43 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


Luther Rechtsanwaltsgesellschaft Bewertungen
Vorgesetztenverhalten im Bereich IP/IT stark überprüfungswürdig
Gut am Arbeitgeber finde ich
Sekretärinnen-Team sowie Office Management ist am meisten zu loben! Das Bewerbungsverfahren empfand ich jedoch auch als positiv und nicht zu langwierig. Fahrtkostenpauschale und Bezuschussung des Profitickets sind positiv sowie Mitarbeiterevents wie monatlich stattfindende Associates-Treffen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Stark autoritärer Führungsstil des leitenden Partners mit ständiger Kontrolle durch schlecht gelaunte Anrufe, was zu Traurigkeit, Freudverlust und Schlaflosigkeit führt. Obwohl in dem Stellenangebot mit Home-Office und Work-Life-Balance geworben wird, entspricht dies zumindest nicht der IP-Abteilung in Hamburg. Es gibt kaum eine Möglichkeit eine Work-Life-Balance mit kleinen Kinder zu leben.
Verbesserungsvorschläge
Speziell der IP-Bereich am Standort Hamburg sollte dringend hinsichtlich praktizierendem Führungsstil überprüft werden, da dies der Grund für zu hohe Fluktuationen ist und neue Mitarbeiter nicht über die Probezeit hinaus im Unternehmen hält. Neuen Mitarbeitern sollte ein strukturiertes Einarbeitungsprogramm geboten werden sowie die entsprechenden Ansprechpartner, die sich Zeit für sie nehmen. Flexible Arbeitszeiten/Home-Office muss ausgeweitet und gelebt werden.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre im Bereich IP-IT/Datenschutz ist konstant angespannt und von grundsätzlicher Kritik und hohem Leistungsdruck geprägt, welche von oben ausgeht.
Tätigkeiten werden mangelhaft bis gar nicht erklärt, auf kleinste Fehler wird direkt hingewiesen und Anrufe von oben erfolgen manchmal im Minutentakt. Ausscheidende Mitarbeiter litten stark unter ständiger Kontrolle der Arbeitsaufgaben bis ins kleinste Detail und Schuldzuweisungen. Hier wird ein klarer Fall des Mobbings von oben (Bossing) gelebt und Mitarbeiter sind diesem hilfslos ausgeliefert, außer sie kündigen freiwillig. Gespräche mit den Zuständigen bewirken leider kein Entgegenkommen und Entspannung.
Work-Life-Balance
Eine Work-Life-Balance ist praktisch nicht herstellbar. Dies ist der wöchentlichen Arbeitszeit und keiner Möglichkeit zu flexiblen Arbeitszeiten im Home-Office geschuldet. Die meisten IP-Kollegen arbeiten täglich von 9-21/22 Uhr im Office.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt ist, gemessen an der Arbeitszeit von mindestens 45 Stunden/Woche unterdurchschnittlich. Überstunden, die die Regel sind, sind damit abgegolten.
Allerdings wurde eine Fahrtkostenpauschale i.H.v. 60,- € gezahlt sowie ein HVV-Profiticket bezuschusst. Darüber hinaus wurde Firmenfitness gewährt und man zahlt nur einen eigenen Beitrag von 20,-€ monatlich für Qualitrain, was positiv zu bewerten ist.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Auf die Umwelt wird stark durch Stromsparzeiten Wert gelegt; Bio- und Fairtrade Lebensmittel/Kaffee waren die Regel.
Kollegenzusammenhalt
Der Kollegenzusammenhalt ist einigermaßen groß. Die meisten Lutheraner sind hilfsbereit und freundlich. Die Sekretärinnen sind mit ihrer guten Laune hervorzuheben.
Vorgesetztenverhalten
Das Vorgesetztenverhalten ist der ausschlaggebende Kündigungsgrund. Von diesem folgt Kritik gepaart mit Launenhaftigkeit und zum Teil sinnlose oder nicht zu bewältigende Aufgaben. In Konfliktfällen wird Mitarbeitern grundsätzlich die Schuld zugeschoben. Auf Widersprüche und Fehlerhinweise seitens der Mitarbeiter in Richtung Vorgesetzten reagiert dieser persönlich und ist nicht kritikfähig. Es kommt hier leider zu keinem vertrauensvollen Verhältnis und Lob ist eher die Seltenheit. Für mich und alle anderen im Team war das Vorgesetztenverhalten unzumutbar und auf Dauer unerträglich.
Kommunikation
Teammeetings habe ich während meiner Zeit nicht erlebt. Über ausscheidende Teammitglieder, Kündigungen und Erfolge wurde gar nicht gesprochen. Kommunikation erfolgt hauptsächlich per E-Mail, persönlich und per Telefon.
Effektiv sind jedoch Kollegenlunches, um von Neuigkeiten zu erfahren.
Gleichberechtigung
Es überwiegt ganz klar der Anteil der männlichen Mitarbeiter, was stark mit der wöchentlichen Arbeitszeit von mindestens 45 Stunden/Woche zu tun hat. Für Frauen mit Kindern ist eine Betreuung unter Fortführung solch hoher wöchentlicher Arbeitszeiten schier unmöglich.
Positiv ist aber anzumerken, dass ich keine Bevor- oder Benachteiligung von Frauen im Einstellungsverfahren erkannt habe.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben waren eintönig - Markenverlängerungen, -anmeldungen, internationale Korrespondenz mit Behörden und Anwaltskollegen.
Image
Karriere/Weiterbildung
Umgang mit älteren Kollegen
Arbeitsbedingungen
Schöne Zeit als Assistentin in tollem Team
Gut am Arbeitgeber finde ich
Tolle Arbeitsatmosphäre im Team; flache Hierarchien für Großkanzlei; viele Weiterbildungsangebote und Entwicklungsmöglichkeiten
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
-
Verbesserungsvorschläge
Modernisierung bzgl. Themen Home Office, Work-Life-Balance/flexiblere Arbeitszeiten (Team-übergreifend); Anpassung der Gehaltsstruktur; mehr Kommunikation und Informationen an alle Mitarbeiter/innen
Arbeitsatmosphäre
Sehr angenehm
Work-Life-Balance
Familienfreundliches Team
Karriere/Weiterbildung
Viele interessante Möglichkeiten auf allen Ebenen
Kollegenzusammenhalt
Zusammenhalt hatte sich in der Corona-Zeit noch einmal verbessert
Vorgesetztenverhalten
Sehr zuvorkommend; Weiterbildungen wurden stets unterstützt und gefördert
Interessante Aufgaben
Abwechslungsreiche Tätigkeiten
Image
Gehalt/Benefits
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Umgang mit älteren Kollegen
Arbeitsbedingungen
Kommunikation
Gleichberechtigung
Vielen lieben Dank für eine wunderschöne Praktikumszeit!
Gut am Arbeitgeber finde ich
...dass das Arbeitsklima und der Umgang so toll ist. Die Motivation und Freunde der Beschäftigten macht sich an jedem Ende bemerkbar. Man kommt unglaublich gerne zur Arbeit und fühlt sich dementsprechend sehr wohl und gut aufgehoben. Selbst als Praktikant wurde ich mit offenen Armen ins Team aufgenommen und, meinem Gefühl nach, als vollwertiges Mitglied angesehen.
... dass er neben alldem eine internationale Großkanzlei mit hochspannenden Mandaten ist.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Wirklich nichts.
Verbesserungsvorschläge
Keine.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist unfassbar angenehm. Alle gehen wirklich sehr respektvoll, freundlich und zuvorkommend miteinander um. Von einem Konflikt, unangebrachten Kommentaren oder unangenehmen Situationen habe ich in meiner Zeit hier kein einziges Mal etwas mitbekommen. Die Motivation und Freunde aller Beschäftigten addiert sich allseits zu einer positiven Energie auf, die sich durch das gesamte Büro erstreckt.
Image
Ich habe das Gefühl, dass an jeder Stelle vollumfängliche Zufriedenheit herrscht. Kritische Kommentare kommen selbst in Vier-Augen-Gesprächen selten bis nie vor. Die Beschäftigten arbeiten hier sehr gerne.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance ist für eine Großkanzlei super.
Karriere/Weiterbildung
Möglichkeiten zur ständigen Weiterbildung werden bei LUTHER in erheblichem Maße geboten.
Gehalt/Benefits
Ich kann mich nicht beschweren.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Das Umwelt- und Sozialbewusstsein ist vorhanden. Beleuchtungen brennen beispielsweise nicht dauerhaft.
Kollegenzusammenhalt
Der Kollegenzusammenhalt ist hervorragend. Neben der produktiven und angenehmen fachlichen Zusammenarbeit merkt man, dass sie einander auch persönlich sehr schätzen. Oft wird sich in der Mitarbeiter-Lounge kurz unterhalten und gescherzt, bevor es dann wieder hochkonzentriert an die Arbeit geht. Erfolge werden gefeiert, der Zusammenhalt wird vom Unternehmen stets gefördert und intensiviert.
Umgang mit älteren Kollegen
Top.
Vorgesetztenverhalten
Vom Vorgesetztenverhalten war ich unglaublich positiv überrascht. Ich wüsste wirklich nicht, was ich daran nur ansatzweise auszusetzen hätte.
Arbeitsbedingungen
Das Büro ist komplett neu und daher selbstredend äußerst modern.
Gleichberechtigung
Super! Es sind keine unterschiedlichen Behandlungen ersichtlich. Vor allem ist dahingehend anzumerken, dass hier verhältnismäßig viele junge Frauen beschäftigt sind.
Interessante Aufgaben
Man langweilt sich nie. Jeder Tag birgt neue Herausforderungen und Abwechslung. Die Aufgaben sind juristisch anspruchsvoll und man lernt Tag für Tag hinzu. Hochgradig spannend.
Kommunikation
Meine Erwartungen an das Praktikum wurden übertroffen - ein (Pflicht-)Praktikum bei Luther kann ich nur empfehlen.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Auf eine angemessene Work-life-balance der Mitarbeiter(innen) legt Luther großen Wert. Die Einbindung der Praktikanten ist sehr gut, das Feedback der betreuenden Anwälte stets konstruktiv und wertschätzend. Die Rechtsanwälte sind darauf bedacht, den Praktikanten Aufgaben zu erteilen, die interessant und nach Möglichkeit hilfreich für das weitere Studienvorhaben sind. Das Arbeitsklima ist schließlich durchweg positiv. Ein Praktikum bei Luther kann ich nur empfehlen, ich durfte im Rahmen meines Praktikums nicht nur einen Einblick in den Arbeitsalltag der Kanzlei und der anwaltlichen Tätigkeiten erhalten sondern habe auch viele für das weitere Studium relevante Kenntnisse erhalten.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
-
Verbesserungsvorschläge
Bei längeren Praktika wäre ein Zwischengespräch zwischen dem Praktikanten und einem betreuendem Anwalt meiner Meinung nach hilfreich.
Arbeitsatmosphäre
Das Feedback ist durchweg konstruktiv und wertschätzend.
Work-Life-Balance
Die Kanzlei ist darauf bedacht, den Mitarbeitern eine - insbesondere für Großkanzlei-Verhältnisse - angemessene Work-Life-Balance zu ermöglichen.
Karriere/Weiterbildung
Insbesondere für jüngere Mitarbeiter werden regelmäßig Weiterbildungs- und Förderveranstaltungen durchgeführt.
Gehalt/Benefits
Die Höhe der Praktikumsvergütung ist dem (studentischen) Ausbildungsstand mehr als angemessen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Mitarbeitervorschläge zur Verbesserung der Umweltbilanz sind ausdrücklich erwünscht.
Arbeitsbedingungen
Der Kölner Standort der Kanzlei und die Arbeitsmittel sind auf dem neuesten Stand der Technik.
Gleichberechtigung
Die Personalstruktur in der Abteilung in welcher ich mein Praktikum absolviert habe war insbesondere bei den Führungskräften ausgewogen.
Interessante Aufgaben
Die Rechtsanwälte sind bemüht, den Praktikanten interessante und abwechslungsreiche Aufgaben zu erteilen und dabei die Präferenzen der Praktikanten zu berücksichtigen.
Image
Kollegenzusammenhalt
Umgang mit älteren Kollegen
Vorgesetztenverhalten
Kommunikation
Ein hervorragender Arbeitgeber
Gut am Arbeitgeber finde ich
Hohe Flexibilität, Eingehen auf Mitarbeiterwünsche, Schwerpunkt auf Aus- und Weiterbildung.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Gehälter sind ausbaufähig, ansonsten gibt es nichts zu beklagen.
Verbesserungsvorschläge
Die Gehälter sind im Verhältnis zu gleichrangigen Arbeitgebern etwas zu niedrig angesetzt.
Arbeitsatmosphäre
Image
Work-Life-Balance
Karriere/Weiterbildung
Gehalt/Benefits
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Kollegenzusammenhalt
Umgang mit älteren Kollegen
Vorgesetztenverhalten
Arbeitsbedingungen
Kommunikation
Gleichberechtigung
Interessante Aufgaben
Mit Mobbing zum Aufstieg
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Sehr veraltete Unternehmenskultur, Patriarchalische Strukturen, unklare Weisungsbefugnisse, starkes Gehaltsgefälle
Work-Life-Balance
Ungeplante Überstunden sind an der Tagesordnung
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Man versucht im Trend zu liegen und ein grünes Image nach außen zu kehren.
Kollegenzusammenhalt
Jeder ist sich selbst der Nächste.
Vorgesetztenverhalten
Hier wird vornehmlich nach Gutsherrenmanier regiert.
Arbeitsbedingungen
Die Räumlichkeiten sind ganz nett, das Equipment Standard.
Arbeitsatmosphäre
Umgang mit älteren Kollegen
Kommunikation
Gehalt/Benefits
Gleichberechtigung
Interessante Aufgaben
Spießiger, schlecht zahlender Arbeitgeber
Gut am Arbeitgeber finde ich
fairer Umgang zwischen Vorgesetzten und Angestellten, zumindest in meinem Fall, ich habe auch andere Fälle mitbekommen
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
feste Arbeitszeiten, keine Möglichkeit zum Homeoffice (damals), schlechtes Gehalt
Verbesserungsvorschläge
nicht nur die Chefs gut bezahlen
Arbeitsatmosphäre
spießig, altmodisch
Image
gut
Karriere/Weiterbildung
kaum Weiterbildungsmöglichkeiten
Gehalt/Benefits
sehr schlecht, hat sich trotz einiger Jahre und vollem Einsatz nur lächerlich minimal gesteigert
Umwelt-/Sozialbewusstsein
schlecht
Kollegenzusammenhalt
abhängig vom Team und auch abhängig von der Abteilung.
Vorgesetztenverhalten
abhängig vom jeweiligen Vorgesetzten, bei mir ganz gut, bei anderen habe ich mitbekommen, dass es herablassend war.
Arbeitsbedingungen
Sprudel & Kaffee kostenlos, Mikrowelle & Pausenraum vorhanden,
Interessante Aufgaben
immer die gleichen Aufgaben, die irgendwann sehr langweilen
Work-Life-Balance
Umgang mit älteren Kollegen
Kommunikation
Gleichberechtigung
Es ist nicht alles Gold was glänzt
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
ALs Luther Kanzlei des Jahres wurde, ging (Namen und Ränge dürfen ja nicht genannt werden, daher einfach Person X) eine Person X im gesamten Haus herum und gratulierte allen Mitarbeitern, einschließlich einer Anwältin, die erst ein paar wenige Tage bei Luther war. Dem Projekt-Team, welches maßgeblich zum Erfolg beigetragen hat, wurde hingegen nicht gratuliert. Das kam nicht so gut an bei uns.
Arbeitsatmosphäre
Das kommt sicherlich auf das Team an. Ich war einige Zeit in einem Projektteam und bei uns war die Atmosphäre super. Das Kernteam war jedoch uns gegenüber oft überheblich und wenig wertschätzend. Das war sehr schade, wir haben es aber teilweise mit Humor genommen.
Work-Life-Balance
Wir hatten Freiheiten wie Home Office, flexible Arbeitszeiten und auch kurzfristig Urlaub nehmen war kein Problem.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Dazu kann ich nichts Negatives sagen.
Kollegenzusammenhalt
In unserem Team sehr gut. Es wurden auch sehr viele Teamevents, Lunches und Dinner angeboten. Das war ein absolutes Plus.
Vorgesetztenverhalten
Keine Rückmeldungen, obwohl man mehrfach nachgefragt hat. Das war ziemlich unverschämt.
Arbeitsbedingungen
Großraumbüro mit schlechter Belüftung.
Kommunikation
Positive News werden kommuniziert. Personen, deren Verträge nicht verlängert wurden, haben von dem zuständigen Partner trotz Nachfrage schlicht - bis heute - keine Rückmeldung bekommen. Das gehört sich so nicht und wirft einen schlechten Eindruck auf die Kanzlei.
Gehalt/Benefits
Für die Arbeit die wir verrichtet haben, sehr gut (vorausgesetzt man bekam ein paar Bonusstufen zusammen, aber das war kein Problem).
Interessante Aufgaben
Das kann man als Projektanwalt aber auch nicht erwarten, Viele von uns haben die Arbeit neben dem Verbesserungsversuch, neben der Promotion o. ä. gemacht, sodass das völlig okay war.
Image
Karriere/Weiterbildung
Toller Job mit leichten Abzügen in der B-Note
Gut am Arbeitgeber finde ich
Wer Glück hat, findet bei Luther großartige Vorgesetzte und Kollegen - ein echtes Plus, wenn man an der Arbeit lange Freude haben will.
Außerdem bietet Luther etliche Möglichkeiten, an den Mandaten fachlich und persönlich zu wachsen. Solche Entwicklungschancen bieten andere Großkanzleien nicht unbedingt, die - gerade bei jüngeren Anwälten - eher Jura-Roboter fördern.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Wie in jeder Großkanzlei: die Arbeitszeit ...
Verbesserungsvorschläge
Kanzlei und Partner sollten ein Auge darauf haben, was neben den billable hours gearbeitet wird und diese Tätigkeit stärker honorieren.
Bei der Gehaltsstruktur besteht Nachbesserungsbedarf (s.o.).
Arbeitsatmosphäre
Optimal, wenn man für den/die richtigen Partner/in arbeitet (in meinem Fall die arbeitsrechtliche Einheit in Essen) - ich habe gerne dort gearbeitet.
Image
Luther war Kanzlei des Jahres 2019 und hat bei Mandanten einen guten Ruf. Es gibt keine Skandale oder Image-Schäden, was Freshfields (Cum-Ex) oder EY (Wirecard) jeweils nicht von sich behaupten können.
Bei den eigenen (Ex-)Anwälten leidet der Ruf teilweise darunter, dass man mit dem jeweiligen Partner auch Pech haben kann. Außerdem sollte Luther das interne Gehaltsgefüge stringer und transparenter gestalten.
Work-Life-Balance
Für eine Großkanzlei im Großen und Ganzen in Ordnung, mit anderen Jobs aber natürlich nicht vergleichbar. Als Anwalt einer Großkanzlei sollte man wissen, worauf man sich einlässt. Es gab lange Tage, aber - jedenfalls bei mir - keine Facetime, außerdem nur im seltenen Ausnahmefall Samstagsarbeit. Andere Projekte wie Veröffentlichungen oder Secondments können aber zum (Zeit-)Problem werden. Dass es deutlich schlimmer geht, beweisen andere Großkanzleien - welche allerdings auch ein anderes Gehaltsgefüge haben. Wer auf einer geregelten 40-Stunden-Woche besteht, sollte vielleicht um Großkanzleien generell eher einen Bogen machen...
Karriere/Weiterbildung
Fachanwaltslehrgänge und entsprechende Fortbildungen werden aktiv gefördert und bezahlt. Es gibt daneben eine Reihe von Events, auch für Soft Skills. Wer sich ordentlich anstellt, wird zügig zum Senior Associate und Counsel befördert. Wer Partner werden will, braucht entsprechende Umsätze.
Gehalt/Benefits
Man darf nicht erwarten, dass Luther mit Top-Gehältern anderer (anglo-amerik.) mithalten kann, welche allerdings mitunter auch ganz andere Vorgaben bei den billable hours machen. Für eine Großkanzlei ist aber trotzdem noch Luft nach oben.
Was angepasst und verbessert werden sollte, sind das interne Gehaltsgefüge und die Gehaltsentwicklung. Diese divergieren selbst bei gleichen Erfahrungsstufen, Qualifikationen und/oder Leistungen teils sehr stark.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Die digitale Akte wurde in meiner Zeit eingeführt - ein Schritt zu geringerem Papierverbrauch.
Kollegenzusammenhalt
Neben einigen anderen Dingen einer der wichtigsten Gründe, warum ich gerne für Luther gearbeitet habe. Schnelle Integration, offener Umgang und offene Türen. Vorbildlich für eine Großkanzlei.
Umgang mit älteren Kollegen
Einwandfrei
Vorgesetztenverhalten
Einwandfrei, jedenfalls für den Bereich des Arbeitsrechts (andere kann ich nicht beurteilen). Partner sind in aller Regel erreichbar, sind fair in Bewertung und Feedback, besprechen Dinge offen. Verglichen mit vielen anderen Großkanzleien keine Selbstverständlichkeit.
Arbeitsbedingungen
Insgesamt gut, Einzelbüros, ordentliche Notebooks, home-office-taugliches Equipment - das geht auch deutlich schlechter. Wessen Büro auf der süd-/westlichen Seite liegt, sollte im Sommer allerdings hitzeresistent sein.
Kommunikation
Sehr gut
Gleichberechtigung
Aus meiner Sicht einwandfrei, auch wenn unter den derzeitigen 16 Partnern in Essen nur eine Frau zu finden ist. Eher eine Frage des Umsatzes als der Gleichberechtigung.
Interessante Aufgaben
Einige wenige Mandate liefern relativ eintönige und sich wiederholende Aufgaben, wovon ich allerdings größtenteils verschont geblieben bin. Insgesamt ein breites Spektrum.
Toller Spirit, offen für neue Ideen, Mitgestaltungsmöglichkeiten
Gut am Arbeitgeber finde ich
Siehe oben, hinreichend beschrieben.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Da gibt es nicht viel, aber das, was es gibt, bespreche ich intern mit den Verantwortlichen
Verbesserungsvorschläge
Da gibt es nicht viel, aber das, was es gibt, bespreche ich intern mit den Verantwortlichen
Arbeitsatmosphäre
Sehr gut: Räumlichkeiten, gesamte Arbeitsausstattung und Kollegen allesamt hervorragend
Image
Skandale wie bei Freshfields (Stichwort Cum-Ex) blieben meines Wissens nach aus. Ist eben wirklich eine sehr seriöse Kanzlei und wurde zuletzt von JUVE als Kanzlei des Jahres ausgezeichnet.
Work-Life-Balance
Relativ gesehen sehr gut. Wir arbeiten in einer Kanzlei und da ist es klar, dass man nicht häufig deutlich eher geht. Aber im Vergleich zu anderen großen Playern ist es bei Luther möglich, noch ein Leben außerhalb des Büros zu haben.
Karriere/Weiterbildung
Es gibt die Luther Academy und wer sich weiterbilden möchte, der wird unterstützt.
Gehalt/Benefits
Ich denke, fast jeder Arbeitnehmer in jedem Unternehmen der Welt sieht bei dem Punkt noch Luft nach oben. Aber manchmal muss man auch zufrieden sein, mit dem was man hat.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Müll wird getrennt, Wasser soll lokal und "sozialverträglich" gekauft werden, eine große Lebensmittel-Marke wird bewusst gemieden, man kann Urlaubstage für Familien "spenden" und ein Anwalt setzt sich in seiner Freizeit, unentgeltlich, gegen das Kükenschreddern ein.
Kollegenzusammenhalt
Keine Regel ohne Ausnahme, aber es scheint, als könne man den Kollegen vertrauen und zieht hier an einem Strang.
Umgang mit älteren Kollegen
Gerade in Corona Zeiten wird darauf geachtet, ältere Kollegen besonders zu schützen.
Vorgesetztenverhalten
Mein Vorgesetzter ist hart, aber ehrlich und fair. Er handelt im besten Sinne für Luther - und das respektiere ich.
Arbeitsbedingungen
siehe oben unter "Arbeitsatmosphäre"
Kommunikation
Man muss sich geschickt anstellen und etwas Timing mitbringen.
Das höchste Gut des Anwalts ist Zeit - und zu kommunizieren kostet nunmal selbige.
Gleichberechtigung
Wir haben auch viele Anwältinnen, offenbar ausgeglichen.
Interessante Aufgaben
Vielseitig. Es gibt sicherlich Jobs im Hause, bei denen das nicht so der Fall ist, aber die bewerte ich hier ja gerade nicht.
Wir setzen auf Transparenz
So verdient kununu Geld.