Solide, aber auf dem absteigenden Ast.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Kollegen sind alle toll. Auch ein Firmenwagen ist als Techniker zumindest einfach zu bekommen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Kommunikation und Planung. Außerdem die Gehaltsentwicklung. Abgesehen vom Firmenwagen gibt es so gut wie keine Benefits.
Verbesserungsvorschläge
Die Transformationen muss transparenter geschehen. Es fehlt hier grade für die Techniker an Grundlegenden Arbeitsmitreln wie z.B. ein gemeinsamen Dokumentationssystem.
Arbeitsatmosphäre
Ist nichts besonderes aber auch nicht negativ geprägt.
Image
Ist in Ordnung. Hat jedoch unter der Transformation ebenfalls gelitten. Früher selbstverständliche Mitarbeitergespräche finden auf einmal nur auf ausdrückliche Nachfrage statt. Und selbst in diesen wird man Gehaltsfragen lange hingehalten um dann grade zumindest entäuscht zu werden.
Work-Life-Balance
Ist gut. Hier geschieht viel auf Vertrauensbasis. Wer gut und nachvollziehbar arbeitet genießt Vertrauen und kann auch viel im Home Office arbeiten, was das Leben mit z.B. Hund oder Kindern wesentlich einfacher macht. Private Termine dann mal schnell erledigen ist kein Problem.
Karriere/Weiterbildung
Ist okay. Weiterbildungen müssen aus Eigeninitiative herraus geschehen und wird dann aber auch gerne als Vorraussetzung für Benefits oder Gehaltserhöhung genutzt
Gehalt/Benefits
Ist an der unteren Grenze. Dass in Systemhäusern generell nicht nicht so gut verdient wird, ist allgemein bekannt. Hier ist es jedoch besonders hart. Aus dem, was man so aus früheren internen Kreisen hört, liegen selbst Teamleitungspositionen dort teilweise deutlich unter dem, was „normale“ Techniker in der Privatwirtschaft verdienen. Selbst mit branchenüblichen Zertifizierungen muss hier weit unten ansetzen. Dies ist jedoch auch ein Trend der durch den vermasselt Transformationsprozess besonders verstärkt wird. Der war teuer also muss jetzt gespart werden.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es wird Müll getrennt. Das wars. Ansonsten gilt eher die Devise billiger, nicht Nachhaltig.
Kollegenzusammenhalt
Der ist super. Durch die Bank tolle Kollegen die sich unterstützen und einem zur Seite stehen. Mit vielen Kollegen habe ich ein freundschaftliches Verhältnis. Über die o.g. Negativpunkte kann man teils sogar mit Führungskräften scherzen die auch nur der Entscheidungsgewalt der Geschäftsführung ausgeliefert sind.
Umgang mit älteren Kollegen
Ist gut. Grade die erfahrenen älteren Kollegen werden sehr geschätzt.
Vorgesetztenverhalten
Auch gut. Die Hierarchien sind flach, man dutzt sich Unternehmensweit und man hat eigentlich nie das Gefühl etwas nicht ansprechen zu können. Es gibt einen älteren technischen Leiter der sich doch gerne mal im Ton vergriffen hat und Dinge persönlich gemacht hat. Eine der wenigen guten Sachen des Transformationsprozess war jedoch das dieses Problem erkannt wurde und besagter Kollege aufs "Abstellgleis" befördert wurde.
Arbeitsbedingungen
Ist in Ordnung. Die Büros sind Grundsätzlich modern und sauber. Computer und Bildschirme werden es jetzt erst. Eine Kaffemaschiene die ansatzweise für die Größe der Belegschaft ausgelegt ist, könnte es schon geben.
Kommunikation
Hier besteht großes Ausbaupotential. Die Firma durchläuft seit ca 2 Jahren einen Transformationsprozess der mehr schlecht als Recht geplant ist. Die Entscheidungsfindung hinter dieser Transformation lässt sich nicht nachvollziehen und wird der Belegschaft nur in Endresultaten vorgestellt. In regelmäßigen Abständen finden zwar sogenannte "Townhall" Meetings statt die über den Fortschritt der Transformation informieren sollen, hier wird die Zeit auch oft mit Belanglosigkeiten gefüllt.
Gleichberechtigung
Makellos. Hier zählt eigentlich nur das können. Auch jüngere Kolleg:innen die das entsprechende Fachwissen mitbringen können ohne Probleme Senior Positionen erhalten.
Interessante Aufgaben
Durch den breiten Kundenbereich sind die Aufgaben sehr unterschiedlich und abwechslungsreich. Innerhalb von Netzwerk- Firewall- Server- und passiver Technik ist alles dabei.

