Guter Arbeitgeber, jedoch muss die berechtigte Kritik verstanden werden
Gut am Arbeitgeber finde ich
Nette Kolleg:innen, flexible Arbeitszeiten, respektvoller Umgang, gute Bezahlung, interessanter Branchenfokus
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das Verhältnis zum Management ist leider sehr hierarchisch und distanziert. Man sollte Initiativen ergreifen, die das Verhältnis zum Management auflockern und zu einer entspannten Arbeitsatmosphäre beitragen.
Verbesserungsvorschläge
Das Verhältnis zum Management sollte gefördert werden, um eine angenehmere Arbeitsatmosphäre zu etablieren. Kritik sollte angenommen werden. Ein vertrauensvolles Arbeitsumfeld führt dazu, dass negative Bewertungen erst gar nicht entstehen. Vielleicht sollte man einer Kollegin oder einem Kollegen die Rolle einer Vertrauensperson zukommen lassen.
Arbeitsatmosphäre
Ich bin ehemaliger Angestellter und kann die Kritik zum Teil nachvollziehen. Durch das doch recht kleine Büro und der dadurch direkten Nähe zum Geschäftsführer, fühlt man sich in der ersten Zeit schon etwas unter Strom. Man möchte nicht negativ auffallen, weshalb die meisten Gespräche entweder im Pausenraum, der Küche oder dem Meetingraum stattfinden. Meiner Erfahrung nach wird man aber mit der Zeit lockerer wenn man die tollen Kolleg:innen besser kennenlernt. Leider ist das Büro klein und bietet wenig Rückzugsmöglichkeiten, weshalb man besonders am Anfang oft angespannt ist. Die Büroassistenz ist ein Fall für sich. Ihre direkte Art ist für Neulinge abschreckend. Nach einiger Zeit lernt man jedoch, wie man mit der Büroassistenz am besten umgeht und merkt, dass sie ein sehr netter und hilfsbereiter Mensch ist und immer ihr bestes für die Firma gibt.
Work-Life-Balance
Für eine Beratung wirklich top. Um 18-19 Uhr ist meistens Feierabend. Natürlich arbeitet man hin und wieder mal länger wenn eine Deadline ansteht, aber das ist ganz normal. Homeoffice war zu meiner Zeit in Absprache möglich. Auch eine Freistellung während bspw. Klausurphasen war ohne Probleme möglich, wofür ich sehr dankbar war.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Man reist fast ausschließlich mit der Bahn.
Karriere/Weiterbildung
Hier kann man das Programm definitiv ausbauen, indem man bspw. einen Master fördert.
Kollegenzusammenhalt
Ich habe hier wirklich tolle Kolleg:innen kennengelernt, mit denen ich auch außerhalb der Arbeit etwas unternommen habe. Mit einigen Kolleg:innen habe ich mich auch angefreundet. Wie überall gibt es aber auch Kolleg:innen, mit denen man sich nicht zu 100% versteht. Schade ist nur, dass man manche Kolleg:innen kaum kennenlernt, da diese remote arbeiten. Das alle 2 Monate stattfindende Team Meeting bietet eine gute Möglichkeit als Team näher zusammenzuwachsen.
Umgang mit älteren Kollegen
Der Umgang untereinander ist immer sehr respektvoll gewesen.
Vorgesetztenverhalten
Der Geschäftsführer scheint nett und verständnisvoll zu sein. Jedoch ist der Kontakt im Alltag sehr beschränkt, wodurch eine distanzierte und hierarchische Beziehung entsteht, die oft zu fehlendem gegenseitigen Verständnis führt. So hatte ich oft den Eindruck, dass meine Anliegen nicht richtig verstanden worden sind.
Arbeitsbedingungen
Sehr gutes IT-Equipment (Neuestes Macbook Pro + iPhone). Das Büro sollte jedoch größer sein und mehr Einzelräume bieten.
Kommunikation
Tolle Kolleg:innen, die einem stets weiterhelfen und ein offenes Ohr haben. Ich habe mich jedoch nicht wirklich getraut in das Büro des Geschäftsführers hinein zu gehen, wenn ich Anliegen hatte. Trotz der Nähe des Geschäftsführers empfand ich den Kontakt immer als sehr distanziert und hierarchisch. Hier sollten definitiv Initiativen ergriffen werden, um das Verhältnis zum Geschäftsführer aufzulockern, sodass man sich auch als Neuling traut seine Anliegen konstruktiv zu äußern.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt ist gut.
Gleichberechtigung
Ich als Person mit Migrationshintergrund habe keinerlei schlechte Erfahrungen gemacht. Ganz im Gegenteil: Ich habe mich stets respektiert gefühlt.
Interessante Aufgaben
Leider wurden mir wenig herausfordernde Aufgaben zugeteilt. Meine Aufgaben waren oft langweilig und monoton. Als Praktikant/Werkstudent übernimmt man meiner Erfahrung nach hauptsächlich interne Aufgaben oder arbeitet an Research Tätigkeiten. Projektbeteiligung war quasi nicht vorhanden. Die Projekte an sich scheinen aber oft ganz spannend zu sein, auch wenn diese oft sehr IT-lastig sind.