Mehr Schein als Sein
Gut am Arbeitgeber finde ich
Hoher Bekanntheitsgrad und traditionsreiche Marke.
Starker Außenauftritt, der die Firma überregional sichtbar macht.
Einmal im Monat Haustrunk (kleiner Kasten Bier)
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Diskrepanz zwischen Außenwirkung und gelebter Realität.
Sehr hierarchische Strukturen und kontrollierende Kultur.
Mangelnde Wertschätzung für Werkstudierende Minijobber.
Unprofessionelle Kommunikation und kurzfristige Änderungen.
Fehlende Flexibilität bei Arbeitszeiten und Aufgaben.
Kaum Entwicklungsmöglichkeiten.
Unangenehme Arbeitsbedingungen (keine Klimatisierung, gestrichene Benefits).
Das man am Wochenende über WhatsApp herumkommandiert wird wann man arbeiten kommen darf und wann nicht.
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Verbesserungsvorschläge
Ehrlichere Stellenausschreibungen, die die tatsächlichen Aufgaben widerspiegeln.
Verlässliche Absprachen und professionelle Kommunikationswege statt kurzfristiger WhatsApp-Nachrichten.
Mehr Wertschätzung gegenüber allen Mitarbeitenden, unabhängig von Hierarchie oder Vertragsform.
Transparenz und Konsequenz beim Einhalten von Versprechen (z. B. Benefits).
Stärkung des tatsächlichen Zusammenhalts statt einer nur nach außen dargestellten Kultur.
Vorgesetzte einstellen die in der Lage dazu sind neue Mitarbeitende einzuarbeiten
Ehrlichkeit was eigenes verschulden betrifft anstatt alles auf den ungerstehenden abzuwälzen.
Mitarbeitende nicht mit Aufhebungsverträge billig aus der Firma bekommen wollen und einen nicht drohen sollte man nicht unterschreiben.
Mehr Gehalt für Werkstudierende und Minijobber.
Arbeitsatmosphäre
Nach außen wird ein sehr harmonisches und familiäres Bild vermittelt. Vorgegebene Werte der Chefs sollen dort gelebt werden. Meine Erfahrung war jedoch von stark ausgeprägten Hierarchien, Kontrolle und sozialem Druck geprägt. Veranstaltungen, die als „legendär" gelten, habe ich eher als Pflichtveranstaltungen empfunden, die das hierarchische System stützen. Ich habe mich wie eine Mitarbeiterin zweiter Klasse gefühlt und wurde entsprechend behandelt. Sobald man nicht in einer höheren Position war, ist man dort leider nicht auf Augenhöhe. Schade.
Image
Das Unternehmen hat ein starkes Image und legt viel Wert auf sein Außenbild. Meine persönliche Erfahrung stand jedoch in starkem Kontrast dazu. Nach außen wird eine werteorientierte Kultur vermittelt, die ich so nicht erlebt habe.
Work-Life-Balance
Zunächst wurde mir Flexibilität zugesichert, tatsächlich war jedoch das Gegenteil der Fall. Arbeitszeiten wurden starr vorgegeben oder kurzfristig geändert. Als ich meine Stunden nicht erhöhen konnte, wurde das negativ bewertet und Druck ausgeübt. Für mich war das nur schwer mit dem Studium vereinbar.
Karriere/Weiterbildung
Es gibt unter anderem Sprachkurse mit denen gelockt wird. Allerdings habe ich mehrfach gefragt und auch hier als unterstes Mitglied in der Hierarchie war dies nicht gewünscht. Ich habe keine Förderung oder Weiterbildungsmöglichkeiten erlebt. Für Werkstudierende gab es nach meiner Erfahrung keinen klaren Entwicklungsweg.
Gehalt/Benefits
Die Bezahlung war unterdurchschnittlich. Soziale Leistungen und "Benefits", die mir in Aussicht gestellt wurden, wurden später zurückgenommen. Die Firma spart an den untersten Mitarbeitenden und möchte diese schnell mit Aufhebungsverträgen aus der Firma bekommen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nach außen wird das Thema stark betont. In meiner direkten Erfahrung stand das allerdings nicht im Vordergrund. Viel wichtiger schien das äußere Prestige
Kollegenzusammenhalt
Nach außen wird ein sehr harmonisches und familiäres Bild vermittelt. Vorgegebene Werte der Chefs sollen dort gelebt werden. Meine Erfahrung war jedoch von stark ausgeprägten Hierarchien, Kontrolle und sozialem Druck geprägt. Veranstaltungen, die als „legendär" gelten, habe ich eher als Pflichtveranstaltungen empfunden, die das hierarchische System stützen. Ich habe mich wie eine Mitarbeiterin zweiter Klasse gefühlt und wurde entsprechend behandelt. Sobald man nicht in einer höheren Position war, ist man dort leider nicht auf Augenhöhe. Schade.
Umgang mit älteren Kollegen
Hierzu kann ich nur eingeschränkt etwas sagen. In meiner Wahrnehmung gab es keine besonderen Maßnahmen oder einen aktiven Fokus auf den Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen.
Vorgesetztenverhalten
Das Vorgesetztenverhalten habe ich als stark hierarchisch und kontrollierend erlebt. Entscheidungen kamen ausschließlich von oben, eigene Vorschläge hatten kein Gewicht. Statt Wertschätzung habe ich überwiegend Druck wahrgenommen.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsplätze empfand ich als wenig angenehm. Es gab keine Klimatisierung, lediglich einzelne Ventilatoren, die entweder unzureichend oder unangenehm kalt waren. Versprochene kostenlose Angebote wurden später zurückgezogen, was für mich enttäuschend war.
Kommunikation
Die Kommunikation wirkte auf mich unklar und teils unprofessionell. Absprachen änderten sich häufig kurzfristig, teils auch über WhatsApp am Abend oder Wochenende. Das empfand ich als belastend, herablassend und unplanbar. Es soll ein positiv wirkendes Sprachkonzept gelebt werden. Allerdings halten sich Mitarbeitende untereinander nicht dran. Auch hier mehr Schein als sein.
Gleichberechtigung
Ich habe den Eindruck gewonnen, dass nicht alle Mitarbeitenden gleich behandelt werden. Wer in der Hierarchie weiter oben stand, erhielt mehr Freiheiten und Vorteile. Für neue Mitarbeitende wirkte das eher ausgrenzend.
Interessante Aufgaben
Im Bewerbungsprozess wurden kreative und abwechslungsreiche Tätigkeiten in Aussicht gestellt. In der Realität waren die Aufgaben jedoch sehr monoton, streng durchgetaktet und ohne Entscheidungsspielraum.