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Bewertung

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Mehr Schein als Sein – intern kaum professionelle Standards

1,4
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2024 im Bereich Design / Gestaltung in Brühl gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

• Einblicke in verschiedene Unternehmensbereiche:
Als Design Assistentin hatte ich die Möglichkeit, Einblicke in unterschiedliche Aufgabenbereiche zu erhalten, was meinen praktischen Erfahrungsschatz erweitert hat.
• Abwechslungsreiche Aufgaben:
Die Aufgaben waren vielfältig und boten die Chance, sich kreativ einzubringen.
• Lernen durch Verantwortung:
Auch wenn die Strukturen teilweise gefehlt haben, konnte ich durch selbstständiges Arbeiten viel lernen und meine Problemlösefähigkeit weiterentwickeln.
• Kleines Team mit kurzen Wegen:
Entscheidungen wurden schnell getroffen, was in manchen Situationen Flexibilität ermöglichte.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Geschäftsführung wirkte wenig professionell in ihrer Kommunikation und Entscheidungsfindung. Mitarbeitende wurden selten einbezogen, stattdessen herrschte ein autoritärer Führungsstil. Die Personalabteilung machte einen unstrukturierten und überforderten Eindruck – grundlegende Prozesse wie Vertragsgestaltung oder Kommunikation verliefen fehlerhaft oder verzögert.

• Fehlende Struktur und klare Zuständigkeiten:
Es gab oft keine klar definierten Aufgabenbereiche, was zu Überlastung und Verunsicherung geführt hat.
• Mangelnde Wertschätzung und Kommunikation:
Rückmeldungen zur geleisteten Arbeit waren selten, Lob oder Anerkennung kaum vorhanden. Wichtige Informationen wurden häufig spät oder gar nicht weitergegeben.
• Keine Entwicklungsmöglichkeiten:
Es gab weder interne Weiterbildung noch Perspektiven zur fachlichen oder persönlichen Weiterentwicklung.
• Hohe Arbeitsbelastung bei geringer Vergütung:
Der Arbeitsumfang stand in keinem Verhältnis zur Bezahlung. Überstunden wurden vorausgesetzt, aber nicht ausgeglichen.
• Nachhaltigkeit nicht intern spürbar:
Obwohl nach außen ein nachhaltiges Image kommuniziert wurde, war dies intern kaum nachvollziehbar oder sichtbar.

Verbesserungsvorschläge

1. Klare Strukturen und Zuständigkeiten schaffen
Eine bessere Aufgabenverteilung und klar definierte Verantwortlichkeiten würden nicht nur die Effizienz steigern, sondern auch die Zufriedenheit im Team erhöhen.
2. Regelmäßige Feedbackgespräche und Wertschätzung etablieren
Kontinuierliches Feedback, Anerkennung für Leistungen und ein respektvoller Umgang würden die Motivation und Bindung der Mitarbeitenden stärken.
3. Transparente und zeitnahe Kommunikation fördern
Wichtige Informationen sollten zeitnah, offen und nachvollziehbar kommuniziert werden – idealerweise über regelmäßige Meetings oder klare Kanäle.
4. Mitarbeitende in Entscheidungsprozesse einbeziehen
Die Einbindung von Mitarbeitenden bei relevanten Entscheidungen würde das Vertrauen in die Führung stärken und das Verantwortungsgefühl fördern.
5. Moderne Arbeitsmittel und digitale Prozesse einführen
Eine Investition in aktuelle Tools und effizientere Prozesse würde den Arbeitsalltag erheblich erleichtern und professioneller gestalten.
6. Real gelebte Nachhaltigkeit statt nur Außenkommunikation
Wenn Nachhaltigkeit ein zentraler Wert ist, sollte dies auch im internen Handeln konsequent umgesetzt und gelebt werden.
7. Weiterbildungsmöglichkeiten anbieten
Die Förderung von fachlicher und persönlicher Entwicklung würde langfristig nicht nur dem Team, sondern auch dem Unternehmenserfolg zugutekommen.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre war geprägt von hoher Arbeitslast und klaren Hierarchien. Wertschätzung oder regelmäßiges Feedback waren nicht Teil des Arbeitsalltags.

Kommunikation

Wichtige Informationen wurden oft sehr spät oder gar nicht weitergegeben. Meetings fanden selten statt, was eine transparente Zusammenarbeit erschwerte.

Kollegenzusammenhalt

Der Austausch mit direkten Kolleg:innen war in Ordnung, allerdings erschwerte die generelle Struktur des Unternehmens eine offene Teamkultur.

Work-Life-Balance

Durch Überstunden und kurzfristige Aufgaben war die Work-Life-Balance stark eingeschränkt. Eine verlässliche Planung war kaum möglich.

Vorgesetztenverhalten

Die Kommunikation war meist einseitig, Entscheidungen wurden oft kurzfristig und ohne Einbindung der Mitarbeitenden getroffen. Konstruktive Kritik war nur eingeschränkt möglich.

Gleichberechtigung

Die Verteilung von Aufgaben und Verantwortung erfolgte nicht immer nachvollziehbar. Aufstiegschancen oder Entwicklungsmöglichkeiten waren kaum erkennbar.

Arbeitsbedingungen

Die technische Ausstattung war ausbaufähig. Einige Arbeitsprozesse wirkten veraltet, was den Arbeitsalltag unnötig erschwerte.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nach außen wird Nachhaltigkeit betont, intern war davon jedoch wenig spürbar.

Gehalt/Benefits

Die Vergütung entsprach nicht dem Arbeitsumfang und der Verantwortung. Sozialleistungen waren nicht erkennbar.

Image

Das Unternehmen legt nach außen viel Wert auf ein modernes und nachhaltiges Auftreten. Intern entspricht dieses Image jedoch nur teilweise der Realität. Viele Prozesse wirken veraltet, die Strukturen wenig transparent und der tatsächliche Umgang mit Mitarbeitenden steht im Kontrast zur öffentlichen Darstellung.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungsmöglichkeiten wurden nicht angeboten. Entwicklungsperspektiven im Unternehmen waren nicht erkennbar.


Interessante Aufgaben

Umgang mit älteren Kollegen

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.