Lockangebote, falsche Versprechen und keine Sicherheit
Gut am Arbeitgeber finde ich
Internationale Projekte mit namhaften Kunden: Die Möglichkeit, bei einem Projekt für einen Premiumhersteller wie Porsche mitzuarbeiten, war eine spannende und lehrreiche Erfahrung.
Flexible Arbeitszeiten und Homeoffice: Die Remote-Arbeit wurde unterstützt, was eine gute Work-Life-Balance ermöglichte.
Kollegiales Arbeitsumfeld: Die Zusammenarbeit im Projektteam war positiv. Kolleg:innen waren offen und hilfsbereit, insbesondere während der Einarbeitungszeit.
Schnelle Einstellung und gute administrative Abwicklung: Die Onboarding-Prozesse waren organisiert und effizient – vom Vertrag bis zum Projektstart lief alles reibungslos.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Nicht gehaltene Versprechen: Die ursprünglich angebotene Position wurde nie realisiert. Stattdessen musste ich in einer anderen Rolle arbeiten, die nicht meinen beruflichen Zielen entsprach.
Mangel an langfristiger Planung: Trotz guter Arbeitsleistung und positiver Rückmeldungen wurde mein Vertrag nach Projektende nicht verlängert, da keine neue Rolle gefunden wurde.
Enttäuschende Unterstützung während der Bench-Phase: Es wurde keine ernsthafte Lösung zur Weiterbeschäftigung gefunden, obwohl ich offen für andere Projekte war.
Unprofessionelles Vorgehen bei der Personalentscheidung: Die Art und Weise, wie die Beendigung des Vertrags kommuniziert und durchgeführt wurde, wirkte kalt und nicht wertschätzend.
Zu viele unterschiedliche Ansprechpartner im Recruiting: Der lange Bewerbungsprozess vor dem Einstieg war verwirrend – es gab viele Gespräche mit verschiedenen HR-Personen, was keinen einheitlichen Eindruck hinterließ.
Verbesserungsvorschläge
Klarheit und Ehrlichkeit bei der Stellenbesetzung: Es sollte vermieden werden, Kandidaten mit einer bestimmten Rolle (z. B. Product Owner) zu gewinnen, wenn diese Rolle tatsächlich nicht verfügbar ist. Solche Situationen führen zu Frustration und Vertrauensverlust.
Transparente Kommunikation zwischen HR, Management und Mitarbeitenden: Aussagen über Projektlaufzeiten, Rollenwechsel und interne Möglichkeiten sollten realistisch und verbindlich sein.
Bessere interne Projektvermittlung bei Bench-Phasen: Mitarbeitende mit guter Leistung sollten nicht einfach entlassen werden, nur weil gerade kein Projekt verfügbar ist. Eine strukturierte und aktive interne Vermittlung wäre hier wünschenswert.
Wertschätzung der Leistung – auch in herausfordernden Situationen: Wer sich in eine fachfremde Rolle einarbeitet, Engagement zeigt und sich anpasst, sollte nicht nach Projektende fallengelassen werden.
Strategische Planung bei Ressourcenbedarf: Die Projektplanung sollte besser mit der langfristigen Personalstrategie abgestimmt werden, um unnötige Fluktuation zu vermeiden.
Kollegenzusammenhalt
Leider habe ich in einem Team negative Erfahrungen gemacht, die ich als Diskriminierung empfand. Eine Kollegin in einer Manager-Position hat mir wiederholt keine Aufgaben zugewiesen und stattdessen selbst gearbeitet. Anschließend gab sie gegenüber dem höheren Management eine schlechte Leistungsbewertung von mir ab, die letztlich zu meiner Versetzung führte. In einem anderen Team erhielt ich hingegen positives Feedback zu meiner Arbeit. Dieses Verhalten deutet für mich auf persönliche oder möglicherweise rassistische Vorbehalte hin, was das Arbeitsklima und den Zusammenhalt im Team stark belastet hat.
Gehalt/Benefits
Das angebotene Gehalt entsprach meinem vorherigen Arbeitgeber. Es gab keine richtige Gehaltsverhandlung vor Vertragsbeginn, sondern die Aussage, dass nach der Probezeit über eine Gehaltserhöhung gesprochen wird. Allerdings wurde nach fast einem Jahr keine Erhöhung angeboten und stattdessen entschieden, meinen Vertrag nicht zu verlängern.