Top zum Job-Einstieg: Flexibles, wertschätzendes Arbeitsumfeld – Konzern-Einfluss nimmt zu.
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Die hervorragende Arbeitsatmosphäre und der wertschätzende Umgang auf Augenhöhe.
- Die große Freiheit in der Arbeitszeitgestaltung und die sehr gute Work-Life-Balance.
- Spannende Aufgaben an modernen Technologien und viel Raum für eigene Ideen.
- Top ausgestattetes Office mit allem, was man braucht – von Technik bis Freizeitangeboten.
- Viele Benefits und ein gutes Gehalt, vor allem im Vergleich zu anderen Start-ups.
- Förderung von Weiterbildung und eigenverantwortlicher Entwicklung.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- In den letzten Monaten spürbar stärkere Abhängigkeit von der Commerzbank als Muttergesellschaft, was Prozesse verlangsamt und teils zu Reibungen führt.
- Entscheidungen wirken teilweise sprunghaft.
- Karrierewege sind aufgrund flacher Hierarchien begrenzt und Aufgabenprofile oft wenig differenziert (am Anfang toll, auf Dauer schwierig).
Verbesserungsvorschläge
- Mehr strategische Klarheit und weniger spontane Entscheidungen
- Förderung des Austauschs zwischen den Teams
- Weitere Entwicklungsmöglichkeiten schaffen – z. B. durch klare Kompetenzstufen oder mehr Verantwortungsspielräume jenseits der Titel.
- Mehr Sichtbarkeit nach außen schaffen, z. B. durch Employer Branding oder PR, um das starke Innenleben auch extern zu spiegeln.
- Diversität gezielter fördern, z. B. durch aktivere Ansprache unterschiedlicher Bewerbergruppen.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre war insgesamt sehr angenehm. Der Umgang unter Kollegen sowie mit den Vorgesetzten war stets wertschätzend und auf Augenhöhe. Man ist gerne zur Arbeit gekommen und hat sich im Team wohlgefühlt.
Image
Das externe Image ist solide, könnte aber definitiv noch ausgebaut werden. Intern gab es vereinzelt Stimmen, die sich weniger positiv über das Unternehmen geäußert haben. Nach außen hin fehlt es etwas an Sichtbarkeit, obwohl die Rahmenbedingungen eigentlich stimmen würden.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance war hervorragend. Man hatte viel Freiheit in der Arbeitszeitgestaltung und konnte sich Aufgaben weitestgehend selbst einteilen. Auch wenn es hin und wieder Phasen mit höherem Workload gab, ließ sich das gut ausgleichen. Zudem stets die Möglichkeit zu Home-Office und Hybrid-Arbeit (teilweise auch aus dem Ausland).
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildungsmöglichkeiten wurden aktiv gefördert, und man konnte relativ frei entscheiden, in welche Richtung man sich entwickeln wollte. Allerdings waren durch die sehr flachen Hierarchien die Entwicklungsperspektiven begrenzt – die Aufgaben unterschieden sich teilweise kaum zwischen Junior- und Senior-Level. Auch wenn sich Titel ändern konnten, blieb der Tätigkeitsbereich häufig ähnlich, was gelegentlich zu Ernüchterung führte und was durch die hohe Fluktuation unterstrichen wird (in der Regel bleiben Mitarbeitende 2-3 Jahre).
Gehalt/Benefits
Das Gehalt war für die Start-up-Branche überdurchschnittlich gut, nicht jedoch für den VC-Bereich oder im Vergleich zu einer Karriere im Konzern. Darüber hinaus gab es eine Reihe von Zusatzleistungen, wie vermögenswirksame Leistungen, Wellpass, subventioniertes Mittagessen sowie einen Zuschuss zum Internet. Insgesamt ein attraktives Paket für Angestellte.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Das Umwelt- und Sozialbewusstsein war definitiv vorhanden. Das Unternehmen ist als B-Corp zertifiziert und bemüht sich sichtbar um Nachhaltigkeit in verschiedenen Bereichen.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt innerhalb der einzelnen Teams war stark und von gegenseitigem Vertrauen geprägt. Übergreifend zwischen den Teams war die Zusammenarbeit jedoch ausbaufähig. Insbesondere das Team Invest agierte häufig sehr eigenständig und war wenig an teamübergreifendem Austausch interessiert.
Umgang mit älteren Kollegen
Das Alter spielte im Arbeitsalltag keine Rolle – wichtiger war, wie jemand denkt und arbeitet. Der Umgang war respektvoll und kollegial, insbesondere innerhalb der Teams.
Vorgesetztenverhalten
Mit den Geschäftsführern konnte man gut zusammenarbeiten – sie waren offen und ansprechbar. Teilweise wurden jedoch Entscheidungen sehr spontan getroffen, was manchmal den Eindruck von Sprunghaftigkeit vermittelte. Gelegentlich hatte man das Gefühl, dass Entscheidungen emotional geprägt waren oder nicht vollständig nachvollziehbar kommuniziert wurden. Hier wäre etwas mehr strategische Klarheit wünschenswert gewesen.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen waren exzellent. Das moderne Office bot nicht nur eine angenehme Arbeitsumgebung mit kostenlosem Kaffee und Getränken, sondern auch Freizeitangebote wie Billard, Spiele und eine Dachterrasse. Auch technisch war man bestens ausgestattet – sowohl Hardware als auch Software entsprachen dem neuesten Standard. Alles funktionierte reibungslos ab dem ersten Tag, notwendige Tools oder Geräte konnten schnell bereitgestellt werden. Besser geht’s kaum.
Kommunikation
Die Kommunikation funktionierte im Großen und Ganzen gut – vor allem durch die flachen Hierarchien und regelmäßige Team-Meetings. Besonders hilfreich war das wöchentliche "JF" am Montag, in dem die wichtigsten Themen offen besprochen wurden. In einzelnen Fällen hätte die Kommunikation noch klarer oder transparenter sein können, was jedoch eher an einzelnen Personen als an der Struktur lag.
Gleichberechtigung
Gleichberechtigung wurde im Unternehmen gelebt – Unterschiede wurden nicht gemacht. Dennoch könnte die Diversität in den Teams noch verbessert werden. Dies liegt jedoch auch daran, dass sich für manche Positionen, etwa im Bereich Entwicklung, überwiegend Männer bewerben.
Interessante Aufgaben
Das Aufgabenfeld war sehr spannend. Man arbeitete an modernen Technologien und hatte viel Raum, eigene Ideen einzubringen. Im Idealfall konnte man diese bis hin zu einem MVP oder Prototypen weiterentwickeln – ein inspirierendes Umfeld für kreative Köpfe.