Vom Pionier der Messtechnik zum Handelshaus für Waren aus Fernost.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Inzwischen leider wirklich nichts mehr.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Kein Gewissen und nur noch Zahlendreher in der Chefetage. Es geht nur noch darum so viel Geld wie möglich zu verdienen, die Mitarbeiter sind nichts mehr Wert. Die letzten Jahre hat man massenhaft Leute auf die Straße gesetzt, man hat Firmen die erfolgreich, lokal und mit guter Qualität in Deutschland produziert haben zerstört, nur um alles möglichst noch billiger einzukaufen. Wenn man könnte würde man am liebsten alles verlagern und nur noch möglichst billig einkaufen und teuer verkaufen.
Verbesserungsvorschläge
Man sollte sich wieder auf seine Wurzeln besinnen und nicht zur Gewinnmaximierung alles nach Fernost verlagern. Man will Premium Anbieter sein, kauft aber quasi fast alles in im Ausland ein.
Arbeitsatmosphäre
Die letzten Jahre unterirdisch. Jeder hat Angst um seinen Job (zurecht).
Image
Katastophal in der Umgebung. Früher wurde man beneidet bei Mahr zu arbeiten, heute wird man bemitleidet.
Work-Life-Balance
War in Ordnung, Gleitzeit ist möglich.
Karriere/Weiterbildung
Keine Chance. Keine Schulungen, keine Weiterbildungen, nichts. Kostet ja alles Geld. Es wird gespart wo man kann, am liebsten beim Personal.
Gehalt/Benefits
Schlecht im Vergleich zu anderen Arbeitgebern in der Umgebung. Göttingen IG Metall, davon kann Esslingen nur träumen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Keinerlei. Bei uns wird alles um die halbe Welt geflogen, sinnlose Verpackungen etc. Umwelt interessiert KEINEN!
Kollegenzusammenhalt
Noch das einzig positive...geteiltes Leid...
Umgang mit älteren Kollegen
Werden stellenweise aus der Firma geekelt.
Vorgesetztenverhalten
die vorgesetzten können einem stellenweise selbst leid tun. Haben oft keine Entscheidungsgewalt da die GL alles im Alleingang entscheidet.
Arbeitsbedingungen
grundsätzlich in Ordnung, allerdings inzwischen ein wirklich schlechtes Umfeld. Die Jungen gehen, die Älteren warten auf ihre Abfindung.
Kommunikation
Es findet quasi keine Kommunikation mit dem normalen Volk statt. Man wird vor vollendete Tatsachen gestellt. Bei der letzten Betriebsversammlung wurde verkündet dass über die Hälfte der Belegschaft in Esslingen entlassen wird. Vorher hat die GL kein Wort darüber verloren.
Gleichberechtigung
Führungsetage ist eine absolute Männerdomäne.
Interessante Aufgaben
die letzten Jahre leider wenig Innovation und Investition, daher auch wenig Abwechslung, zumindest bei uns in der Abteilung.