Gewinnmaximierung vor Fachkompetenz
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Scheinheiligkeit und Gewinnmaximierung statt das offiziell verkündete Werte gelebt werden.
Verbesserungsvorschläge
Schade das es so enden muss...dem Standort Ziele setzen die bei Erfüllung angeblich den Standort sicher. Ziele erfüllt: Standort geschlossen, weil Niedriglohnländer attraktiver sind und gleichzeitig von sozialer Verantwortung sprechen.
Arbeitsatmosphäre
Der Standort hat über Jahre hinweg seine Ziele erfüllt und wirtschaftlich gearbeitet. Schwarze Zahlen und hohe Gewinne an diesem Standort. Dennoch wird er geschlossen, weil auch das noch nicht genug ist - zugunsten günstigerer Produktionsbedingungen im Ausland.
Kommunikation
Normalerweise schleppend. Sobald es um Standortschliessung geht extrem schnell.
Kollegenzusammenhalt
Tolle Menschen
Work-Life-Balance
War bisher gut
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Am Ende bleibt der ist klar, dass Begriffe wie „soziale Verantwortung“ und „Wertschätzung“ hier Teil der Außendarstellung sind statt gelebte Realität
Image
Besonders kritisch ist, dass das nach außen gepflegte Image des Unternehmens zunehmend widersprüchlich und wenig glaubwürdig wirkt. Obwohl öffentlich immer wieder soziale Verantwortung, Nachhaltigkeit und Mitarbeiterorientierung betont werden, zeigt die aktuelle Entscheidung deutlich eine andere Prioritätensetzung: Im Kern stehen vor allem Gewinnmaximierung und globale Kostenoptimierung im Vordergrund – selbst wenn dafür ein seit Jahrzehnten etablierter, fachlich kompetenter und wirtschaftlich leistungsfähiger Standort aufgegeben wird.
Dabei wird ausgeblendet, dass am Standort über viele Jahre hinweg nicht nur stabile wirtschaftliche Ergebnisse erzielt wurden, sondern auch tiefes Fachwissen, gewachsene Prozesskompetenz und eingespielte Teams vorhanden sind. Diese Erfahrung und Qualität lassen sich nicht ohne Weiteres in andere Standorte verlagern oder kurzfristig ersetzen, werden in der Entscheidung jedoch offensichtlich nicht ausreichend berücksichtigt.


