Chaotisches und stark hierarchisches Micromanagement
Gut am Arbeitgeber finde ich
Flexible Arbeitszeiten
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Kein Vertrauen und keine Spielraum für eigene Entscheidungen und Ideen, man ist eigentlich Erfüllungsgehilfe für die Geschäftsführung.
Arbeitsatmosphäre
Die Geschäftsführung weiß alles besser und will bei Themen an denen sie gerade Interesse hat, bis zur kleinsten Kleinigkeit entscheiden. Das Interesse ist jedoch sehr sprunghaft, was letzte Woche noch super wichtig und dringend war, soll man nun sofort stehen und liegen lassen, weil eine neue Idee aufkam. Auf diese Art und Weise bleiben sehr viele Projekte halbfertig liegen, auch wenn teilweise nicht mehr viel gefehlt hätte und die Arbeit somit umsonst ist. Andere wichtige Themen werden dafür gar nicht angegangen.
Work-Life-Balance
Ich konnte meine Arbeitszeiten flexibel gestalten.
Kollegenzusammenhalt
In der operativen Ebene sind alle recht hilfsbereit und man weiß um die Probleme mit der Geschäftsführung. Untereinander wird auch offen zuggegeben, dass man Probleme anders lösen würde, als die Geschäftsführung entschieden hat.
Vorgesetztenverhalten
Der direkte Vorgesetzte war korrekt und vernünftig und stand gerne mit Rat und offenem Ohr zur Seite, konnte aber der Geschäftsführung teilweise auch nicht viel entgegensetzen. Konflikte musste man meist selbst klären.
Kommunikation
Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen den Teams ist größtenteils nicht gewünscht, dies übernimmt die Geschäftsführung gerne selbst, was mehr schlecht als recht funktioniert. Es besteht immer die Angst, dass durch Kommunikation zu viel Zeit verschwendet wird und eigene Entscheidungen getroffen werden. Viele haben das auch schon verinnerlicht und treffen keine Entscheidungen mehr, andere Perspektiven bleiben somit ungehört. Entscheidungen der Geschäftsführung werden meist nach Bauchgefühl getroffen und sind nicht nachvollziehbar.
Gleichberechtigung
Frauen wurden geschätzt und hatten teilweise Führungsverantwortung
Interessante Aufgaben
Der Arbeitsbereich deckte ein breites Spektrum ab. Wenn man selbst Entscheidungsfreiräume hätte, wäre es sehr interessant gewesen.

