Großes Markenimage, aber massive Probleme in der Führungskultur
Gut am Arbeitgeber finde ich
Starke Marke, hochwertige Produkte und ein grundsätzlich hoher Anspruch an Service und Qualität.
Die Marke Max Mara steht für hochwertige Produkte und ein starkes internationales Image.
Die Einarbeitung und Schulungen – insbesondere auf internationaler Ebene – sind gut strukturiert und fachlich hochwertig.
Der Kollegenzusammenhalt im Verkaufsteam war überwiegend positiv und unterstützend.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Führungsstruktur in der Filiale ist stark hierarchisch und wenig transparent. Entscheidungen werden häufig ohne Einbindung des Teams getroffen, Kritik wird nicht konstruktiv aufgenommen.
Zudem besteht eine chronische Unterbesetzung, wodurch Mitarbeitende dauerhaft mehrere Rollen gleichzeitig übernehmen müssen. Dies führt zu hoher Belastung, Stress und einer unausgeglichenen Work-Life-Balance.
Besonders kritisch empfinde ich das Verhältnis zwischen Umsatz und Gehalt: Trotz sehr hoher monatlicher Umsätze steht die Vergütung aus meiner Sicht in keinem angemessenen Verhältnis zur Leistung und Verantwortung der Mitarbeitenden.
Verbesserungsvorschläge
Mehr Transparenz und Fairness in der Führung, klare Rollenverteilungen sowie realistische Personalplanung.
Führungskräfte sollten stärker in wertschätzender Kommunikation geschult werden.
Eine angemessene Anpassung der Gehälter an Umsatz, Verantwortung und Arbeitsbelastung wäre dringend notwendig.
Arbeitsatmosphäre
Sehr angespanntes und teilweise angstgeprägtes Arbeitsklima. Häufige Drucksituationen, fehlende Wertschätzung und ein respektloser Umgangston durch Führungskräfte führten zu großer Unsicherheit im Team
Kommunikation
Die interne Kommunikation war häufig unklar und widersprüchlich. Wichtige Informationen wurden spät oder gar nicht weitergegeben, was zu Unsicherheit und Missverständnissen im Team führte.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt unter den Kolleginnen war sehr gut. Viele unterstützten sich gegenseitig trotz schwieriger Führungssituation. Ohne das Team wäre die Arbeit kaum zu bewältigen gewesen.
Work-Life-Balance
Sehr schlechte Work-Life-Balance. Regelmäßige Überstunden, kurzfristige Änderungen und wenig Rücksicht auf private Termine. Erholung war kaum möglich.
Vorgesetztenverhalten
Führungsverhalten war aus meiner Sicht unprofessionell und teilweise respektlos. Es herrschte ein autoritärer Stil, wenig Unterstützung und keine echte Förderung. Wertschätzung fehlte vollständig.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben waren grundsätzlich interessant, jedoch stark eingeschränkt durch fehlende Struktur und permanente Unterbesetzung.
Gleichberechtigung
Gleichberechtigung wird offiziell betont, in der Praxis jedoch nicht immer konsequent umgesetzt.
Umgang mit älteren Kollegen
Der Umgang zwischen den Generationen war grundsätzlich respektvoll.
Arbeitsbedingungen
Hoher Arbeitsdruck, häufige Unterbesetzung und wenig planbare Arbeitszeiten prägten den Arbeitsalltag.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Das Unternehmen zeigt nach außen ein Bewusstsein für diese Themen, intern spielte es im Alltag jedoch eine untergeordnete Rolle.
Gehalt/Benefits
Die Vergütung steht aus meiner Sicht in keinem angemessenen Verhältnis zur Arbeitsbelastung und zu den wirtschaftlichen Ergebnissen der Filiale. Im Branchenvergleich bieten andere Luxusmarken deutlich attraktivere Gehaltsmodelle.
Image
Nach außen genießt das Unternehmen ein starkes Image. Intern weicht die Realität jedoch deutlich davon ab, insbesondere was Führungskultur und Mitarbeiterumgang betrifft.
Karriere/Weiterbildung
Weiterentwicklung wird theoretisch angeboten, in der Praxis jedoch nur eingeschränkt ermöglicht.