Gut am Arbeitgeber finde ich
Möglichkeit zum Homeoffice, freie Arbeitszeiteinteilung, Flugvergünstigungen, vernünftige Vergütung
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Ignorante Abteilungs- und Teamleiter, befindliche und unzufriedene Kollegen, eine schwierige IT-Struktur, die zum Teil vom Mutterkonzern vorgegeben und extrem zeitintensiv ist, ein wenig konstruktives Miteinander und eine unzureichende Arbeitsplatzorganisation, mangelhafte Fehlerkultur.
Verbesserungsvorschläge
Das Kollegium verjüngen, auf einen professionellen Umgang bestehen und Altmitarbeiter, die meinen aufgrund der Betriebszugehörigkeit sich alles erlauben zu dürfen und in höchstem Maße frustriert sind, klar in die Schranken zu weisen.
Die Fehlerkulur aufarbeiten und verbessern.
Arbeitsatmosphäre
Von den Blumensträußen am ersten Arbeitstag darf man sich nicht blenden lassen.
Neue Kollegen werden mit ihren Aufgaben schnell allein gelassen, da entweder keine Altkollegen mehr da sind oder diese so überlastet sind, dass deren Motivation für die Einarbeitung relativ überschaubar ist.
Es gibt nicht genug Büroarbeitsplätze. Man kommt angemeldet ins Büro und kein Arbeitsplatz ist mehr frei. Das hat mich gnadenlos genervt!
Die CityLiner haben, so habe ich es jedenfalls empfunden, eine schwierige Problemlösungskompetenz. Und das schon seit Jahren und nicht erst seit die Auflösung des Flugbetriebes eingeleitet wurde.
Man jammert auf extrem hohem Niveau. Mir scheint die Kollegen haben vergessen das zu schätzen, was sie haben. Die Neidkultur ist erschreckend.
Wer nur seinen Job machen möchte ohne sich der, für mein empfinden, destruktiven Gruppendynamik anzuschließen, verliehrt hier schnell den Anschluss.
Image
Nach außen alles top!
Work-Life-Balance
Ich musste im Ersten Jahr bereits Überstunden im dreistelligen Bereich arbeiten. Bedankt hat sich niemand, ganz im Gegenteil. Sobald Überstunden abgebaut wurden, musste ich dieselben wieder aufbauen, da die Arbeit auch dann nur mäßig zu bewältigen war. Das wahr extrem belastend.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Am Boden eher mäßig...
Kollegenzusammenhalt
Es wird mit einem familiären Miteinander geworben. Nun ist der Begriff familiär ausgesprochen dehnbar, ich verstehe darunter etwas anderes. Ich habe tatsächlich in einem familiären Unternehmen gearbeitet. Das ist ein ganz anderes Miteinander.
Kommunikation
Kommuniziert wird ganz viel, so dass man zuweilen eine akute Reizüberflutung hat. Ständig werden Meetings einberufen, Aktionen gestartet etc. pp., da bleibt für's Arbeiten nur wenig Zeit.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt war bisher überdurchschnittlich gut. Was genau das Problem darstellt. Die Unzufriedenen würden gerne gehen, hätten damit aber mit deutlichen Gehaltseinbußen zu rechnen.
Interne Wechsler müssen mit starken Gehaltseinbußen rechnen.