Toller Zusammenhalt im Team, aber veraltete Technik und unbezahlte Arbeitszeit
Gut am Arbeitgeber finde ich
Den starken Zusammenhalt im Team vor Ort.
Die pünktliche Lohnzahlung.
Das entgegengebrachte Vertrauen (z. B. eigenverantwortliches Schließen des Ladens), auch wenn dies vermutlich eher aus Kostengründen geschah.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Dass systematisch Aufgaben in die unbezahlte Freizeit verlagert wurden. Wenn man nach Ladenschluss noch abrechnen und putzen muss oder in der Freizeit Wechselgeld besorgen und Schlüsselübergaben organisieren soll, ohne dafür bezahlt zu werden, ist das inakzeptabel. Das war letztlich auch der Grund für mein Ausscheiden.
Verbesserungsvorschläge
Arbeitszeit korrekt erfassen: Alle tätigkeitsbezogenen Aufgaben (Kassenabrechnung, Putzen nach Schluss, Wege zur Bank, Schlüsselübergaben) müssen als Arbeitszeit vergütet werden.
Die Filiale und vor allem die Technik (Kassensysteme) müssen dringend modernisiert und auf einen aktuellen Stand gebracht werden.
Ein attraktiverer Mitarbeiterrabatt wäre wünschenswert (die aktuellen Prozente lohnen sich bei Kleinartikeln kaum).
Eine bessere Vergütung würde die hohe Fluktuation verringern.
Arbeitsatmosphäre
Das Klima im Team war gut, aber die veraltete Ausstattung und der Druck, an der Kasse ständig Aktionsartikel „anpreisen“ zu müssen, drückten auf die Stimmung.
Kommunikation
Im kleinen Team vor Ort liefen Absprachen schnell und unkompliziert. Von der Zentrale oder den oberen Ebenen hörte man jedoch nie etwas.
Kollegenzusammenhalt
Der große Pluspunkt: Man hat sich gegenseitig geholfen und ist füreinander eingesprungen, wenn es nötig war.
Work-Life-Balance
Für einen Aushilfsjob in Ordnung.
Vorgesetztenverhalten
Die direkte Filialleitung war sehr sympathisch und nett. Verbesserungsvorschläge an die nächsthöhere Ebene wurden jedoch ignoriert.
Interessante Aufgaben
Wenig Abwechslung, da das Sortiment (bis auf Saisonware) gleichbleibt. Das vorgegebene aggressive Anbieten von Kassenartikeln war eher lästig.
Arbeitsbedingungen
Die Filiale in Lippstadt wirkt veraltet, sowohl das Inventar als auch das Kassensystem. Hier besteht dringender Modernisierungsbedarf.
Gehalt/Benefits
Es gab Mindestlohn, dieser kam immerhin pünktlich. Ein absolutes No-Go war jedoch, dass Tätigkeiten wie der Weg zur Bank (Wechselgeld), die Kassenabrechnung, das Putzen nach Ladenschluss oder private Schlüsselübergaben als unbezahlte Freizeit erwartet wurden.
Image
Eine Vielzahl der Kunden hat sich fast jedesmal beschwert oder missmutig dazu geäußert wie teuer McPaper ist. Das kann ich absolut nachvollziehen, grad wenn es fast ALLE Produkte in benachbarten billig Discountern um das vielfache günstiger gibt..