Durch die hohe Veränderungsgeschwindigkeit laufen teilweise sehr viele Projekte gleichzeitig. Dadurch geraten Prioritäten, Kommunikation und die konsequente Umsetzung gelegentlich unter Druck. An einigen Schnittstellen bestehen zudem noch historisch gewachsene Prozesse und Zuständigkeiten die es gilt moderner und neu gedacht auszurichten.
Verbesserungsvorschläge
Die bereichsübergreifende Priorisierung sollte weiter gestärkt werden. Weniger gleichzeitig gestartete Projekte und dafür eine konsequentere Umsetzung würden die Organisation zusätzlich entlasten. Außerdem könnten Karrierewege, Rollen und Verantwortlichkeiten noch transparenter beschrieben werden sofern sinnvoll möglich. Dadurch könnte die Verantwortung auch noch besser eingefordert werden. Wichtig bleibt, bei Digitalisierung und Automatisierung alle Mitarbeitenden frühzeitig einzubinden und ausreichend Zeit für Schulung und Veränderung einzuplanen das Gelingen hängt oft auch vom OKR Owner/Projektleiter ab.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist von Vertrauen, Eigenverantwortung und einem respektvollen Umgang geprägt. Als Führungskraft habe ich große Freiheiten, meinen Verantwortungsbereich weiterzuentwickeln und gemeinsam mit meinem Team neue Lösungen umzusetzen. Fehler werden überwiegend als Möglichkeit verstanden, Prozesse zu verbessern und daraus zu lernen.
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Bei Kunden, Lieferanten und Branchenpartnern genießt Ludwig Meister einen sehr guten Ruf. Das Unternehmen steht für Zuverlässigkeit, technische Kompetenz, hohe Lieferfähigkeit und langfristige Partnerschaften.
Außerhalb der Branche ist das Unternehmen vor allem über die Logistik, den Podcast und die Aktivitäten auf LinkedIn der Geschäftsführung bekannt. Hier hat der Arbeitgeber deutlich investiert, was uns im Bewerbungsprozess des Öfteren hilft.
Work-Life-Balance
Ludwig Meister bietet flexible Arbeitszeiten und berücksichtigt persönliche Bedürfnisse, soweit dies mit den betrieblichen Anforderungen vereinbar ist. Auch in einer operativen Logistik mit festen Service- und Lieferzeiten wird darauf geachtet, langfristig tragfähige Lösungen für Mitarbeitende zu finden auch wenn selbstverständlichnicht alles machbar ist.
Als Führungskraft trägt man natürlich eine hohe Verantwortung und muss bei wichtigen Themen erreichbar sein. Gleichzeitig besteht aber ein sehr hohes Maß an Vertrauen bei der persönlichen Organisation.
Karriere/Weiterbildung
Mitarbeitende, die Verantwortung übernehmen und sich weiterentwickeln möchten, erhalten Möglichkeiten die aber auch teilweise durhc die Größe bedingt begrenzt sind. Neben klassischen Weiterbildungen entstehen Entwicklungschancen insbesondere durch OKR Übernahme/Projekte, neue Verantwortungsbereiche und die Zusammenarbeit über Abteilungsgrenzen hinweg.
Karrierewege sind in einem mittelständischen Unternehmen nicht immer so formalisiert und linear ausgerichtet wie in einem Konzern. Dafür können Aufgaben und Verantwortlichkeiten sehr individuell gestaltet werden was mir persönlich zusagt.
Gehalt/Benefits
Das Gesamtpaket ist für ein mittelständisches Unternehmen attraktiv. Neben dem Gehalt werden verschiedene Zusatzleistungen angeboten, beispielsweise betriebliche Altersvorsorge, flexible Arbeitszeiten, Gesundheitsangebote, Essenszuschüsse, Mitarbeiterveranstaltungen, Rabatte, Spendit Karte die monatlich aufgeladen wird.
Bei einigen Positionen und im Wettbewerb um spezialisierte Fachkräfte muss die marktgerechte Weiterentwicklung der Vergütung weiterhin regelmäßig überprüft werden.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Das Unternehmen beschäftigt sich ernsthaft mit Nachhaltigkeit und setzt konkrete Maßnahmen um, beispielsweise durch Photovoltaik, effizientere Verpackungs- und Versandprozesse sowie moderne, flächen- und energieeffiziente Logistiklösungen.
Gleichzeitig gibt es noch Potenzial, Nachhaltigkeitsziele stärker messbar zu machen und systematischer in sämtliche Entscheidungen und Prozesse zu integrieren. Ein kürzlichr Versuch zur Mülltrennung in der Kantine ergibt dann auch einmal, dass wir keine weiteren Maßnahmen sinnvoll umsetzen können aber zumindest wird es untersucht.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt innerhalb der Teams und zwischen vielen Abteilungen ist sehr gut. Gerade bei operativen Herausforderungen zeigt sich, dass die Kolleginnen und Kollegen füreinander einstehen und gemeinsam pragmatische Lösungen finden.
Wie vermutlich in jedem Unternehmen gibt es an einzelnen Schnittstellen unterschiedliche Zielsetzungen und Prioritäten. Hier können und sollten das bereichsübergreifende Verständnis und die gemeinsame Prozessverantwortung noch weiter gestärkt werden.
Umgang mit älteren Kollegen
Die Erfahrung langjähriger Mitarbeitender wird geschätzt und ist gerade in der Logistik sowie im technischen Handel von großer Bedeutung. Viele Prozesse funktionieren so gut, weil erfahrene Kolleginnen und Kollegen ihr Wissen weitergeben. Spannend ist wie wir dieses Wiossen mit neuen Möglichkeiten konservieren und aufbereiten für alle nachfolgenden Kolleginnen und Kollegen. Zusätzlich stellt die fortschreitende Digitalisierung neue Anforderungen. Hier ist es wichtig, alle Generationen noch konsequenter einzubinden, Veränderungen verständlich zu erklären und ausreichend Zeit für Qualifizierung einzuplanen.
Vorgesetztenverhalten
Der Führungsstil ist überwiegend wertschätzend, partnerschaftlich und von kurzen Entscheidungswegen geprägt. Eigeninitiative wird ausdrücklich gewünscht und Verantwortung wird nicht nur eingefordert, sondern auch übertragen.
Bei der Vielzahl an strategischen und operativen Themen könnten Prioritäten teilweise noch konsequenter festgelegt und Entscheidungen noch klarer kommuniziert werden.
Arbeitsbedingungen
Ludwig Meister investiert kontinuierlich in moderne und leistungsfähige Arbeitsbedingungen. Besonders hervorzuheben sind die automatisierten Logistiksysteme, ergonomische Arbeitsplätze sowie die laufende Weiterentwicklung der technischen Infrastruktur. Im Wettbewerbsvergleich der Branche sicherlich führend.
Sicherheit, Ordnung und Prozessqualität haben einen hohen Stellenwert müssen aber ständig weiterentwickelt werden und den neuen Rahmenbedingungen/Gesetzgebungen angepasst werden. Bei aktuellen Herausforderungen wie der Umsetzung der PPWR merkt man wie mittelständische Arbeitgeber manchmal schwimmen ob des Zeit Invests und der manchmal fehlenden klar zugeordneten Verantwortlichkeiten wie in einem Konzern. Grundsätzlich werden Verbesserungspotenziale nicht nur aufgenommen, sondern in vielen Fällen auch zeitnah umgesetzt. Finde ich persönlich gut, erhöht aber auch die Veränderung und damit den Druck.
Kommunikation
Die Kommunikationswege sind grundsätzlich kurz und direkt. Themen können offen angesprochen werden, auch über Bereichs- und Hierarchiegrenzen hinweg. Besonders positiv empfinde ich den regelmäßigen Austausch innerhalb der Führungskreise bereichsübergreifend. Durch die Vielzahl paralleler Projekte und Veränderungen besteht allerdings weiterhin die Herausforderung, alle Beteiligten frühzeitig und mit dem gleichen Informationsstand mitzunehmen.
Gleichberechtigung
Entscheidend sind Kompetenz, Einsatzbereitschaft und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Ich erlebe einen respektvollen Umgang und grundsätzlich gleiche Entwicklungsmöglichkeiten. Unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen werden als Bereicherung gesehen. Auch der für Oktober vorgesehene Diversity Parcour für alle Führungskräfte und Mitarbeiter unterstreicht die Ausrichtung.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben sind äußerst abwechslungsreich und bieten viel Gestaltungsspielraum. In der Logistik beschäftigen wir uns unter anderem mit Automatisierung, Digitalisierung, Prozessoptimierung, Bestandsmanagement, Nachhaltigkeit und der Weiterentwicklung unserer Lieferfähigkeit.
Besonders spannend ist, dass neue Technologien nicht nur diskutiert, sondern tatsächlich umgesetzt werden. Wer Freude daran hat, bestehende Abläufe zu hinterfragen und gemeinsam mit anderen zu verbessern, findet hier ein sehr interessantes Arbeitsumfeld.