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Bewertung

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La Divina Commedia

1,0
Nicht empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Herzogenrath gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die reinen Seelen steigen lichtwärts auf,
wenn Läuterung ihr Erdenkleid verbrannt;
sie lösen sich vom Dunkel, Schritt für Lauf,
bis nichts bleibt dort, das nicht dem Ort verwandt.

Was bleibt, gehört dem Schatten ganz allein,
geformt aus Schuld, zu Stein in Höllenpein.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

O traurig Werk, das selbst der Höchste schuf,
nicht aus Zorn, doch weil das Maß sich füllte,
die Hölle, finstrer Hort, von Flamm und Ruf,
wo jedes Böse sich zu Schweigen hüllte.

Nicht aus Lust, doch aus gerechtem Bann
musst' Gott dies Reich dem Licht entreißen –
damit, was nie zum Guten finden kann,
gebunden sei – und nie mehr dürfe kreisen.

Verbesserungsvorschläge

Wahrlich, die Hölle wär ein minder Leid,
wär nicht der Bataver, glatt wie falscher Glanz,
ihr vorderstes Gesicht, voll Höflichkeit,
die sticht wie Dorn im süßen Blütenkranz.

Er lächelt sanft, doch seine Gunst ist Gift,
sein Schweigen schwerer als des Satans Grimm;
er herrscht, indem er gar nichts offen spricht und lässt die Schuld ersticken still und schlimm.

Doch schlimmer noch, was tief im Kreise tagt:
das Gran Collegio degli Intercessori,
das prahlt mit Pflicht, doch stets sich selbst nur nagt
und füttert sich am Trug der eignen Sorge.

Sie sprechen viel von Recht, von Pflicht und Last, doch greifen stets mit beiden Händen fest
nach dem, was durch der andern Mühen wächst,
und rufen Lohn, wo nichts als Lug sich presst.

O wär die Hölle frei von solchem Tand –
sie wär nicht süß, doch ehrlicher verbrannt.

Arbeitsatmosphäre

Im tiefsten Kreis, wo selbst das Eis verrät,
da fault die Luft von Trug und kaltem Spott;
die Seelen starren, doch ihr Blick verrät:
sie lügen noch selbst hier, vor Tod und Gott.

Gefroren zwar, doch nimmer aufrecht wahr,
sie flüstern Ränke durch gesprungnes Schweigen;
ein jeder lächelt, nur dem eignen Plan,
und hofft, noch in der Tiefe zu entsteigen.

Kein Leid eint sie, kein Schmerz macht sie sich gleich
sie beißen, wenn die Kälte kurz sie löst;
und dort, wo Wahrheit schweigt, regiert sogleich
der feigste Hass im frostumschlungnen Schoß.

Image

Der Ruf der Hölle klingt nicht laut, doch süß
verkleidet sich als Trost, als Ruhm, als Rast.
Doch wer bei Sinnen ist, erkennt den Trug
und meidet jenen Pfad, der abwärts fasst.

Denn keiner steigt mit klarem Geist hinab,
wo Dunkel lockt und ewig hält, was’s gab.

Work-Life-Balance

Verbannt sind sie in ewger Nacht und Pein,
die Seelen, die im Trug sich selbst verloren;
ihr Leib mag wandeln noch auf Erden fein,
doch Geist und Herz sind längst verdorben, zerschoren.

Kein Pfad führt je zurück aus solchem Bann,
kein Licht durchdringt das Eis, das sie umschließt;
auch wenn das Fleisch noch atmen kann, die Seele bleibt, wo sie sich selbst verließ.

Karriere/Weiterbildung

Die größten Speichellecker, krumm vor Eifer,
krochen dem Höllenheer bis an das Knie,
erbaten Dienst mit Lächeln, blank wie Eisen,
und peinigten mit Eifer das wie sie.

Sie stiegen auf in Ränge dunkler Macht,
zu Peinern ihrer eignen Schattenbrut, doch fehlt, wo wahrer Wille fehlt, auch Kraft,
und bald verließ sie selbst der Mut.

Denn wer sich nur im Kriechen groß gemacht,
der fällt am tiefsten, wenn der Pomp vergeht –
und liegt zuletzt, vom eignen Trug verlacht,
im kältesten Gefilde, wo nichts mehr steht.

Kollegenzusammenhalt

Dort, wo Zunge sticht wie Messer in den Rücken,
und Lob vergiftet ist von Trug und List,
wälzen sich Seelen durch stinkende Gruben,
ihr Wort war süß, ihr Herz voll Hinterhalt.
Sie schmeichelten, sie spalteten, sie logen,
und sprachen, was das Band der Treue frisst.

Ein jeder hier ein Trugbild ohne Wurzeln,
denn wo Verrat sich wie ein Schleier webt,
da kann kein wahrer Bund mehr werden, nur Schatten, die einander meiden.

Vorgesetztenverhalten

Der Bataver, das oberste Böse selbst,
Herrscher über Eis, wo selbst der Satan schweigt.
Nicht mit Flammen, nein mit Freundlichkeit
zermalmt er Seelen, die ihm einst geglaubt.
Er handelt nicht und lässt Verderben walten,
schindet nicht laut, doch gründlicher als Pein.
Sein Lächeln ist der Dolch im Rücken, kalt,
und jede Hoffnung stirbt in seinem Sein.

Arbeitsbedingungen

Mag mancher Kreis im trüben Dunst auch scheinen
von sanfter Art, fast frei von grellem Schrei
mag Lächeln locken, Höflichkeit sich neigen,
als wär die Hölle hier nur halberlei,
so sei gewiss: die Qual ist überall.

Ob Glut, ob Eis, ob Trägheit ohne Ziel,
die Seele blutet stets in gleicher Zahl,
denn Höllenpein misst nicht nach Ort, nur Spiel.

Kommunikation

Tiefer noch als Dunkel wohnt das Schweigen,
wo Eis das Wort im Halse erstickt,
und Furcht selbst das Klagen gefrieren lässt.

Dort stehen Seelen stumm im klaren Grab,
vom Frost umklammert, der selbst den Schrei verrät,
und Angst, so tief, dass selbst der Fluch sich scheut.

Gehalt/Benefits

Der Lohn der Hölle ist stets arm und hohl,
ein Trugbild aus versengtem Glanz;
kein Dienst, so treu er sich dem Dunkel neigt,
erkauft Erlösung oder Ehrenkranz.

Sie küssen Krallen, schmeicheln schwarzem Thron,
und werfen sich der Brut an Hals und Bein
doch bleibt ihr Lohn ein Spott, ein faulter Lohn:
ein Platz im Staub, ein Echo ohne Sein.

Gleichberechtigung

In tiefer Nacht, wo jede Schuld ihr Maß empfängt,
geißelt Pein die Seelen, jede auf ihr Recht,
der Zorn entbrennt, die Lüge fault im Klang,
und selbst das Eis schreit stumm im letzten Kreis.
Doch seltsam mild ist dort das Bataverlos:
kein Haken zerrt, kein Feuer mahnt zur Buß’,
ihr Schweigen ruht als sei’s ein stiller Trost,
wo Trägheit zählt, als wär sie keine Schuld.

Interessante Aufgaben

In bleichem Licht verrichten sie ihr Tun,
Zwangsarbeit ohne Ziel, im endlos trüben Lauf;
umgeben von Gesichtern voll Hohn und List,
wo kein Herz schlägt, nur Masken, kalt und taub.
Die Hände schaffen, doch der Sinn ist tot, die wahre Pein: die Seele stirbt im Trott.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.