Gutes Team, aber sehr schwierige Führungskultur und mangelnde Wertschätzung.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Büroausstattung und der starke Zusammenhalt unter den Kollegen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die oft unberechenbare Stimmung, fehlende Wertschätzung und eine Führungskultur, die auf mich sehr angespannt und wenig unterstützend wirkte.
Verbesserungsvorschläge
Mehr echte Wertschätzung für die Mitarbeiter zeigen und verstehen, dass Einsatzbereitschaft keine Einbahnstraße ist. Eine kritische Reflexion des eigenen Führungsstils durch die Geschäftsleitung wäre sehr zu empfehlen.
Arbeitsatmosphäre
Der Zusammenhalt unter den Kollegen war gut, allerdings wurde die Stimmung durch die Führungsebene oft gedämpft. Man hatte das Gefühl, nicht frei sprechen zu können, was zu einer ständigen Grundanspannung führte; Humor wurde meist nur einseitig von oben herab geduldet.
Image
Bei externen Partnern war mein Eindruck, dass der Ruf der Firma gelitten hat. Dies erklärte für mich auch teilweise die nachlassende Qualität der beauftragten Projekte.
Work-Life-Balance
Das Gleitzeitmodell war in der Praxis schwer nutzbar und Überstunden wurden kaum fair ausgeglichen. Zudem kam es vor, dass man an freien Tagen oder bei Krankheit kontaktiert wurde, was das Abschalten extrem erschwerte.
Karriere/Weiterbildung
Es wurden zwar Workshops angeboten, echte Aufstiegschancen oder Gehaltsanpassungen waren für mich im Betrieb aber nicht erkennbar.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt empfand ich als deutlich zu niedrig. Dies gilt besonders, wenn man das hohe Maß an geforderter Eigenverantwortung bei den Projekten berücksichtigt.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Das Firmengebäude ist energetisch gut aufgestellt und es gab lobenswerte Gesundheitsangebote. Externe Umweltaktionen wirkten auf mich allerdings eher wie inszenierte PR-Termine.
Kollegenzusammenhalt
Die meisten Kollegen waren nett und man hat sich im Team gut unterstützt. Es gab zwar vereinzelte Ausnahmen bei der Aufgabenverteilung, aber insgesamt war der Zusammenhalt ein Pluspunkt.
Umgang mit älteren Kollegen
Der Umgang war unauffällig. In Einzelfällen wirkte der Übergang in den Ruhestand für langjährige Mitarbeiter jedoch unnötig verkompliziert.
Vorgesetztenverhalten
Das Verhalten der Vorgesetzten wirkte auf mich oft stark stimmungsabhängig. Man überlegte sich gut, ob man bei Problemen um Hilfe bittet, da Reaktionen unberechenbar sein konnten und man teilweise eher Kritik als echte Unterstützung erntete.
Arbeitsbedingungen
Büro und Ausstattung waren gut, die Küche jedoch sehr zweckmäßig eingerichtet. Dass externe Termine aufgrund fehlender Firmenwagen oft mit dem privaten PKW wahrgenommen werden mussten, empfand ich als störend.
Kommunikation
Die formelle Kommunikation in Meetings war oft nicht zielführend und brachte teilweise keine klaren Ergebnisse. Unter Kollegen funktionierte der Austausch, jedoch wurde der Eindruck vermittelt, dass jede Abwesenheit vom Schreibtisch von der Führungsebene kritisch beäugt wird.
Gleichberechtigung
Größtenteils war dies in Ordnung. Vereinzelt gab es jedoch den subjektiven Eindruck, dass bestimmte Personen bei Gefälligkeiten bevorzugt behandelt wurden.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben waren anfangs in Ordnung, schienen später jedoch an Qualität zu verlieren. Zudem wurde häufig erwartet, dass man Aufgaben und Verantwortungen übernimmt, die weit über das eigene Berufsbild hinausgehen.