Bei Max Bögl sind Respekt,Fairness,Loyalität,nur Schlagworte fürs Marketing.Fassade aus Fortschritt, Realität aus Frust!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Kolleginnen und Kollegen untereinander. Da war echter Zusammenhalt, Verlässlichkeit und gegenseitige Hilfe. Ohne diesen Rückhalt wäre die tägliche Arbeit unmöglich gewesen. Die Projekte an sich sind spannend – technisch vielseitig, mit Potenzial.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Führungskultur. Entscheidungen werden verzögert oder ignoriert, Verantwortung abgeschoben, und bei Kritik gibt es Abmahnungen statt Lösungen. Löhne und Auslöse werden teils monatelang zurückgehalten, der Zugang zu den eigenen Abrechnungen wurde mir ohne Erklärung gesperrt. Kommunikation ist reines Machtinstrument – wer nicht spurt, wird fallen gelassen.
Verbesserungsvorschläge
1. Klare und einheitliche Regeln bei Auslöse, Spesen und Lohn – keine Sonderbehandlungen.
2. Führungskräfte müssen Verantwortung übernehmen und nicht Probleme aussitzen.
3. Transparente Kommunikation auf Augenhöhe – nicht über Hierarchie und Angst.
4. Zugang zu Abrechnungen und internen Systemen darf nicht willkürlich entzogen werden.
5. Schulungen und Weiterbildungen für alle, nicht nur für Auserwählte.
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre war von Anfang an angespannt. Wertschätzung gab es nur auf dem Papier, intern herrschten Misstrauen, Druck und ständige Kontrolle. Wer Fragen stellt oder Kritik übt, wird schnell ausgegrenzt. Ein Klima der Angst, nicht der Zusammenarbeit.
Kommunikation
Kommunikation besteht hauptsächlich aus Schweigen oder Schuldzuweisungen. Rückmeldungen zu wichtigen Fragen wie Auslöse, Gehalt oder Reisedaten bleiben aus – teilweise wochenlang. Kritische Themen werden ignoriert oder abgewiegelt, Transparenz existiert nicht.
Kollegenzusammenhalt
Der einzige Lichtblick im ganzen Unternehmen. Unter uns Kollegen herrschte Vertrauen, Zusammenhalt und echtes Teamwork. Wir haben uns gegenseitig unterstützt, ausgeholfen und aufeinander aufgepasst – ohne Neid oder Ellbogenmentalität. Schade nur, dass diese starke Basis immer wieder von oben torpediert wurde.
Work-Life-Balance
Work-Life-Balance existiert in der Theorie, aber nicht in der Praxis. Wochenlange Einsätze im Ausland ohne verlässliche Rückflüge, keine Rücksicht auf private Termine und ein Vorgesetztenverhalten, das Urlaub oder Homeoffice als Schwäche deutet. Kein Gleichgewicht, nur Druck.
Vorgesetztenverhalten
Leider muss ich hier einen Stern vergeben um einen Kommentar abgeben zu können.
Eine der größten Baustellen: Führung durch Angst, Machtspielchen und Inkompetenz. Auslöse wird monatelang zurückgehalten, Fragen bleiben unbeantwortet, Versprechen werden gebrochen. Es herrscht Willkür statt Verlässlichkeit – und wer sich beschwert, bekommt eine Abmahnung.
Interessante Aufgaben
Die Projekte an sich sind spannend und anspruchsvoll – kein Zweifel. Technisch ist die Arbeit vielseitig und herausfordernd. Leider wird dieses Potenzial durch schlechte Organisation und fehlende Führung komplett zunichtegemacht.
Gleichberechtigung
Gleichbehandlung ist ein Fremdwort. Einige Kolleg:innen bekommen sofort ihre Spesen oder Sonderregelungen, andere warten monatelang auf das, was ihnen zusteht. Wer am lautesten schreit oder sich mit den Vorgesetzten gut stellt, wird bevorzugt.
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere Kolleg:innen werden weder geschätzt noch berücksichtigt. Weder bei der Einsatzplanung noch bei körperlich belastenden Tätigkeiten wird Rücksicht genommen. Erfahrung zählt hier wenig – Hauptsache, du funktionierst.
Arbeitsbedingungen
Die Baustellenlogistik ist häufig chaotisch, Planungsfehler werden auf die Mitarbeiter abgewälzt. Fehlende Ausrüstung, unklare Zuständigkeiten und mangelnde Kommunikation sorgen für ständigen Stress. Kein Wunder, dass viele innerlich gekündigt haben.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es gibt keinerlei spürbares Umweltbewusstsein – weder im Umgang mit Ressourcen noch mit Menschen. Nachhaltigkeit endet beim Marketing. Sozialverhalten gegenüber Mitarbeitenden? Fehlanzeige – siehe monatelang zurückgehaltene Löhne und ignorierte Krankmeldungen.
Gehalt/Benefits
Lohn wird verspätet oder gar nicht ausgezahlt, Auslöse wird trotz mehrfacher Aufforderung blockiert, und Sozialleistungen bestehen vor allem aus Floskeln. Selbst Krankenkassen mussten mehrfach angemahnt werden, weil Unterlagen nicht eingereicht wurden. Das ist kein Gehalt – das ist Hinhaltetaktik.
Image
Nach außen wirkt Max Bögl wie ein innovatives Vorzeigeunternehmen. Innen sieht es ganz anders aus: Misstrauen, Chaos und Respektlosigkeit prägen den Alltag. Die Diskrepanz zwischen öffentlichem Image und interner Realität ist kaum noch zu übersehen.
Karriere/Weiterbildung
Es gibt kaum nachvollziehbare Entwicklungsperspektiven. Weiterbildungen werden selten angeboten und wenn, dann auf Anfrage – strukturiert gefördert wird nichts. Führungskräfte sind in ihrer Rolle oft überfordert, aber Weiterbildung scheint nur für „Lieblinge“ vorgesehen.