16 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
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16 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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16 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Das Gespräch mit GF, einem 62-jährigen Geschäftsführer, bot interessante Einblicke in seine Persönlichkeit und die Kultur von Marador. Er strahlt eine beeindruckende Lebenserfahrung aus und verfügt über ein tiefes Wissen im Vertrieb. Seine Haltung ist spürbar von konservativen Werten geprägt, was sich in seiner sehr klaren Arbeitsphilosophie niederschlägt: Anwesenheitspflicht im Büro von Montag bis Freitag, 8 bis 17 Uhr, ohne Home-Office oder flexible Arbeitszeiten. Überstunden sind dabei ausdrücklich nicht vorgesehen. Er selbst begründet dies mit der Förderung von Kontaktfreudigkeit und einem starken Teamgeist. Dennoch entstand der Eindruck, dass er Kontrolle eher schätzt als bedingungsloses Vertrauen, was sich in seiner offen geäußerten Meinung widerspiegelt, dass viele Menschen zu Faulheit neigen und im Home-Office leicht abgelenkt werden. Sein Wunsch nach einem starken wirtschaftlichen Wachstum Deutschlands, abseits von "neumodernen Methoden", unterstreicht diese traditionelle Denkweise.
Im Vertrieb fokussiert sich Marador bewusst auf mittelständische Kunden. Der GF erklärte dies mit der Überzeugung, dass größere Konzerne aufgrund ihrer Marktmacht für kleinere Akteure wie Marador nachteilig sind. Diese Herangehensweise, inspiriert von Sun Tzus "Die Kunst des Krieges", wirkt wie eine sehr durchdachte Strategie, um im Markt eine starke Position zu bewahren.
Ganz persönlich ist der GF ein großer Fußballfan, legt Wert auf gute deutsche Qualität und lebt mit seiner Familie in einem schönen Familienhaus. Er wirkte sehr aufrichtig und direkt und ist fest davon überzeugt, dass Fleiß und Teamgeist die entscheidenden Schlüssel zum Erfolg sind.
Die Gehaltsfrage: Eine Lücke zwischen Erwartung und Realität:
Ein wirklich entscheidender Punkt des Gesprächs war die Gehaltsfrage am Ender der Konversation. Meine Nennung meines vorherigen Jahresgehalts von 70.000 € fix plus 25.000 € Provision überraschte den GFsichtlich. Er äußerte die Meinung, dass solche Gehälter den Arbeitsmarkt "kaputtmachen" würden. Sein Angebot von 3.500 € monatlich, also 42.000 € jährlich, zuzüglich Firmenwagen und einer kleinen Provision, liegt jedoch deutlich unter dem, was in der Branche für jemanden mit 8-9 Jahren Vertriebserfahrung üblich ist.
Diese Diskrepanz lässt vermuten, dass der GF entweder die aktuellen Marktstandards für erfahrene Vertriebsspezialisten nicht vollständig kennt oder bewusst eine von der Norm abweichende Gehaltsstruktur anwendet. Es ist bekannt, dass größere Personaldienstleister (PDL) wie Hays oft mit niedrigeren Fixgehältern (etwa 40k€ - 42k € plus 7.000 Provision für Berufseinsteiger als Account Manager) starten und sich stark auf die Ausbildung junger Talente konzentrieren. Erfahrene Key Account Manager bewegen sich dort eher im Bereich von 50.000 € Fix und 15.000 € Provision (Hays stand 2022/2023). Es ist auch ein gängiges Muster in dieser Branche, dass kleinere Unternehmen den Big 5 gut ausgebildete Fachkräfte abwerben, da die anfängliche Ausbildungsphase für die Unternehmen sehr aufwendig und kostspielig ist und diese Unternehmen gewillt sind mehr zu zahlen.
Ein Indiz für fehlende Branchenkenntnisse?
Eine weitere wichtige Beobachtung während des Gesprächs war das Fehlen spezifischer Fragen zu zentralen Vertriebskennzahlen (KPIs), den von mir generierten Nettoerlösen (Netfees) oder meinen bewährten Kundenprozessen. Dies könnte ein Hinweis darauf sein, dass der GF keine tiefgehende Branchenexpertise in den von mir bedienten Segmenten besitzt oder aber andere Prioritäten bei der Kandidatenauswahl verfolgt, die sich nicht auf diese Leistungsindikatoren konzentrieren da Marador geringe Gehälter zahlt. Normalerweise sind dies jedoch unverzichtbare Anhaltspunkte, um die tatsächliche Vertriebsleistung und das Potenzial eines Kandidaten wirklich einschätzen zu können.
Fazit: Eine Abwägung der Möglichkeiten
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Position bei Marador für Vertriebsberufsstarter, die traditionelle Arbeitsweisen schätzen und eine sehr strukturierte Arbeitsumgebung im Büro bevorzugen, durchaus eine Option sein könnte. Für erfahrene Vertriebsexperten wie mich, mit meiner Qualifikation und meinen Gehaltsvorstellungen, erscheint das angebotene Gesamtpaket - besonders im Vergleich zu meinen bisherigen Bezügen und den branchenüblichen Standards - jedoch wenig attraktiv und unflexibel.
Die Kombination aus fehlendem Home-Office, inflexiblen Arbeitszeiten und einer unterdurchschnittlichen Bezahlung - 42.000€ - insbesondere im Vergleich zu einem deutschen Durchschnittsgehalt von 55.000 € - macht das Angebot insgesamt unattraktiv. Hinzu kommt eine Unternehmenskultur, die als sehr traditionell, strikt und hierarchisch wahrgenommen wird.
Es bleibt abzuwägen, ob die inhaltliche Passung und die potenzielle Entwicklungsperspektive bei Marador eine solch signifikante Reduzierung Ihrer Arbeitsplatzqualität und Vergütung rechtfertigen könnten.
Ich wünsche ihm und seinem Unternehmen weiterhin viel Erfolg.
Bewerber mehr wertschätzen! Es handelt sich hier immerhin um Menschen und nicht um einen Gegenstand.
Jemanden Hoffnungen machen und dann noch anstehende Termine auf so eine stumpfe Art abzusagen. Da anscheinend jemand weniger kosten wird, ist für mich einfach nur armselig. Allein die Art und Weise wie am Telefon abgesagt wird. Man wimmelt den Kandidaten innerhalb von 10 Sekunden am Telefon ab, nur um seine Ruhe zu haben. Es handelt sich hier immer noch um einen Menschen der eine Existenz und eine Familie besitzt. Falsche Hoffnungen zu machen und das dann so umzusetzen ist wirklich mehr als respektlos.
Man investiert seine Zeit um diese Bewerbungsgespräche wahrzunehmen und wird dann so abgespeist?! Absolut unmöglich!
Bewerbern antworten. Sie investieren schließlich auch kostbare Zeit.
Zumindest an meiner passenden Qualifikation kann es nicht gelegen haben, ich vermute eher, dass mein hier seine Recruiting-Prozesse nicht im Griff hat. Eine zeitnahe Einladung bzw. Absage sollte schon Mindeststandard sein.
Entwicklung eines „ECHTEN“ Bewerberprozessplan, ohne Irreführung und falschen Versprechungen. Vielleicht auch Schulung in diesem Bereich vornehmen! Honig-ums-Maul Mentalität abstellen. Klar kommunizieren. Versprechen einhalten!
Bei einem persönlichen Gespräch den Bewerber anschauen und nicht am Papier, welches der Lebenslauf ist, oder an der Krawatte zu zippeln und den Blick abwenden. Dadurch war für mich die Glaubwürdigkeit des Gespräches über das Unternehmen nicht zu 100%. Hatte das Gefühl, dass nicht dahinter gestanden wird, worüber gesprochen wurde.
Bei einem gewünschten Feedback des Bewerbers, weshalb er nicht weiter berücksichtigt wird, ihm dieses auch geben, damit er weiß woran man zukünftig arbeiten und sich verbessern kann. Wozu steht in jeder Mail "bei Fragen stehe ich Ihnen jederzeit zur Verfügung", wenn man sich nicht darauf verlassen kann?
Im Großen und Ganzen war es völlig ok. Wenn man an diesen Dingen arbeitet, wäre es sehr gut gewesen.
In dieser Firma sollte man mal darüber nachdenken wie man Stellen anbietet und nicht was andere tun müssen um eine Bewerbung bekommen zu können!
Was soll ich sagen , 2ter Kontakt mit der Firma, zum 2ten mal die gleiche Leier....Sie wollen nicht für uns arbeiten? Das melden wir umgehend dem Arbeitsamt. Da fühlt man sich gleich ganz gut aufgehoben.....
Ich habe mich bei einem Handwerksbetrieb als Elektroniker beworben (nicht bei Marador). Obwohl ich an die info@.... meine Bewerbung gerichtet hatte, erhielt ich innerhalb einer Stunde eine Antwort von... nein, nicht dem Handwerksbetrieb, sondern der Marador GmbH, die angab, sie seien für das Unternehmen seit langem erfolgreich im Bereich Recruiting tätig.
Wie die so schnell an meine Bewerbung kamen, kann ich mir nur durch einen glücklichen Zufall oder aber eine automatische Weiterleitung meiner E-Mail erklären.
Ich wurde sogar noch am selben Tag für ein Vorstellungsgespräch eingeladen und sollte sogar schon einen Haufen Unterlagen mitbringen, die auf eine schnelle Einstellung hindeuten: nämlich meinen Personalausweis, die Krankenkassenkarte, meinen Sozialversicherungsausweis, meine Steuernummer sowie meine Bankdaten und auch meinen Führerschein. Meine Freundin mußte ich im Übrigen nicht mitbringen.
Mene eigentliche Gesprächspartneriin wimmelte mic bereits am Eingang ab. Stattdessen begrüßte mich der Filialleiter und erklärte äußerst routiniert, so dass es wie eine vorbereitete Masche wirkte, der Handwerksbetrieb sei schon lange Pleite (warum haben die mich eingeladen?), aber man sei auch im Bereich der Zeitarbeit tätig und konnte mir umgehend im Billiglohn-Sektor einen Job anbieten.
Ich lehnte dankend ab. Das Vorstellungsgespräch dauerte 4 Minuten. Die vier unseriösesten Minuten meines Lebens. Und mein Bauch sagt mir, dass ich einem Lockangebot auf den Leim gegangen bin.
So verdient kununu Geld.