Wenn man die schlechten Bewertungen in echt erlebt...
Verbesserungsvorschläge
Such dir was aus. Konkret empfehle ich, einfach mal Kritik anzunehmen ohne jedes kritische Wort gleich als persönlichen Angriff zu werten
Arbeitsatmosphäre
Alles ist sehr ruhig. Es gibt nur ein Großraumbüro, in dem ein paar wenige mit gedämpften Stimmen reden oder telefonieren. Negative Äußerungen oder "zu viel Spaß" werden durch vereinzelte Mitarbeiter an den Chef weitergeleitet.
Kommunikation
Überwiegend nicht existent oder viel zu spät. (17:52 Uhr: fahr morgen früh mal zum Kunden XY im Schwarzwald). Es werden auch gerne Mails am Wochenende verschickt, auf die man dann reagieren soll
Kollegenzusammenhalt
Wenn man weiß wer ehrlich ist und einem hilft, sehr gut. Viele unterstützen nur gegen Projektbuchungen und somit für Provision
Work-Life-Balance
Pünktlich nach Hause gehen, wird nicht gerne gesehen. Erst wird man von einem aufmerksamen Kollegen darauf hingewiesen und irgendwann muss man zum Chef und sich die Frage gefallen lassen, ob man nicht genug ausgelastet sei. Mails und Termineinladungen für Montag 7 Uhr an Samstagen und Sonntagen, gehören zum Standard. Beantragen von Elternzeit führt natürlich auch nicht zu Begeisterungsrufen, sondern es wird munter hin und her geschoben, bis man sich schon gar nicht mehr auf das Vaterwerden freuen kann.
Vorgesetztenverhalten
Sind das Sprachrohr des Chefs und unterstützen teilweise widerwillig dessen Umgang mit Personal. Es wird alles dafür getan, um eine Unterschrift zu bekommen - sei es von Kunden oder Mitarbeitern - und danach kann sich niemand an Absprachen erinnern. Jeder sollte jedes Gespräch protokollieren, um auf der sicheren Seite zu sein
Interessante Aufgaben
Grundsätzlich ja. Leider fühlen sich viele Kunden auf Grund der hohen Fluktuation der Mitarbeiter und den kuriosen Versprechungen der Vertriebler sehr auf den Schlips getreten, was die Projektumsetzung sehr mühselig macht
Gleichberechtigung
Als Außenstehender muss man sein Privatleben aufgeben, um zumindest in Ruhe gelassen zu werden
Umgang mit älteren Kollegen
Es gibt kaum jemanden, der länger als 3 Jahre da ist. darüber hinaus werden ältere Kollegen zumindest nicht diskriminiert
Arbeitsbedingungen
Es gibt einen Schreibtisch und einen verstellbaren Stuhl
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Sozial ist hier leider nichts
Gehalt/Benefits
Das Gehalt kann gut sein, aber kann auch sehr schlecht sein. Die Gehaltsspanne ist extrem groß. Es ist Möglich über eine Provision mehr Geld zu erhalten, jedoch ist die Berechnung undurchsichtig und nicht nachvollziehbar. Einen Dienstwagen bekommt auch nicht jeder: Die meisten müssen sich mit den schrottigen Poolfahrzeuge zufrieden geben, die teilweise mitten in der Nacht oder am Wochenende übergeben werden müssen. Damit mit nach Hause fahren gibt es natürlich nicht
Image
Bei Kunden und Recruitern gut bekannt aus den genannten Gründen
Karriere/Weiterbildung
Es reicht manchmal einfach zu warten, bis die hohe Fluktuation die Stühle frei macht. Wer Zeit für Weiterbildungen hat, ist noch nicht genug ausgelastet