Ihr Unternehmen?

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MAKRA 
Norbert 
Kraft 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Führung ohne Konzept und Wertschätzung.

1,6
Nicht empfohlen
Ex-FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei Makra Norbert Kraft GmbH in Göppingen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Einige Kolleg:innen im Innendienst sind wirklich engagiert und unterstützen sich gegenseitig.

Die Aufgaben sind abwechslungsreich und teilweise sehr interessant.

Wenn man Eigeninitiative zeigt, kann man vieles lernen und sich ein breites Wissen aneignen.

Die Räumlichkeiten sind grundsätzlich gepflegt und ordentlich.

Trotz der Schwierigkeiten gibt es einzelne Personen, die versuchen, das Beste aus der Situation zu machen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Sehr schlechte Kommunikation: Informationen kommen oft zu spät oder gar nicht, Entscheidungen werden spontan getroffen und wieder verworfen.

Aggressives und launisches Verhalten des Inhabers, was regelmäßig für ein angespanntes Klima sorgt.

Fehlende Wertschätzung gegenüber Mitarbeitenden, besonders gegenüber älteren Kollegen, die seit Jahren im Unternehmen sind.

Kaum Gleichberechtigung – Sympathie entscheidet oft mehr als Leistung.

Keine echte Work-Life-Balance: Überstunden sind selbstverständlich, Verständnis bei Krankheit kaum vorhanden.

Kaum Weiterbildungsmöglichkeiten oder Förderung.

Deutlich unterdurchschnittliches Gehalt, keine einheitlichen Regelungen – Weihnachtsgeld nur für den Innendienst.

Keine echten Sozialleistungen oder Benefits.

Arbeitsbedingungen nur mittelmäßig – teilweise keine Heizungen in Büroräumen, weil diese „optisch nicht schön“ seien.

Umwelt- und Sozialbewusstsein praktisch nicht vorhanden.

Sehr schlechtes internes Image – nach außen glänzt man lieber mit schöner Fassade als mit gutem Umgang.

Verbesserungsvorschläge

Mehr Respekt und Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitenden – insbesondere gegenüber den langjährigen und älteren Kolleg:innen.

Eine offene, transparente Kommunikation etablieren, anstatt ständig kurzfristig Entscheidungen zu treffen oder Anweisungen zu ändern.

Führungsschulungen für den Inhaber bzw. das Management wären dringend nötig, um ein professionelleres, ruhigeres und respektvolleres Arbeitsklima zu schaffen.

Faire und einheitliche Gehaltsstrukturen einführen, statt Bevorzugungen nach Sympathie.

Work-Life-Balance ernst nehmen: Überstunden reduzieren, flexible Zeiten ermöglichen und Verständnis bei Krankheit zeigen.

Heizungen wieder einbauen – Mitarbeitende brauchen im Winter keine ästhetische Deko, sondern funktionierende Arbeitsbedingungen.

Weiterbildungsmöglichkeiten schaffen, damit engagierte Mitarbeitende sich entwickeln können.

Mehr Fokus auf echte Qualität und Menschlichkeit, statt nur auf das äußere Erscheinungsbild der Firma.

Arbeitsatmosphäre

Teamgeist rettet, was das Management zerstört. Die zwei Sterne gibt es ausschließlich für die wenigen Kolleginnen und Kollegen, mit denen dieser Job überhaupt aushaltbar war.

Image

Das Image des Unternehmens ist deutlich schlechter, als es nach außen dargestellt wird. Nach außen wird viel Wert auf ein sauberes, repräsentatives Erscheinungsbild gelegt, intern herrscht jedoch Unruhe, Frust und fehlende Wertschätzung.
Viele Mitarbeitende sprechen offen darüber, dass sie sich etwas Neues suchen oder das Unternehmen bereits verlassen haben. Das Vertrauen in die Führung ist gering, und die Stimmung wirkt entsprechend gedrückt.
Nach außen wirkt alles perfekt – intern sieht die Realität leider ganz anders aus.

Work-Life-Balance

Von Work-Life-Balance kann hier keine Rede sein. Überstunden sind an der Tagesordnung. Wer pünktlich geht, wird schnell schief angeschaut. Flexible Arbeitszeiten werden zwar beworben, in der Realität aber kaum ermöglicht.
Private Termine oder familiäre Verpflichtungen lassen sich nur schwer mit dem Arbeitsalltag vereinbaren. Es gibt kein echtes Verständnis für persönliche Grenzen. Ständige Erreichbarkeit scheint erwartet zu werden – auch außerhalb der regulären Arbeitszeit!
Erholung oder Ausgleich? Fehlanzeige. Durch die hohe Belastung und den ständigen Druck bleibt kaum Raum für Freizeit oder Regeneration. Auf Dauer ist das weder gesund noch motivierend. PS. Wehe, man ist krank – dann wird man schnell spüren, wie wenig Verständnis wirklich vorhanden ist.

Karriere/Weiterbildung

Karrieremöglichkeiten gibt es grundsätzlich, allerdings nur, wenn die persönliche Sympathie zur Führung passt. Leistung oder Engagement allein reichen oft nicht aus, um voranzukommen.
Weiterbildung wird kaum gefördert. Es gibt weder Schulungen noch gezielte Programme zur fachlichen oder persönlichen Entwicklung. Wer sich weiterbilden möchte, muss das meist privat und in seiner Freizeit organisieren.
Insgesamt fehlt ein klares Konzept, wie Mitarbeitende langfristig gefördert oder entwickelt werden sollen.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt liegt unter dem branchenüblichen Durchschnitt. Gehaltserhöhungen sind selten, selbst bei hoher Einsatzbereitschaft oder langjähriger Betriebszugehörigkeit.
Sozialleistungen wie betriebliche Altersvorsorge oder Zuschüsse gibt es nicht. Weihnachtsgeld wurde nur an den Innendienst gezahlt, während andere Bereiche leer ausgingen – was das Gefühl von Ungleichbehandlung zusätzlich verstärkt hat.
Insgesamt steht die Bezahlung in keinem Verhältnis zur Verantwortung und Arbeitsbelastung. Faire und transparente Vergütungsstrukturen fehlen völlig.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Von Umwelt- oder Sozialbewusstsein ist im Unternehmen kaum etwas zu spüren. Nachhaltigkeit oder verantwortungsbewusstes Handeln spielen so gut wie keine Rolle. Entscheidungen werden meist nach optischen oder kostentechnischen Aspekten getroffen – nicht danach, was sinnvoll oder umweltfreundlich wäre.
Ein Beispiel: Heizungen wurden entfernt, weil sie „nicht schön aussahen“, ohne über die Konsequenzen für Energieeffizienz oder Arbeitskomfort nachzudenken. Auch soziale Verantwortung gegenüber Mitarbeitenden, etwa in Bezug auf Fairness oder Gesundheit, scheint kaum Priorität zu haben.
Insgesamt fehlt ein moderner, verantwortungsvoller Umgang mit Umwelt und Menschen – Hauptsache, nach außen sieht alles „repräsentativ“ aus.

Kollegenzusammenhalt

Die wenigen Sterne gibt es nur für die paar Kolleginnen und Kollegen, mit denen man wirklich gut zusammenarbeiten konnte. Der Zusammenhalt war allerdings nur innerhalb kleiner Gruppen vorhanden – im Gesamtteam herrschte eher Distanz und Misstrauen.

Umgang mit älteren Kollegen

Im Innendienst gibt es nur wenige ältere Kollegen – sie gehören praktisch zum Inventar, da sie schon seit der Anfangszeit im Unternehmen sind. Leider werden gerade diese langjährigen Mitarbeitenden vom Inhaber häufig schlecht behandelt und öffentlich kritisiert.
Anstatt ihre Erfahrung wertzuschätzen, werden sie regelmäßig unter Druck gesetzt oder verbal niedergemacht. Manche von ihnen haben mittlerweile über 250 Urlaubstage im Plus, weil sie kaum die Möglichkeit bekommen, diese abzubauen. Statt ihnen die Möglichkeit zu geben, diese abzubauen, werden ihnen nach und nach sogar Urlaubstage aberkannt oder gestrichen.
Es ist traurig zu sehen, wie wenig Respekt und Anerkennung denjenigen entgegengebracht wird, die das Unternehmen über Jahre hinweg mit aufgebaut haben.

Vorgesetztenverhalten

Mit dem kaufmännischen Geschäftsführer konnte man gut zusammenarbeiten – er war fair, strukturiert und hat versucht, zwischen Führung und Mitarbeitenden zu vermitteln. Leider hat er das Unternehmen inzwischen verlassen, was viel über die internen Zustände aussagt.
Der Inhaber hingegen zeigt ein sehr schwieriges Führungsverhalten. Er wirkt oft impulsiv, reagiert aggressiv und sorgt mit seinen Stimmungsschwankungen regelmäßig für ein angespanntes Arbeitsklima. Es kommt vor, dass er ins Büro kommt, laut wird, sämtliche Pläne über den Haufen wirft und kurz darauf wieder geht. Danach wird von allen erwartet, dass sie trotzdem freundlich und „glücklich“ aussehen – sonst wird direkt gefragt, warum man so grimmig schaut.

Sein Hauptinteresse scheint im äußeren Erscheinungsbild der Firma zu liegen, nicht bei den Mitarbeitenden. Ein bezeichnendes Beispiel: Feuerlöscher wurden abgehängt, weil sie „nicht schön aussahen“ und angeblich das Erscheinungsbild störten – Sicherheitsaspekte spielten dabei offensichtlich keine Rolle.
Insgesamt herrscht ein autoritärer und unberechenbarer Führungsstil, der Motivation und Vertrauen im Team stark belastet.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen sind insgesamt in Ordnung. Die Büroräume sind grundsätzlich „sauber“, und man hat das Nötigste, um seine Aufgaben zu erledigen.
Allerdings wird an einigen Stellen deutlich gespart – zum Beispiel bei ergonomischen Arbeitsplätzen oder moderner Ausstattung. Besonders problematisch: In manchen Räumen gibt es keine Heizungen, weil diese laut Inhaber „optisch nicht schön“ seien. Entsprechend ist es im Winter oft unangenehm kalt, was die Arbeit deutlich erschwert.
Das Raumklima hängt zudem stark von der Stimmung der Geschäftsführung ab – an manchen Tagen ist konzentriertes Arbeiten kaum möglich. Insgesamt sind die Bedingungen okay, könnten mit etwas mehr Rücksicht auf Mitarbeitende aber deutlich verbessert werden.

Kommunikation

Kommunikation? Fehlanzeige.
Die interne Kommunikation ist katastrophal. Wichtige Informationen werden nicht oder erst in letzter Minute weitergegeben, was ständig zu Missverständnissen und Chaos führt. Entscheidungen fallen im kleinen Kreis, ohne das Team einzubeziehen oder Hintergründe zu erklären.
Rückmeldungen oder klare Ansagen von der Führung gibt es kaum – stattdessen herrscht Unsicherheit und Flurfunk. Wer versucht, sich zu informieren, stößt oft auf widersprüchliche Aussagen oder bekommt gar keine Antwort.
Feedbackkultur? Praktisch nicht vorhanden. Offene Worte werden schnell als Kritik aufgefasst, anstatt als Chance zur Verbesserung.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung ist hier leider kein gelebter Wert. Bestimmte Mitarbeitende oder Abteilungen werden deutlich bevorzugt, während andere kaum Gehör finden oder systematisch übergangen werden. Entscheidungen wirken oft willkürlich und hängen eher von Sympathie als von Leistung ab.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben selbst waren durchaus interessant und abwechslungsreich. Wenn man Eigeninitiative zeigt, kann man sich einiges aneignen – allerdings meist ohne klare Einarbeitung oder Unterstützung.

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.