Werkstudierende fühlen sich wie günstige Mitarbeitende 3. Klasse
Gut am Arbeitgeber finde ich
Standort, Tätigkeitsbereich, jährliche erfolgsabhängige Bonuszahlung.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Werkstudierende fühlen sich wie billige Arbeitskraft behandelt, da keine Sozialversicherungsbeiträge gezahlt werden müssen, Feiertage nicht gutgeschrieben werden und Weihnachts- und Urlaubsgeld ebenfalls nicht gezahlt werden.
Verbesserungsvorschläge
Den mittlerweile über 200 Werkstudierenden auch mit Wertschätzung begegnen und mit Einbeziehen. Entlohnungsmodell ist dringend anzupassen. Werkstudierende bei Interesse Karrieregespräche anbieten und Fördern.
Arbeitsatmosphäre
Großraumbüro mit zu wenigen Arbeitsplätzen fürs Team. Homeoffice wird stark reguliert und überwacht, was wenig Flexibilität für Werkstudierende bedeutet.
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Außen hui
Work-Life-Balance
Das Werkstudium ist mit dem Hauptstudium zu vereinbaren. Es gibt verschiedene Arbeitszeitmodelle.
Karriere/Weiterbildung
Kein Interesse seitens des Unternehmens an Nachwuchsförderung und Entwicklung aus den Werkstudierenden Teams, das ist sehr frustrierend.
Gehalt/Sozialleistungen
Bei Werkstudierenden werden Feiertage in der Zeiterfassung nicht berücksichtigt und die täglich Arbeitszeit wird an sämtlichen Feiertagen abgezogen. Das ist sehr frustrierend, da es sogar Abteilungen mit Werkstudierenden gibt, die an Feiertagen arbeiten müssen. Der Stundenlohn war vor 10 Jahren sicherlich angemessen, ist seitdem aber nicht angemessen gestiegen. Die Konkurrenz im Versicherungswesen zahlt deutlich mehr und berücksichtigt auch Feiertage für Werkstudierende.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nachhaltigkeitsfokus wurde mit eigenem Ressort deutlich gestärkt.
Kollegenzusammenhalt
Viel Arbeit, immer mehr Aufgaben, das ist nur mit gutem Arbeitsklima zu bewerkstelligen. Teamevents oder Austausch unter Werkstudierenden wird kaum vom Unternehmen gefördert.
Umgang mit älteren Kollegen
Hohes Durchschnittsalter: für das Wohlergehen der älteren Belegschaft wird gesorgt.
Vorgesetztenverhalten
Es wirkt willkürlich und subjektiv, was Unbehagen innerhalb des Teams fördert.
Arbeitsbedingungen
Kaffee gratis seitdem Homeoffice wieder eingeschränkt wurde. Kantinenpreise steigen, die Gehälter leider nicht. Die Konkurrenz bietet kostenloses Mittagessen an, was insbesondere sehr studierendenfreundlich ist.
Kommunikation
Personal- oder Entwicklungsgespräche werden nicht geführt. Eine Perspektive nach dem Studium wird nicht aufgezeigt, trotz guter Leistung.
Gleichberechtigung
Keine Gesprächskultur und pauschale Ansprachen. Werkstudierende nicht im Betriebsrat vertreten.
Interessante Aufgaben
Es gibt keine Entwicklungsmöglichkeiten, da kein Interesse an qualifizierten Werkstudierenden besteht was sehr frustrierend und traurig ist, besonders in Zeiten des Fachkräftemangels und wenn man das hohe Durchschnittsalter der Belegschaft beachtet.


