Unehrlichkeit beim Bewerbungsprozess und toxische Führung
Gut am Arbeitgeber finde ich
Liberale Remote Working Policy
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Bewerbungsgespräche vermitteln menschlich und inhaltlich ein völlig falsches Bild des Unternehmens, mehr Ehrlichkeit wäre hier dringend geboten. Nach der Rekrutierung sollten Vereinbarungen weiterhin Bestand haben, auch wenn die Führungskräfte mit denen man gesprochen hatte nicht mehr im Unternehmen sind.
Mehr Unabhängigkeit vom niederländischen HQ, Deutschland ist eben NICHT die Niederlande. Nur weil etwas in einem Land funktioniert, muss dies selbst im Nachbarland nicht richtig sein.
Ich halte es auch für äußerst unseriös, wenn man kurze Zeit nach dem Start penetrant daran erinnert wird, dass man eine Bewertung bei Kununu abgeben soll. Das kann und sollte man frühestens nach der Probezeit, besser nach einem Jahr tun!
Das deutsche HR-Team sollte sich mehr und deutlicher um die Belange der deutschen Mitarbeiter gegenüber dem niederländischen HQ kämpfen und einsetzen, statt hier bei kununu Beschwichtigungen zu schreiben.
Verbesserungsvorschläge
Kein niederländisches Micromanagement durch das NL HQ und die niederländischen toxischen Führungskräfte im Top-Management reduzieren oder austauschen. Mehr Unabhängigkeit der deutschen Niederlassungen
Arbeitsatmosphäre
Sehr Schlecht, aufgrund ständiger Wechsel von Führungskräften und toxischer Vorgesetzter, permanenter Bevormundung und Einmischung aus NL, sowie enormer Personalfluktuation. Die wirtschaftlich unsichere Zukunft hilft ebenso wenig
Image
Ist schlechter geworden insbesondere gegenüber den großen Kunden sowohl in DE als auch in NL, aufgrund unprofessionellem Verhalten und schlechter Arbeitsqualität. Die hohe Personalfluktuation und das inakzeptable Vorgesetztenverhalten befeuern das schlechte Image zusätzlich
Work-Life-Balance
Es wird viel darüber geredet, aber ist nicht gut! Viel vermeidbarer Stress durch ausschließlich reaktives Arbeiten, sowie viel manuelles Arbeiten notwendig, weil man ein absolut ungeeignetes ERP System nutzt und natürlich keine Überraschung…es musste das aus den Niederlanden sein! Mental tut einem das Unternehmen überhaupt nicht gut! Man brennt aus und selbst dann ist es nicht ausreichend!
Vor allem wenn man bedenkt, dass die Akteure, die den ganzen ERP-Schlamassel in der Vergangenheit angerichtet haben inzwischen fein raus sind und die guten neuen Mitarbeiter verheizt und unkonstruktiv kritisiert werden, obwohl sie alles menschenmögliche tun um die Situation halbwegs zu bewältigen und zu verbessern
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildung wurde wenig geboten, erst im Laufe gibt es ein nur ein kleines Budget dafür, aufgrund der unsicheren wirtschaftlichen Lage. Karriere mehr auf dem Papier, denn es ändert sich der Titel, ansonsten wenig
Gehalt/Benefits
Grundsätzlich akzeptabel, wenn man dies aber in Bezug auf die reaktive Arbeit und den unnötig erzeugten Stress setzt, dann definitiv zu wenig
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Wurde zurückgefahren
Kollegenzusammenhalt
Ich hatte wenige Vertraute, mit denen konnte ich offen sprechen. Aber grundsätzlich gering, da jeder nur an sich denkt, insbesondere die Konkurrenz und der Neid zwischen Köln und Wuppertal war teils extrem.
Umgang mit älteren Kollegen
Wenige, da viel Personalfluktuation
Vorgesetztenverhalten
Für mich toxisch, mehrere Vorgesetztenwechsel innerhalb kurzer Zeit und jedes Mal wurde es schlechter. Nicht kritikfähig, desinteressiert, Realitätsverdrängung. Es gibt keinen Platz für die Wahrheit! Der Umgang mit meinem Austritt habe ich als würdelos empfunden.
Arbeitsbedingungen
IT ist akzeptabel, aber Strukturen und effiziente Prozesse gibt es kaum oder sind ungenügend, das EPR-System ist unbrauchbar. Es gibt ausnahmslos Niemanden, der damit arbeiten will. Es wird gebetsmühlenartig gepredigt, dass es Verbesserungen geben wird, seit Jahren.
Kommunikation
Viel Managersprech und nicht eingelöste Versprechungen. Viele schöne inhaltsleere Powerpoint Präsentationen. Das deutsche Management-Team war lediglich das Sprachrohr vom HQ aus den Niederlanden, daher keine ernsthafte oder wahre Kommunikation zu erwarten.
Das deutsche Management-Team wurde innerhalb 1-1,5 Jahre regelrecht pulverisiert, es gab dutzende GF-Wechsel, Austritte von Prokuristen und Kündigungen. Dies kann man im Handelsregister neutral und faktisch nachlesen
Gleichberechtigung
Wenig. Männerüberschuss >90% im Top-Management
Interessante Aufgaben
Durch das permanente manuelle Arbeiten und den unaufhörlichen Stress, gibt es keine
