7 von 12 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
7 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
7 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Parkplatz, Pausenraum, Wasserspender
Standortleitung
Den übertrieben Sparwahn abstellen.
Mehr Achtung der Mitarbeiter - einmal "Danke" sagen tut nicht weh und kostet auch nichts.
War zu Allgaier-Zeiten echt gut, seit 2 Jahren total auf Talfahrt.
Außen hui... Wer kann verlässt das Unternehmen - oder fängt gar nicht erst an.
Überstunden absetzen wird schwierig. Man sollte schon einige Tage vorher anmelden wann man Stunden nehmen möchte. Alles sehr arbeitgeberfreundlich gestaltet, das System.
Ist eigentlich gar nicht gewollt. Wenn packt man selbst was an, alles andere sind leere Worte.
Lohnzahlung kam bis jetzt immer pünktlich. Aber es gibt Unterschiede.
Tankgutscheine werden versprochen...
DIN ISO... Muss.
Das passt (noch). Durch hohe Fluktuation gehen leider auch gute Kollegen. Mit Ihnen Wissen und Können. Es kann so nicht besser werden.
Deren Wissen wird oft benötigt. Wertschätzung???
Werkleitung ist so nicht tragbar, Umgangsformen schlecht. Schichtführer und Belegschaft geben viel, somit läuft es so dahin.
Leider wird sich überall kaputt gespart. Dadurch oft Produktionsstillstand, Maschinenausfälle... Instandhaltung kann kaum mehr reagieren, Personal springt ab. Anlagen + Betriebsmittel teilweise veraltet. Werden auf Verschleiß gefahren. Software/ERP umständlich.
Chaos pur, Hektik (meist Hausgemacht).
Buschfunk ist intakt, ansonsten sind Informationen knapp.
Gegeben, aber es gibt sie: die Lieblinge. Zuträger... Somit gibt es auch Unterschiede in der Bezahlung für eigentlich die gleiche geleistete Arbeit.
Ja. Wenn es nicht ständig zu Anlagenausfällen kommen würde. Dadurch folgen Lieferschwierigkeiten, welche die Belegschaft dann immer und immer wieder ausbügeln muss.
Unterstützung durch den Mutterkonzern funktioniert gut.
Gut, allerdings bei Maschinenstillständen wird es etwas hektisch, ist aber verständlich
Guter Arbeitgeber, wird aber nach außen nicht so wahrgenommen
Es wird versucht auf die Wünsche des Mitarbeiters einzugehen, ist aber auch manchmal nicht möglich, da Lieferverpflichtungen bestehen.
Bei Eignung und Bedarf wird dies unterstützt
Gute Arbeit wird auch gut bezahlt. Lohnzahlungen erfolgen pünktlich.
Energiesparmaßnahmen werden umgesetzt, Pausenraum und Kantine vorhanden, kostenloser Kaffeeautomat
Bei den meisten Mitarbeitern steht jeder für jeden ein und man hilft und unterstützt sich gegenseitig
Man hilft und unterstützt die Älteren, diese helfen im Gegenzug mit ihrer langjährigen Erfahrung
Die Vorgesetzten unterstützen und helfen bei Problemen und Schwierigkeiten
Es wird großer Wert auf Arbeitssicherheit, Ordnung und Sauberkeit gelegt.
Erklärungen und Aufgaben werden zeitnah mitgeteilt
Jeder wird gleich behandelt
Große Maschinen und wechselnde Aufgaben machen es immer wieder interessant
Leider nichts mehr am Standort
Permanentes, anlassloses Misstrauen und Überwachung durch den Chef und seine Rechte Hand. Nichts, aber auch gar nichts geht ohne deren Zustimmung.
Alles hat seine Zeit.
Vielleicht auch das Duo Infernale?
Ist geprägt durch Angst vor dem Werkleiter und seiner Assistentin
Hat sich in kürzester Zeit unfassbar verschlechtert.
Trotz Gleitzeit muss man jede Überstunde vorher (!) mit dem Vorgesetzten besprechen, der dann den Werkleiter um Freigabe bittet. Auch muss man um jede Abweichung zur Arbeitszeit nahezu betteln. Zitat Werkleiter "Überstunden sind für das Unternehmen aufzuheben, falls mal keine Arbeit da ist!". Homeoffice ist unmöglich, es sei denn man gehört zum kleinen elitären Kreis. Flexibilität sieht anders aus.
Darf nichts kosten. Mitarbeiter die sich auf eigene Kosten weiterbilden, brauchen auf keine Unterstützung zu hoffen.
Gehalt ist Dank alter Strukturen noch in Teilen gut bis überdurchschnittlich. Neue Kollegen haben nicht das Glück. Benefits, wie Tankgutscheine, werden immer versprochen, allerdings kenne ich keinen, der das die letzten Jahre bekommen hätte.
Wäre es für die Auditoren nicht wichtig, gäbe es wahrscheinlich weit weniger.
Man sitzt zusammen im gleichen Boot. Das schweißt in Ironie und Sarkasmus zusammen.
Geschätzt aber nicht gewürdigt
Druck von ganz oben, der sich leider in Teilen bis unten durchschlägt. Viele "laute" Ansprachen. Unfassbar selten ein Lob. Unbegründet ist die Kündigunswelle von selbst langjährigen Führungskräften leider nicht.
Das Werk selbst ist modern. Dies ist dem Umstand des Baujahres geschuldet. Die "neue" Software hingegen ist irgendwo in den 1980ern hängen geblieben. Arbeitsschritte die nur wenige Minuten brauchten, werden so künstlich auf das doppelte und dreifache Volumen aufgebauscht.
Jeder darf nur wissen, was zwingend nötig ist. Kommunikation zu den anderen Standorten ist ungern gesehen. Am liebsten würde man jeden Kontakt überwachen.
Es gibt Lieblinge. Und es gibt die anderen ...
Könnte es geben, wenn das Vertrauen vorhanden wäre die Mitarbeiter einfach selbstständig arbeiten zu lassen, statt dauerhaft zu überwachen.
Umgang unter den kollegen
Führung ohne Richtung. Entscheidungen wirken oft planlos. Schlecht augebildete Führungskraft führt ohne Kompetenz und dennoch machen alle was angewisen wird ... oder verlassen das Unternehmen.
Weniger kurzfristiges denken, mehr Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge. Führung sollte Probleme lösen anstatt neue zu schaffen.
Einen wirtschaftlichen Grundlagenlehrgang für den Werkleiter.
Wer dauerhaft Substanz abbaut und das als Erfolg verkauft, darf sich über die Folgen nicht wundern.
Gute Kollegen aber die Stimmung kippt wegen der Führung zunehmend.
Schade das es selbst unserem Mutterkonzern egal zu sein scheint wie hier alles dem Bach runter geht.
Funktioniert nur, weil diekollegen sich den Rücken freihalten.
Wird angesprochen aber nicht wirklich umgesetzt oder gefördert.
Unterschiede sind da, aber oft nicht nachvollziehbar. Leistung spielt dabei nicht immer die Hauptrolle.
Wird gern erwähnt, spiegelt sich im Umgang aber kaum wieder.
Der einzige Grund warum der Laden überhaupt noch läuft!
Erfahrung wird von der Führung wenig wertgeschätzt.
Entscheidungen werden durchgedrückt statt durchdacht. Wiederspruch ist nicht erwünscht. Je höher die Hierarchie, desto schwieriger wird derumgang. Auf Arbeitsleben läuft alles deutlich entspannter und vorallem sachlicher.
Grundsätzlich in Ordnung, aber viele Probleme sind hausgemacht und vermeidbar.
Viel Gerede,wenig Klarheit. Entscheidungen ändern sich schneller als sie erklärt werden.
Es gelten nicht für alle die gleichen Maßstäbe. Das merkt jeder, auch wenn es keiner ausspricht.
Die Aufgaben wären gut, wenn man sie nicht ständig durch schlechte Entscheidungen unnötig erschweren würde.
Die Kollegen
Dass sich Probleme sichtbar aufbauen und gleichzeitig Entscheidungen getroffen werden, die genau diese Entwicklung weiter verstärken.
Mehr Ursachen bearbeiten statt Symptome verwalten. Entscheidungen sollten nicht nur kurzfristig funktionieren, sondern auch langfristig Bestand haben.
Die aktuelle Entwicklung erinnert stellenweise an einen Alkoholikerr.
Solange es noch irgendwie läuft, wird nichts geändert. Erst wenn er am Boden liegt, merkt er dass etwas grundlegend falsch läuft. Die Frage ist, ob man wirklich so lang warten will.
Der Betrieb läuft noch, weil die Kollegen ihn am Laufen halten. Das ist keine Übertreibung, sondern Alltag. Der Zusammenhalt fängt vieles ab, was eigentlich gar nicht erst entstehen dürfte. Gleichzeitig merkt man, dass die Belastung steigt und die Motivation nachlässt. Nicht auf einmal, sondern schleichend. Viele ziehen noch durch, aber nicht mehr mit der gleichen Überzeugung wie früher.
Nach außen wirkt vieles stabil. Intern sieht es anders aus. Wahrnehmung und Realität gehen auseinander.
Ein System kann nach außen funktionieren und intern trotzdem längst instabil sein.
Arbeit verschwindet nicht, wenn Leute gehen. Sie wird einfach weitergereicht. Wer das auffängt, weiß jeder.
Wird angesprochen, bleibt aber oft unkonkret. Ein klarer Weg ist nicht erkennbar.
Hier entsteht der größte Unmut. Unterschiede sind da, aber nicht nachvollziehbar.
Während einige für wenig Leistung deutlich profitieren, gehen andere trotz Erfahrung und Einsatz leer aus oder werden mit minimalen Anpassungen abgespeist. Genau das sorgt für Frust und nimmt den guten Leuten die Motivation. Wer Leistung bringt, erwartet auch eine erkennbare Wertschätzung und nicht nur Worte.
Wird nach außen gern dargestellt und klingt auf dem Papier auch ordentlich. Im Alltag merkt man davon deutlich weniger. Der Fokus liegt spürbar woanders.
Sozial zeigt sich nicht in Aussagen oder Leitbildern, sondern im täglichen Umgang mit den eigenen Leuten. Genau da entsteht der Eindruck, dass zwischen Anspruch und Realität eine ziemliche Lücke liegt.
Man kann viel über soziale Verantwortung reden aber wenn wirtschaftliche Interessen grundsätzlich über allem stehen, verliert der Begriff irgendwann seine Bedeutung.
Der einzige wirklich stabile Faktor.
Ohne den würde das Ganze so nicht mehr funktionieren.
Kompetenz ist im Unternehmen vorhanden. Das Problem ist, was sich am Ende durchsetzt. Entscheidungen wirken oft nicht zu Ende gedacht und verlieren im Alltag schnell ihre Wirkung. Führung sollte Orientierung geben, aktuell entsteht eher das Gegenteil. Teilweise hat man den Eindruck, dass das Problem selbst nach dem Problem fragt.
Die Grundlagen wären da, werden aber nicht konsequent genutzt. Abläufe greifen nicht sauber ineinander und Prioritäten passen nicht immer zum tatsächlichen Bedarf.
Fehler und Reklamationen nehmen zu und das kommt nicht von ungefähr.
Probleme entstehen selten dort, wo man sie später sieht.
Kommunikation gibt es, aber oft ohne klare Richtung. Entscheidungen wirken situativ und werden später wieder angepasst oder relativiert. Was heute noch richtig ist, kann morgen schon wieder anders sein. Das sorgt nicht für Klarheit, sondern für Unsicherheit im Alltag.
Im direkten Miteinander unter den Kollegen passt es größtenteils. Das Problem entsteht an anderer Stelle. Es entsteht zunehmend der Eindruck, dass nicht für alle die gleichen Maßstäbe gelten. Während von vielen erwartet wird, konstant Leistung zu bringen und Verantwortung zu übernehmen, gibt es gleichzeitig Situationen, in denen Verhalten toleriert wird, das bei anderen längst Konsequenzen hätte. Das sorgt für Frust, weil sich viele fragen, warum Einsatz und Disziplin unterschiedlich bewertet werden. Gleichberechtigung bedeutet nicht, dass alle gleich behandelt werden, sondern dass für alle die gleichen Regeln gelten. Und genau daran fehlt es zunehmend.
Die Aufgaben an sich wären völlig in Ordnung. Der eigentliche Aufwand entsteht drumherum. Man verbringt viel Zeit damit, Dinge geradezuziehen oder nachzuarbeiten, die vorher nicht sauber aufgesetzt wurden. Man arbeitet oft nicht mit dem System, sondern gegen es.
Die Kollegen und den Zusammenhalt.
Ohne das wäre hier nichts mehr übrig.
Dass genau diese Leute alles auffangen müssen während oben Entscheidungen getroffen werden die im Alltag keiner nachvollziehen kann.
Weniger Industrieschauspielerei mehr Substanz.
Entscheidungen sollten näher an der Praxis getroffen werden.
Und vielleicht sollte man anfangen die Leute zu halten die wissen wie der Laden wirklich funktioniert.
Die Atmosphäre lebt komplett von den Kollegen. Die halten zusammen und gleichen aus was strukturell schiefläuft. Ohne diesen Zusammenhalt wäre hier schon längst Feierabend. Man merkt aber deutlich dass die Belastung steigt weil immer mehr Arbeit auf immer weniger Leute verteilt wird. Gute Mitarbeiter gehen und der Rest fängt es auf. Die Stimmung schwankt zwischen Galgenhumor und dem Gefühl dass es so nicht mehr lange weitergehen kann.
Nach außen wirkt der Standort sauber und strukturiert. Intern sieht es deutlich anders aus. Vieles was im Alltag passiert kommt nach oben gar nicht so an wie es tatsächlich ist. Entscheidungen sorgen intern oft eher für Kopfschütteln als für Vertrauen. Die Stimmung ist eine Mischung aus Sarkasmus Frust und dem Gefühl dass hier gerade mehr von Substanz gelebt wird als aufgebaut wird. Wenn das Gesamtbild intern und extern mal wirklich übereinstimmen würde gäbe es vermutlich einige sehr interessante Gespräche.
Die Arbeit verschwindet nicht wenn Leute gehen. Sie bleibt einfach liegen und verteilt sich neu. Am Ende machen es die die noch da sind und das merkt man.
Weiterbildung gibt es auf dem Papier.
In der Praxis entwickelt man sich eher durch Erfahrung im täglichen Chaos weiter.
Karriere passiert nicht geplant sondern eher zufällig.
Das Gehalt kommt pünktlich. Alles darüber hinaus sorgt eher für Fragezeichen. Unterschiede bei ähnlicher Arbeit sind vorhanden und nicht immer nachvollziehbar. Wer Dinge hinterfragt merkt schnell dass das nicht unbedingt gern gesehen wird. Transparenz sieht anders aus.
Wird angesprochen.
Im Alltag hat aber anderes oft Priorität.
Ohne den Zusammenhalt wäre hier längst Feierabend.
Die Leute halten zusammen weil sie wissen dass sie sich auf die Führung nicht verlassen können.
Das ist der einzige Grund warum der Laden überhaupt noch läuft.
Erfahrung ist da und eigentlich Gold wert.
Wird aber oft erst vermisst wenn sie nicht mehr da ist.
Viele gute Leute sind gegangen und das merkt man inzwischen deutlich.
Fachlich starke Abteilungsleiter sind vorhanden und wissen auch wie es eigentlich laufen müsste. Das Problem ist dass sich am Ende immer die Werkleitung durchsetzt. Und da hat man oft das Gefühl dass weniger Fachwissen als Darstellung im Vordergrund steht. Viel Auftreten wenig greifbare Substanz. Entscheidungen wirken häufig weit weg von Praxis und Wirtschaftlichkeit und werden trotzdem durchgedrückt. Die guten Führungskräfte lassen sich das gefallen anstatt mal klar dagegenzugehen und genau das sorgt dafür dass sich nichts ändert.
Technisch und vom Know how wäre vieles möglich. In der Praxis wird aber oft an den falschen Stellen angesetzt. Es gibt Situationen in denen Material in Mengen vorhanden ist die keiner sinnvoll einsetzen kann während an anderer Stelle improvisiert wird. Gleichzeitig werden externe Kräfte eingesetzt um Aufgaben aufzufangen die vorher intern erledigt wurden. Die Wirtschaftlichkeit solcher Entscheidungen erschließt sich nicht immer und sorgt intern regelmäßig für Diskussionen.
Offizielle Kommunikation ist eher zurückhaltend. Dafür funktioniert der Flurfunk erstaunlich gut und oft auch zuverlässiger. Viele Dinge erfährt man nicht weil sie kommuniziert werden sondern weil man sie sich zusammenreimt.
Im Team passt das.
Im größeren Bild wird es dann manchmal etwas unübersichtlich wer warum wie behandelt wird.
Abwechslung gibt es genug. Man lernt täglich dazu vor allem wenn es darum geht Dinge zu lösen die so eigentlich gar nicht hätten entstehen dürfen. Improvisation gehört inzwischen fest zum Arbeitsalltag. Langweilig wird es auf jeden Fall nicht.
• Technisch solide Ausstattung und leistungsfähige Anlagen
• Kollegenzusammenhalt auf Produktionsebene
• Grundsätzlich vorhandenes fachliches Know-how im Werk
• Potenzial für wirtschaftlich starke Produktion
Das Werk hat Substanz – die Basis wäre vorhanden.
• Fehlende Planungssicherheit bei Schichten
• Geringe Dialogbereitschaft der Führung
• Unklare Prioritäten bei Sparmaßnahmen
• Mangelnde strategische Personalentwicklung
• Nachlassende Differenzierung in der Entgeltstruktur
• Fehlende langfristige Perspektive
• Verlässliche Schichtplanung mit frühzeitiger Kommunikation
• Regelmäßige, ernstgemeinte Mitarbeitendengespräche
• Strategische Personalentwicklung statt reiner Verwaltung
• Transparente Entgeltstruktur mit nachvollziehbarer Differenzierung
• Investitionen mit Blick auf Nachhaltigkeit statt kurzfristiger Kennzahlen
Die Stimmung im Werk ist angespannt. Viele Mitarbeitende fühlen sich eher kontrolliert als geführt, was Motivation und Identifikation spürbar belastet. Vertrauen ist kein selbstverständlicher Bestandteil der Unternehmenskultur.
Nach außen wirkt das Unternehmen strukturiert und modern. Intern klafft jedoch eine deutliche Lücke zwischen Außendarstellung und erlebter Realität.
Strukturierte Weiterbildungsprogramme sind nicht erkennbar. Fachliche Entwicklung findet – wenn überhaupt – eher zufällig als geplant statt.
Klare Karrierepfade oder Perspektiven innerhalb des Werkes sind kaum vorhanden. Wer sich langfristig weiterentwickeln möchte, muss sich diese Perspektive eher außerhalb des Unternehmens suchen.
Auf Arbeitsebene funktioniert der Zusammenhalt noch, insbesondere in der Produktion. Dieser Zusammenhalt ist aktuell der wichtigste Stabilitätsfaktor
im Werk.
Erfahrung und langjährige Betriebszugehörigkeit werden aus meiner Sicht nicht ausreichend wertgeschätzt.
Gerade ältere, fachlich sehr versierte Mitarbeitende mit umfangreichem Know-how verlieren zunehmend an Bedeutung, statt gezielt eingebunden zu werden. Damit geht wertvolles Wissen verloren.
Der Führungsstil wird von vielen als laut und stark kontrollierend wahrgenommen. Dialogbereitschaft und konstruktive Fehlerkultur sind ausbaufähig.
Das Werk ist technisch solide ausgestattet. Gleichzeitig sorgen Sparmaßnahmen – auch im Bereich zentraler Produktionsanlagen wie der großen Presse – für Unruhe hinsichtlich langfristiger Investitionssicherheit.
Gespräche kommen selten auf Augenhöhe zustande. Kritische Themen werden häufig nicht offen diskutiert oder verstanden. Transparente Entscheidungen wären dringend notwendig.
Die Anpassung im Zuge der Mindestlohnerhöhung war selbstverständlich notwendig.
Was fehlt, ist eine darüber hinausgehende strukturelle Betrachtung. Fachlich gerechtfertigte Entgeltabstände zwischen unterschiedlich verantwortungsvollen Tätigkeiten haben sich deutlich verringert, ohne dass sich Anforderungen verändert hätten.
Das schwächt langfristig die Attraktivität anspruchsvollerer Positionen.
Formell wird Gleichbehandlung gewahrt. In der Praxis fehlt jedoch eine klare, nachvollziehbare Differenzierung zwischen unterschiedlich verantwortungsvollen Tätigkeiten, insbesondere im Bereich Entgeltstruktur.
Die technische Ausstattung und die Produktionsanlagen bieten grundsätzlich anspruchsvolle und interessante Tätigkeiten. Das Potenzial der Aufgaben wird jedoch durch organisatorische Unsicherheiten geschmälert.