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Mawave 
Marketing 
GmbH
Bewertung

TopCompany6 Jahre

Schwache & inkompetente Führung, viel Gossip und kaum kreative Arbeit. Mawave verliert an Substanz.

1,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich Design / Gestaltung bei Mawave Marketing GmbH in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das einzig positive war für mich zum Schluss noch die Flexibilität.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Gehalts- und Beförderungssystem. Langweilige, unkreative Projekte. Inkompetente, unprofessionelle und arrogante Teamleads, Head-ofs und Teile der GF. Negative Arbeitsatmosphäre. Lästerein und Gossip. Katastrophales Dateiablagesystem. Demotivierendes Team.

Verbesserungsvorschläge

Gehalts- und Beförderungssystem grundsätzlich überdenken. Führungspersonen komplett austauschen oder umfangreich weiterbilden.
Kreativität an erster Stelle setzen. Fachliche Kompetenz priorisieren.
Ich bin mir nicht sicher, ob dieser Zustand von den Gründern so erwünscht wird oder ob es schlichtweg einfach nicht wahrgenommen wird. Mawave hat sich über die letzten 4-5 Jahre stetig verschlechtert. Von der Atmosphäre, über den kreativen Output bis hin zu Hierarchien, die all diese negativen Entwicklungen befeuern.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre innerhalb der Teams ist ganz ok. Es kommt allerdings darauf an, ob man zum eingeschworenen Teil gehört oder nicht. Es wird sehr viel gelästert, Gossip scheint der Hauptbestandteil von Teamlead-Runden zu sein. Face-to-face sind alle deine Freunde, lästern aber hintenrum über dich. Ich hatte stellenweise den Eindruck, dass manche Calls sehr stark von einzelnen Personen geprägt sind, was auf mich manchmal etwas selbstfokussiert wirkte. Einen fachlichen Mehrwert sehe ich darin nicht, es wird aber auch nichts an diesem Umstand geändert.

Image

Mawave arbeitet weiter daran, das Image der erfolgreichen, coolen Marketingagentur aufrecht zu erhalten. Hinter den Kulissen wird aber mehr und mehr klar, dass dieses Image nicht der Realität entspricht. Statt wirklich kreative, inspirierende Köpfe einzustellen wird lieber der/ die 100. Marketing Manager*in im Blazer eingestellt. Wer Kreativität sucht, ist hier falsch.

Work-Life-Balance

Es gibt 100% HO-Möglichkeit, allerdings wird. Für mich wirkte es so, als ob beim Thema Weiterentwicklung ein sehr hoher Einsatz erwartet wird. Wenn man einfach nur seinen Job macht, steht man sehr schlecht da, ich denke aber, dass das auch agenturüblich ist.

Karriere/Weiterbildung

Wie bereits beschrieben, ist eine Weiterentwicklung nicht möglich, weil es niemanden gibt, der einem fachlichen Input geben könnte, der ernst zu nehmen wäre. Karrierechancen gibt es auf dem Papier schon, durch das System ist es aber sehr unwahrscheinlich jemals aufzusteigen. Mein Eindruck war, dass nur ein relativ kleiner Teil der Mitarbeitenden tatsächlich befördert wird oder eine Gehaltserhöhung erhält. Selbst wenn man sein allerbestes gibt kann es sein, dass es laut Teamleads andere Personen gibt, die noch besser waren, dann geht man leer aus. Die Zielsetzungen wirkten auf mich teilweise schwer greifbar, und ich hatte persönlich nicht immer das Gefühl, dass die Maßstäbe klar sind. Insgesamt sehr demotivierend und unfair.

Gehalt/Benefits

Agenturüblich. Je länger man dabei ist, desto schlechter wird es aber, weil es keine normalen Gehaltsverhandlungen gibt, sondern halbjährlich von Teamleads und Head-ofs "kalibriert" wird, wo man steht. Dabei wird man mit seinen Kollegen verglichen. Die dabei herangezogenen Kriterien waren für mich schwer greifbar. Ich war mit der Feedbackkultur und dem Beförderungs- sowie Gehaltssystem sehr unzufrieden. Zudem ergab sich gelegentlich der Eindruck, dass Leistungen nicht durchgehend in der erwarteten fachlichen Klarheit eingeordnet wurden, ohne dass hiermit ein Anspruch auf allgemeine Gültigkeit verbunden ist. Feedback ist also komplett wertlos, eine Weiterentwicklung ist leider nicht möglich.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Spielt keine Rolle. Jeder Kunde wird genommen, der Geld bringt.

Kollegenzusammenhalt

Für mich hat sich die Arbeitsatmosphäre zum Ende hin sehr schlecht angefühlt. Nach meinem Empfinden wurde auf Kritik eher negativ reagiert. Ich hatte zeitweise den Eindruck, dass kritische Stimmen schnell anders wahrgenommen werden und man sich dann weniger gehört fühlt. Anfangs habe ich schon eine positive, zusammenhaltende Atmosphäre erlebt, diese ist aber mit der Zeit leider weiter und weiter verschwunden.

Umgang mit älteren Kollegen

Ich persönlich habe die Teamstruktur so wahrgenommen, dass unterschiedliche Erfahrungslevels für mich nicht stark präsent waren.

Vorgesetztenverhalten

Katastrophe. Keiner der Teamleads, Head-ofs und Teile der GF sind für ihren Job geeignet. Es werden Ja-Sager in besagte Positionen befördert, die keinerlei Kompetenzen für ihren Job mitbringen, geschweige denn irgendein Gespür für Ästhetik, Kreativität oder Design haben. Ich empfand Weeklys und Einzelgespräche mit Vorgesetzten zum Teil als unprofessionell. Die direkten Teamleads sind eher eine Art verlängerter Arm von HR, als dein "Freund". Fachlichen Input gibt es nicht, weil die Personen eben keine fachlichen Kompetenzen haben. Man muss sehr darauf achten, was man von sich gibt, weil alles gegen einen verwendet wird. Was mir gerade in letzter Zeit noch besonders unangenehm auffällt: Gerade in "höheren" Positionen halten sich die Personen gerne mal für was besseres und nehmen sich ein wenig zu ernst für das, was sie sind und was sie können. Das sorgt nicht dafür, dass die Akzeptanz oder der Respekt gegenüber diesen Stellen steigt, im Gegenteil.

Arbeitsbedingungen

Das Office sieht aus wie ein Kindergarten oder ein Call-Center, ich kann mich nicht ganz entscheiden. Großraumbüro mit Läster-Flurfunk inklusive. Die Küche war für mein Empfinden schlecht ausgestattet und häufig durch Shootings blockiert, wodurch man sie überhaupt nicht benutzen konnte. Die Arbeitslaptops sind gut, das Datei-Ablagesystem ist eine Katastrophe. Es sieht aus wie ein Tool aus 2000, funktioniert regelmäßig nicht und ist wirklich unfassbar Benutzer-unfreundlich.

Kommunikation

Es werden einmal im Monat von der GF die Ziele der Firma präsentiert und wo diese stehen. In meiner Wahrnehmung wirkten Entscheidungen für mich nicht immer transparent oder gut nachvollziehbar kommuniziert. Es wird schon sehr darauf geachtet, welche (positiven) Informationen geteilt werden. Ich persönlich hatte häufiger das Gefühl, dass mit kritischen Themen eher zurückhaltend umgegangen wird.

Gleichberechtigung

Es gibt Frauen in Führungspositionen. Verständnis für außergewöhnlichere Lebenssituationen die nicht der eines mitte 20-jährigen Singles entspricht gibt es aber auch nicht.

Interessante Aufgaben

Extrem langweilig. Wer sich im Bereich Design oder Kreativität ausleben oder weiterentwickeln will, ist hier falsch. Ein paar wenige auserwählte Lakaien (meistens sogar aus Sales) überlegen sich "witzige" und "kreative" Konzepte, die die Grafiker dann ohne wenn und aber umsetzen müssen. Für mich hat es sich teilweise so angefühlt, als wären manche Projekte nicht langfristig stabil aufgestellt. Es gibt sicherlich einige Ausnahmeprojekte, wo etwas spannendere, kreativere Umsetzungen entstehen, die daily doings sind aber extremst monoton und uninspirierend. Chat-GPT Konzepte stehen an der Tagesordnung, weil auch alles in kürzester Zeit erledigt werden soll. Fließband-Contentarbeit statt kreativen Perlen.

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.