Nur die Erfahrungen in der Küche rein sachlich, nicht Service oder Verwaltung
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Personalabteilung hat sich stets bemüht, bei Problemen zu helfen, auch wenn sie in vielen Situationen nur begrenzte Handlungsmöglichkeiten hatte.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Teilweise aggressiver Umgangston von Küchenchefs, fehlendes strukturiertes Mentoring, ungleich verteilte Aufgaben, hohe Belastung und fehlende Unterstützung in Stresssituationen.
Verbesserungsvorschläge
Klare Ausbildungspläne einhalten, strukturierte Einarbeitung, gleichmäßige Aufgabenverteilung und ein respektvoller Umgangston seitens der Küchenleitung würden die Ausbildung deutlich verbessern.
Die Ausbilder
Die fachliche Betreuung durch die Küchenchefs war teilweise unzureichend. Viele Inhalte musste ich mir selbst oder durch hilfsbereite Kollegen aneignen. Der Umgangston war häufig aggressiv und abwertend, was den Lernprozess erheblich erschwerte. Positiv hervorzuhaben ist, das einzelne Kollegen sehr hilfsbereit waren und mich fachliche Unterstützung und Motivation gaben. Strukturiertes Mentoring oder klare Ausbildungspläne fehlten, wodurch die Orientierung schwer war. Trotz widriger Umstände konnte ich mir viele Kenntnisse aneignen und eigenständig im A-la-carte Bereich arbeiten, was die besten Erfahrungen innerhalb der Ausbildung bot.
Spaßfaktor
Die Arbeit in der Küche war oft stressig und durch den aggressiven Umgangston geprägt. Freude bereitete mir insbesondere das selbständige Arbeiten im A-la-carte Bereich und die Zusammenarbeit mit hilfsbereiten Kollegen.
Aufgaben/Tätigkeiten
Zubereitung von Speisen, Mise en Place, Buffetbetreuung, teilweise eigenständige Führung von A-la-carte Schichten. Aufgaben wurden oft ungleich verteilt, jedoch konnte ich eigenständig arbeiten und praxisnahe Erfahrungen sammeln.
Variation
Die Aufgaben in der Küche variierten zwischen Buffetbetreuung, Frühstück und A-la-Carte Einsätzen. Abwechslung war vorhanden, aber oft stark von Personalengpässen und kurzfristigen Entscheidungen abhängig.
Respekt
Der Umgangston einzelner Küchenchefs war häufig respektlos und aggressiv. Kollegen waren meist freundlich und unterstützend, jedoch fehlte eine konsistente, wertschätzende Führung
Karrierechancen
Der Ausbildungsplan der IHK lag vor, jedoch wurde dieser in der Praxis kaum umgesetzt. Während der gesamten Ausbildung gab es nur eine Schulung, die nicht vom Ausbilder durgeführt wurde. Eigene fachliche Erklärungen oder gezielte Unterstützung durch die Ausbilder fanden nicht statt. Dadurch war die Möglichkeit, strukturiert und systematisch zu lernen, stark eingeschränkt. Praktische Erfahrungen im A-la-carte Bereich waren jedoch wertvoll und förderlich.
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre in der Küche war geprägt von Hierarchie, Stress und teilweise aggressivem Verhalten einzelner Vorgesetzter. Zusammenarbeit mit Kollegen war überwiegend positiv und unterstützend.
Ausbildungsvergütung
Angemessen für eine Ausbildungsstelle, entspricht den Vorgaben. Überstunden und Zusatzaufgaben wurden teilweise nicht immer separat vergütet.
Arbeitszeiten
Die Arbeitszeiten waren grundsätzlich fair und Überstunden kamen kaum vor. Allerdings war die Planung unzuverlässig:
Schichtpläne für die kommende Woche hingen teilweise erst zwischen Donnerstag und Samstag aus, was die persönliche Planung erschwerte.


