2 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Arbeitszeit, die man selbst mit Absprache einteilen kann ist natürlich wirklich klasse. Auch die Fürsorge des Seniorchefs ist sehr erwähnenswert.
Vor allem die leeren Versprechungen waren letztendlich der Punkt, an dem ich entschieden habe zu gehen. Und vor allem natürlich das für mich nicht auszuhaltende Arbeitsklima (kollegial wie wetterbedingt).
Mehr Schulungen, die man auch wahrnehmen kann. Keine leeren Versprechungen und vor allem mehr Zusammenhalt wären generell nicht schlecht. Aber dies ist nur meine persönliche Meinung
Entweder die Kollegen mögen dich oder eben nicht. Falls "nicht" der Fall sein sollte, bis du dort absolut nicht gut aufgehoben. Es werden Steine in den Weg gelegt, die dich nicht weiterkommen lassen werden. Das einzig Positive daran ist, dass du das Lästerthema Nummer eins bist. Falls du Krank werden solltest, wird schon am Telefon gefragt, was du hast und dies wird (ganz Datenschutzvertraulich) allen weitererzählt und sich darüber aufgeregt, dass man wegen "Schnupfen" nicht kommen kann "Ich komme ja auch, wenn ich Krank bin" wirst du dann 100%ig zu hören bekommen. Da ich persönlich nicht oft gefehlt habe, bin ich dem ganzen quasi entkommen, allerdings durfte ich dies des Öfteren von anderen Kollegen mitbekommen.
Andererseits gibt es auch sehr viele nette Kollegen, die total in Ordnung sind und sich auch Zeit nehmen, dir neue Dinge beizubringen bzw. dir den Alltag schön gestalten.
Nach außen hin hat das Unternehmen ein recht gutes Image. Die Produkte sind nicht die schlechtesten und auch die Montage ist in Ordnung. Reklamationen werden allerdings erst nach einigen Monaten zu Ende gebracht.
Du kannst deine Arbeitszeit nach belieben gestalten. Später kommen heißt allerdings auf früher gehen :)
Bist du kein Familienmitglied oder Freund der Familie, so hast du absolut keine Chance hoch zu kommen. Versprechungen diesbezüglich sind nicht ernst zu nehmen. Es gibt genau Pläne, wer was in Zukunft übernehmen wird und wer auf gleicher Strecke bleibt. Wie bereits oben zu lesen ist, kann man Versprechungen (die nicht schriftlich sind) absolut nicht ernst nehmen. Weiterbildungen sind einigermaßen gegeben. Montageschulungen werden des Öfteren angeboten, allerdings wird dies viel zu kurzfristig kommuniziert, sodass man gar nicht erst die Chance hat teil zu nehmen. Bürokratische Weiterbildungen wurden von Kollegen selbst übernommen. Worte wie "wir brauchen keine Fachwirte, dementsprechend vergüten wir auch nicht" sind mir zugetragen worden, was sehr schade für gerade jüngere Mitarbeiter ist, die gerne mehr im Leben erreichen möchten.
Das Gehalt ist leider unter aller Kanone. Man verdienst ganz knapp über dem Mindestlohn und muss für 2 Leute die Arbeit weg arbeiten. Nach Kündigung einiger Kollegen wurden die Aufgaben entsprechend verteilt. Auch dort gab es keine Gehaltserhöhung. Dazu gibt es Kollegen, die mehr als des Öfteren zum rauchen gehen. Als Raucher hat man dort das Privileg nicht aus stempeln zu müssen, daher kann man nach belieben so oft gehen wie man möchte (gerne auch 3x hintereinander, nachdem man in Ruhe gefrühstückt hatte). Diese Kollegen bekommen ihr Geld quasi fürs nichts tun :D
Papierarbeit wird groß geschrieben. Die Akten werden noch wie aus dem 1900 Jahrhundert behandelt, alles wird ausgedruckt und muss in einem Ordner abgeheftet werden (dies betrifft alle Abteilungen). Digitalisierung wurde bereits des Öfteren angesprochen, aber wie schon erwähnt werden Versprechungen kaum eingehalten.
Den Zusammenhalt kannst du dir nach den ersten paar Absätzen bereits vorstellen. Von lästern bis Mobbing ist alles dabei (natürlich nur, wenn die Kollegen dich nicht riechen können). Zusammenhalt der Teams ist in gewisser Weise gegeben. Allerdings wird hier gegeneinander statt miteinander gearbeitet. Die Teams werden schon bei Besprechungen aufeinander gehetzt indem jeden Monat zahlen offen gelegt werden, welches Team das meiste Profit rausgeholt hat. Meiner Meinung nach ist dies absolut nicht förderlich für Teamarbeit.
Der Umgang mit älteren Kollegen ist lobenswert.
Der Seniorchef ist meiner Meinung nach ein liebenswerter und einfühlsamer Chef. Er hilft in so mancher Situation aus und kommt auch gerne mal entgegen. Leider möchten manche Dinge nicht gehört werden (wie z.B. das Thema Gehaltserhöhung nach mehr Aufgabenverteilung).
Der Juniorchef ist meiner Meinung nach leider fehlt am Platz. Von seinem Vater hat er nicht viel übernommen. Einfühlsamkeit ist keineswegs vorhanden. Bei Problemen wird blockiert und weg gehört und Lösungsvorschläge sind unsinnig.
Aus damaliger Sicht wurde sich wenig für das Personal interessiert. Wie gesagt, bei Problemen wurde hinüber geschaut und nur positives aufgenommen.
Dennoch finde ich es nicht schlecht, wenn "junger" Wind in diese Firma kommt.
Meine Versprechen wurden zudem nicht eingehalten. Die versprochene Übernahme der Abteilung wurde dir unter 4 Augen zugesagt, zu Feiern wurde allerdings ein komplett anderer Kollege genannt (bei Zukunftsplänen) was persönlich sehr erniedrigend und nicht zielführen für einen selbst ist
ACHTUNG: Das ist nur meine persönliche Feststellung und keineswegs ein Angriff auf die genannten Personen. Es dienst lediglich als "Verbesserungsvorschlag" z.B. für Schulungsmaßnahmen
Sofern die Büros / Bildschirme mal erneuert wurden, dürfte die Bedingung gar nicht so schlecht sein. Leider muss man sich rechtfertigen, warum man einen neuen Bildschirm haben möchte, obwohl der Arbeitsbildschirm flackert und teils über 10 Jahre alt ist. Arbeitsmaterial generell ist genügend vorhanden. Die Technik war ebenfalls äußerst veraltet. Stromausfälle standen auf dem Tagesplan.
Kommunikation ist nicht bzw. rein gar nicht vorhanden. Falls Kollegen ausfallen, wird dir erst "kurz vor knapp" bescheid gegeben (obwohl es bereits lange vorher bekannt war), dass du den Dienst übernehmen MUSST. Egal ob private Termine oder Kinder Zuhause auf dich warten, du musst länger machen, damit die Ziele erreicht werden (deine und die des fehlenden Kollegen). Zudem werden Schulungstermine oder auch wichtige Meetings erst kurz vor knapp an dich weitergeben oder sogar danach preisgegeben, dass du gar nicht erst die Chance hast teilzunehmen (dies war kein Einzelfall). Urlaub wurde zu meiner Zeit auch kaum kommuniziert. Wenn der Kollege frei hatte, musstest du "selbstverständlicher weise" übernehmen, ohne Arbeitsübergabe etc. Absprachen mit Kollegen aus der Reklamationsabteilung waren absolute Katastrophe. Egal was kommuniziert wurde, erst nach Chefansage wurden die Räder ins rollen gebracht. Ernstgenommen wirst du dort ehr weniger.
Meine persönliche Erfahrung dazu ist, dass Gleichberechtigung geschl. schon vorhanden ist. Mädels dürfen mit auf Montage um es sich bildlich im Büro vorstellen zu können.
Allerdings ist Teammäßig alles nur für ausgewählte Personen vorhanden. Wenn der eine ehr geht (täglich der Fall gewesen) hat der andere keine Chance mal zu tauschen. Rücksichtnahme bei z.B. Kindern war nicht vorhanden.
Je nach Mitarbeiter gibt es selbstverständlich verschiedene Aufgabenbereiche, die variieren und je nach Interesse als spannend gekennzeichnet werden. Mein Aufgabenbereich hatte kaum Abwechslung und war ehr weniger Interessant, daher auch der Jobwechsel (u.a.)