Als Praktikant viel gelernt, aber oft unangenehme Atmosphäre
Gut am Arbeitgeber finde ich
Sehr steile lernkurve, interessante Aufgaben und Einblicke. Gute Atmosphäre unter KollegInnen.
Verbesserungsvorschläge
Weniger Micro Managing, mehr Vertrauen, Wertschätzung und generell freundliche Kommunikation können viel ausmachen.
Arbeitsatmosphäre
Im Team untereinander gibt es besonders für Praktikanten immer Feedback, die Projektleiter sind sehr nett und geben viel Wissen weiter. Leider ist in der Gegenwart der Geschäftsführung die Stimmung sehr bedrückt, es herrscht Angst und das macht die Atmosphäre leider schlecht.
Work-Life-Balance
Als Praktikant habe ich nur eine Handvoll Male bis spät Abends arbeiten müssen, was üblich und okay ist. Leider wurden bei anderen KollegInnen in dem Sinne Grenzen überschritten und es gibt kaum Möglichkeiten, die vielen Überstunden irgendwie auszugleichen. Krankmeldung während der Projektphase ist von der Geschäftsführung extrem schlecht angesehen und führte zu persönlichen Angriffen. Die Arbeitszeiten sind sehr fest, also flexibles Arbeiten ist quasi unmöglich.
Vorgesetztenverhalten
Der Kommunikationsstil der Führungskräfte ist teilweise sehr direkt bis harsch, teils sogar persönliche Angriffe. Es gibt gar keine positive Fehler-Kultur. Das stiftet im Team spürbar Unsicherheit und Angst. Homeoffice wird von der Geschäftsführung quasi nicht gestattet, was den Eindruck von Micromanagement verstärkt. Krankmeldungen werden zudem deutlich sehr negativ wahrgenommen, was zusätzlichen Druck erzeugt.
Arbeitsbedingungen
Gute Anbindung und gutes Büro in top-Lage.
Gleichberechtigung
Kommentare zu Herkunft schaffen ein unpassendes, teilweise ausgrenzendes Umfeld.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben für Praktikanten sind top. Man lernt von Tag 1 sehr viel und hat Kundenkontakt, pflegt eigene Projektbereiche und kommt aus seiner Komfortzone heraus (im positiven Sinne). Wer viel lernen will, ist hier gut aufgehoben.