2 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Der Kaffee für 30 Cent ist akzeptabel.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Die Gefährdung der Gesundheit durch demontierte Schutzeinrichtungen und Rauchbelastung, die systematische Einschüchterung durch Vorgesetzte sowie die Unterdrückung von Urlaubsansprüchen und Weiterentwicklung machen dieses Unternehmen zu einem untragbaren Arbeitsumfeld. Die Androhung von Kündigungen bei Nichtwahrnehmung 'freiwilliger' Samstagsarbeit setzt dem Ganzen die Krone auf. Ein Klima der Angst ersetzt hier jegliche Form von moderner Unternehmenskultur.
Das Unternehmen benötigt eine grundlegende Sanierung der Führungskultur und der Sicherheitsstandards. Die Einhaltung gesetzlicher Arbeitsschutzvorgaben (Abgasanlagen, Maschinensicherheit) muss zwingend über die Produktionsgeschwindigkeit gestellt werden. Zudem ist ein professionelles Coaching für Führungskräfte zur Vermeidung von aggressivem Verhalten und Nötigung bei der Dienstplangestaltung unumgänglich. Wertschätzung sollte kein Fremdwort bleiben, wenn man Mitarbeiter langfristig binden will.
Die Arbeitsatmosphäre habe ich als massiv belastend und toxisch wahrgenommen. Es herrscht eine Kultur der Angst, in der man sich zu keinem Zeitpunkt sicher oder wertgeschätzt fühlt. Die psychische Belastung durch den herrschenden Druck ist immens und überschattet jegliche produktive Arbeit.
Das Unternehmen genießt in der Region und in der Branche einen denkbar schlechten Ruf.
Die Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf ist hier ein Fremdwort. Urlaub wird oft nur unter großen Hürden gewährt oder systematisch erschwert, was eine notwendige Erholung fast unmöglich macht. Besonders kritisch ist die Handhabung der Samstagsarbeit: Diese wird offiziell als „freiwillig“ deklariert, in der Praxis jedoch massiv eingefordert. Wer seine Freizeit beansprucht, wird mit unverhohlenen Drohungen hinsichtlich einer Kündigung unter Druck gesetzt. Diese Form der Nötigung empfinde ich als absolut inakzeptabel und rechtlich höchst zweifelhaft.
Karriere- oder Weiterentwicklungsmöglichkeiten sind faktisch nicht vorhanden. Das Thema Weiterbildung darf man gegenüber Vorgesetzten am besten niemals erwähnen es wird sofort im Keim erstickt oder als mangelnde Loyalität gegenüber der aktuellen Arbeit ausgelegt. Es gibt keinerlei Interesse daran, die Kompetenzen der Mitarbeiter zu fördern. Man wird als austauschbarer Erfüllungsgehilfe gesehen und auf seiner Position 'festgehalten'.
Das Gehaltsniveau steht in keinem Verhältnis zu der enormen körperlichen und psychischen Belastung. Wer das Thema Gehalt oder eine Anpassung auch nur anspricht, erntet keine sachliche Antwort, sondern wird von den Vorgesetzten lediglich mit herabwürdigenden Blicken oder Ignoranz gestraft. Eine faire Entlohnung scheint hier nicht gewollt zu sein; man hat eher das Gefühl, als Bittsteller statt als wertvoller Mitarbeiter behandelt zu werden.
Ein Bewusstsein für Umwelt oder soziale Verantwortung ist nicht erkennbar. Die ungefilterte Freisetzung von Rauch und Abgasen in der Produktionshalle (und damit letztlich nach außen) zeugt von einer ignoranten Haltung gegenüber Umweltstandards. Sozialverantwortung gegenüber den Angestellten wird ebenfalls klein geschrieben: Wenn die Sicherheit der Mitarbeiter hinter die Produktionsgeschwindigkeit gestellt wird und Verletzungen billigend in Kauf genommen werden, ist jeglicher moralische Kompass verloren gegangen. Das Unternehmen agiert hier nach meiner Wahrnehmung nach dem Prinzip Profit vor Mensch und Umwelt.
Der Zusammenhalt leidet massiv unter dem enormen Druck von oben. Da jeder versucht, in diesem System der Angst irgendwie zu überleben, bleibt das Teamgefühl oft auf der Strecke.
Der Umgang mit langjährigen Kollegen ist zwiespältig: Einerseits genießen sie eine unangebrachte Vorzugsbehandlung bei der Aufgabenverteilung, andererseits findet auch hier keine sinnvolle Förderung statt. Anstatt erfahrene Kräfte konstruktiv an die neuen Arbeitsprozesse und Maschinen heranzuführen, lässt man sie gewähren, während der Druck auf den Rest der Belegschaft abgeladen wird. Ein moderner Wissensaustausch oder eine faire Integration aller Altersgruppen in die neuen Strukturen findet nicht statt.
Ein konstruktives Vorgesetztenverhalten ist de facto nicht vorhanden. Lob oder Anerkennung für geleistete Arbeit scheinen in der Führungskultur dieses Unternehmens keinen Platz zu haben; stattdessen basiert die Kommunikation primär auf destruktiver Kritik. Besonders besorgniserregend ist die verbale Aggressivität, die regelmäßig an den Tag gelegt wird. Feedbackgespräche dienen nach meiner Erfahrung nicht der persönlichen Entwicklung, sondern der gezielten Einschüchterung und Herabsetzung der Mitarbeiter in einem oft herablassenden Tonfall.
Die Arbeitsbedingungen sind nach meiner Erfahrung schlichtweg gesundheitsgefährdend und unzumutbar. Im Zuge von Umbaumaßnahmen wurden essenzielle Sicherheitszäune an den Maschinen demontiert, ohne für adäquaten Ersatz zu sorgen. Dies hat bereits zu mehreren vermeidbaren Arbeitsunfällen und Verletzungen im Kollegenkreis geführt. Besonders kritisch ist die Luftqualität: Da wirksame Abgasanlagen fehlen, sind die Hallen regelmäßig massiv verraucht. Die Belastung ist so hoch, dass die Mitarbeiter unter akuten, systematisch auftretenden Kopfschmerzen leiden. Beschwerden hierüber werden ignoriert; die körperliche Unversehrtheit wird zugunsten der Arbeitsgeschwindigkeit geopfert. Ein sicheres und gesundes Arbeiten ist unter diesen Umständen absolut unmöglich.
Die Kommunikation findet intern kaum statt und beschränkt sich im Wesentlichen auf unregelmäßige Meetings, die ich als rein destruktiv empfunden habe. Anstatt über Ziele oder Lösungen zu sprechen, dienen diese Termine primär als Plattform für pauschale Vorwürfe gegenüber der Belegschaft. Es wird suggeriert, dass die erbrachte Leistung grundsätzlich unzureichend sei, gepaart mit dem permanenten Druck, das Arbeitstempo immer weiter zu steigern. Ein konstruktiver Informationsfluss oder ein wertschätzender Dialog existieren nicht; es handelt sich um reine Monologe der Unzufriedenheit, die eher demotivieren als informieren.
Eine faire Gleichbehandlung auf Basis von Kompetenz und Leistung findet nicht statt. Nach meiner Beobachtung werden langjährige Mitarbeiter systematisch bevorzugt, völlig ungeachtet ihrer tatsächlichen Qualifikation an den neuen Maschinen oder dem aktuellen Kenntnisstand nach dem Umzug. Während von neuen oder jüngeren Kollegen Höchstleistungen und sofortige Anpassung gefordert werden, scheint für die 'alte Garde' ein anderer Maßstab zu gelten. Diese offensichtliche Ungleichbehandlung sorgt für massiven Unmut und hebelt jegliches Leistungsprinzip aus.
Jegliche Motivation, sich für interessante Aufgaben zu engagieren, wird durch das aggressive Klima und die ständige Angst vor Fehlern im Keim erstickt.
Hilfsbereitschaft unter kollegen
Wie gesagt gehalt
Gehällter erhöhen.