Guter, aber kein überdurchschnittlicher Arbeitgeber
Verbesserungsvorschläge
Fachlaufbahnen fördern
Mutig alte Zöpfe abschneiden
mutige und schnellere Entscheidungen fördern
Hierarchie abbauen statt aufbauen
Arbeitsatmosphäre
Es wird sehr viel über alte Zeiten gesprochen, wie toll alles war und wie sehr sich alles verändert. Veränderung muss sein, aber man tut sich aber auf allen Ebenen sehr schwer mit.
Alte Zöpfe abschneiden - oh das geht gar nicht. Man sucht dann ewig nach der "eierlegenden Wollmichsau" und muss Jeden und Jede einbeziehen. Gleichzeitig beschwert man sich, dass Entscheidungen ewig brauchen.
Weiterhin weist man immer darauf hin, wie gut es doch bei der LVM im Vergleich zu anderen Firmen ist.
Man hat eine Vision (super langes, aufwändiges Projekt) entwickelt, die einfach verpufft.
Irgendwie will man Veränderung, aber dann auch wieder nicht. Ich empfinde das als anstrengend.
Der Vertrieb steht (zu) oft im Mittelpunkt (Technik, Produktentwicklung, Festlegung von Prioritäten).
Work-Life-Balance
Homeoffice geht und ist akzeptiert, schließlich gibt es offizielle Modelle. Wird aber eigentlich nicht so gern gesehen. Ist aber durchaus auch abhängig vom Vorgesetzten.
Karriere/Weiterbildung
Insgesamt schwierig. Ich nehme wahr: Die Hierarchie wird leider ausgebaut, damit man Personen befördern kann, statt die Fachlaufbahnen zu fördern. Das führt zu noch längeren Entscheidungswegen. Man muss eh schon "Hinz und Kunz" einbeziehen, damit sich niemand übergangen fühlt.
Gehalt/Benefits
Durchschnitt, manchmal leicht unterdurchschnittlich
Leistungsbezogene Vergütungsbestandteile sind nur wenige vorhanden
in der Regel keine persönlichen Ziele
Kollegenzusammenhalt
Im direkten Umfeld richtig gut.
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere Kollegen/-innen werden bei der Vergabe von interessanten Aufgaben / Projekten einfach übersehen oder übergangen. Dort bestehen Vorurteile bezüglich ihrer Veränderungsbereitschaft, Expertise oder Einsatzbereitschaft.
Vorgesetztenverhalten
Das Vorgesetzte auch Personalführung können müssen und nicht einfach fachlich gut sind, ist noch nicht angekommen. Die meisten Vorgesetzten wären super, wenn sie einfach nur Fachvorgesetzte wären. Folge: Die wirklichen Personalvorgesetzten fehlen. Aber nur mit Personalführung kann man entsprechend verdienen...
Es wäre schließlich fatal, wenn ein fachlich hochqualifizierte Mitarbeitender mehr verdient als seine Führungskraft.
Arbeitsbedingungen
Bei verschiedenen Homeoffice-Modellen, hat man keinen Anspruch auf einen festen Arbeitsplatz. Man bucht sich einen. Das kann problematisch sein. Ansprüche "wie das ist mein Büro - ich muss nicht buchen" oder permanente voreingestellte Buchungen und das Büro ist doch leer, Clean-Desk - weit gefehlt, unterschiedliche Ausstattungen.
Kommunikation
Oberflächig will man offene Kommunikation. Aber konstruktive Kritik muss, um überhaupt angebracht werden zu können, zweimal weichgespült werden, sonst wird man als "nicht-emphatisch" abgestempelt.
Gleichberechtigung
Frauen in Führungspositionen sind eher unterrepräsentiert, vor allem in den oberen Ebenen.


