Werkstudent bei der Mainova in der NRM an der GLS
Gut am Arbeitgeber finde ich
Home Office Möglichkeiten, Sehr Flexible Arbeitszeiten, Keine strikten Deadlines, WLAN, Parkplatz, Kantine.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Zu Konservativ. Geschäftsprozesse sind veraltet und Innovationen lassen sich aufgrund der Geschäftsleitung bzw. Geschäftsführung und Vorstand nicht voranbringen. Es gibt Baustellen die durch einfache Digitalisierungslösungen kompakt zu klären sind, jedoch werden durch willkürliche und fragwürdige Prozesse zur Freigabe, die auch bis zu 2 Jahre anhalten können bis eine Entscheidung getroffen wird, kein Problem behoben. Stattdessen wird auf Externe zurückgegriffen oder falsches Personal beschafft, was langfristig zu Verzögerungen führt und den Eindruck von Ahnungslosigkeit und Faulheit erweckt.
Der ganze Laden benötigt einen frischen Wind.
Verbesserungsvorschläge
Werkstudenten mehr in die Firma integrieren, da diese bereits direkte Erfahrung sammeln konnten. Ein "Nachher" wird es nicht geben, da die meisten in der freien Marktwirtschaft bessere Angebote erhalten und nicht zurückkommen werden.
Werkstudenten sollten ebenfalls eine transparente Einsicht in den Gehaltsaufbau erhalten und womöglich in die TV-V eine gesonderte Position erhalten.
Im Bewerbungsprozess müssen ausserdem nicht 4 Personen dabei sein. Zunächst reichen da, Abteilungsleitung und Recruitment. Ein zweites Gespräch könnte anschließend mit mehr Leuten besetzt sein, da dies mehr Interesse aufzeigt. Ist jedoch von Abteilung zu Abteilung immer anders wie die Bewerbungen mit Werkstudenten abgehalten werden.
Fragen zu länge des Studiums, wo man sich in 5 Jahren sieht, was die eigene Schwächen oder Stärken sind.... sind vom recruitment und personaller mittlerweile nicht Zeitgemäß. Nicht direkt fragen sondern drumherum. Das zeigt mehr Professionalität.
Arbeitsatmosphäre
Arbeitsatmosphäre aufgrund des Abteilungsleiters sehr gut. Einigungen zu Arbeitszeiten, Ausfällen in Klausurphasen, Anpassungen zu Home Office sind einfach und schnell geregelt worden.
In anderen Abteilungen sieht es gemischt aus. Hängt stark vom Vorgesetzten und Team ab.
Kommunikation
Der direkte Austausch zu Schwierigen Fällen und Problemen wurden immer gewiss und direkt kommuniziert.
Schwierig wars nur, wenn zuständige Person ausfiel oder den ganzen Tag in Terminen steckt
Kollegenzusammenhalt
Sehr stark. Es wurde immer bevor ein Problem öffentlich im ganzen Team oder dem Abteilungsleiter bekanntgegeben zuvor über Lösungen uns Ansätze gesprochen.
Halbjährliche interne Feste wurden veranstaltet um den Zusammenhalt zu stärken. Bei Projektphasen kein Stress oder strikte und unrealistischen Deadlines, wo man sich untereinander immer noch beim Kaffee trinken in Ruhe ausgetauscht hat.
Work-Life-Balance
Ziemlich gut vereinbar mit einem Studium sofern man Home Office Möglichkeiten hat und die Option, Stunden variabel anzupassen.
Überstunden hätte ich persönlich gerne in einem extra Konto gesammelt um in Projektphasen mehr zu machen während des Semesters, um diese danach mit Freizeit Ausgleich zu kompensieren
Vorgesetztenverhalten
Top. Immer ein Ohr zum zuhören und Problemlöser sowohl bei Allgemeinen als auch bei Individuellen Fragen/ Problemen
Interessante Aufgaben
Etwas Steife Prozesse und Monotone Aufgaben
Gleichberechtigung
Man ist ein Werkstudent. So wird man angesehen. Als das schwächste Glied in der Kette.
Umgang mit älteren Kollegen
Schwierig aber möglich. Der Laden ist gefühlt ein Rentner Club. Daher ist die Kommunikation als Jüngling und Neuling im Vergleich eines Angestellten mit 20-30 Jahren Betriebserfahrung, ziemlich schwer.
Über Private Pläuschen wie Wetter, Politik und Sport lässt sich jedoch immer gemeinsam reden.
Arbeitsbedingungen
Größtenteils gut.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Netzbetreiber. Was die Stadt und Regierung vorgibt wird auch gemacht; Stichwort Energiewende. Es sind zwar E-Autos zur Leihe da, für einfache Mitarbeiter aber, ist die Flotte nicht erwähnenswert. Ansonsten wird nicht groß darauf geachtet
Gehalt/Benefits
Im Vergleich zu anderen Top Firmen der Region durchschnittlich mit 18€/h als Bachelor. Kein Zuschuss für Bahnticket, kein 13 Gehalt und kein Weihnachtsgeld, Urlaub nach regulären Urlaubsgesetz, daher ziemlich durchschnittlich.
Image
Mehr Schein als sein. Da es sich um einen Netzbetreiber handelt und eine gewisse Monopolstellung genießt, ist das Image der Firma unberührbar, sofern keine großen Skandale auftreten. Es wird auf das Image geachtet aber das wird mit Worten immer wieder schön geredet, was die Mainova alles so gut kann und macht, dies aber in der Realität nicht so ist
Karriere/Weiterbildung
Sehr schwierig. Es gilt ein strikten zwei Jahres Vertrag für Werkstudenten. Eine Verlängerung ist nicht möglich auch wenn man einen Master im Anschluss anstrebt.
Weiterbildungen wie in Seminaren werden Werkstudenten nicht angeboten.