158 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
158 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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158 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Sehr professioneller und angenehmer Bewerbungsprozess. Die Kommunikation war transparent, schnell und wertschätzend. Die Gespräche waren gut strukturiert und auf Augenhöhe geführt.
Aus meiner Sicht war der Bewerbungsprozess sehr gut organisiert und transparent gestaltet. Daher sehe ich aktuell keinen konkreten Verbesserungsbedarf.
Die Richtlinien der MCA gelten bereichsübergreifend für alle Bewerbungsprozesse. Dazu gehört die klare Vorgabe, dass Vorstellungsgespräche durch einen Business Manager geführt werden. Im vorliegenden Fall wurde dies jedoch nicht eingehalten; stattdessen sollte das Vorstellungsgespräch durch eine Recruiterin stattfinden. Auf meinen Hinweis zur Prozessvorgabe wurde unter anderem mit der Aussage „Kollegin X hat mich darum gebeten“ reagiert.
Damit entsteht eine deutliche Diskrepanz zwischen der eigenen Prozessbeschreibung und der tatsächlichen Umsetzung. Ein konsistenter und nachvollziehbarer Ablauf ist jedoch ein wesentlicher Bestandteil professioneller Kommunikation gegenüber Kandidat:innen.
Zusätzlich wurden mir Tätigkeits- und Positionsinformationen bereits vor dem eigentlichen Vorstellungsgespräch von der Recruiterin schriftlich übermittelt – während MCA an anderer Stelle kommuniziert, dass solche Inhalte aus Vertraulichkeitsgründen nicht vorab weitergegeben werden dürfen. Auch hier zeigt sich ein klarer Widerspruch innerhalb der eigenen Vorgaben.
Meine Empfehlung: Die Recruiting-Prozesse sollten von unabhängiger Stelle überprüft und klarer dokumentiert werden, um solche Widersprüche künftig zu vermeiden.
Nachdem ich mich in der Vergangenheit in den firmeneigenen Talentpool eingeschrieben hatte, wurde ich einige Monate später von einer Personalerin angerufen, die eine auf mein Profil passende Stelle bei einem großen Betrieb gefunden hatte. Ein Manko war die Entfernung zum Arbeitsort; dass ein Umzug meinerseits ausgeschlossen war und die Stelle deshalb nur mit einem entsprechend hohen Remote-Anteil möglich wäre, teilte ich in dem Zusammenhang gleich mit. Nach Aussage der Personalerin könnte ich mit etwa zwei Bürotagen pro Woche rechnen, was für mich akzeptabel war.
Es folgte ein Testgespräch mit der Personalerin und einem ihrer Kollegen. Dabei sollte ich eine Präsentation vorstellen, wie ich sie auch später bei der Arbeitsgruppe halten würde. Meine Informationen über die konkrete Aufgabe der Stelle waren dabei recht vage. Wichtig aber: Nur das MCA-Layout verwenden, keine eigenen Kontaktdaten auf der Präsentation vermerken, und sich wenn möglich an die mitgeschickten Fragen halten. Ab diesem Zeitpunkt wurde ich stutzig, da ich bisher ja mit MCA noch in keinerlei Vertragsverhältnis stehe. Bei den Fragen zum Job hatte ich ebenso die Frage bzgl. der Remote-Regelung vermerkt, wobei die Personalerin dazu wieder bekräftigte, dass mit etwa 40% Büroanteil zu rechnen wäre. Ich hatte das Gefühl, dass sie die Frage gerne gestrichen gehabt hätte, um die Partner nicht zu verschrecken, ich habe jedoch darauf bestanden.
Einige Tage später dann das Gespräch mit der Personalerin und zwei Mitarbeitern des Betriebs. Beim Thema Remote meinten die Mitarbeiter, dass für diese Stelle Anwesenheit im Betrieb als Norm gesehen wird - mehrere Wochen hintereinander mit 5 Bürotagen sind in gewissen Phasen üblich, als Ausgleich gibt es zwischendurch zwar Phasen, in denen nur ein Tag pro Woche erwartet wird, von 40% sei man aber weit entfernt. Da das nicht mehr mit meinen Planungen vereinbar ist, wurde das Gespräch und der weitere Bewerbungsprozess beendet.
Direkt im Anschluss an das Gespräch rief mich die Personalerin nochmal an. Sie meinte, dass sie sich eben noch bei den Herren des Betriebs für die verschwendete Zeit entschuldigt hatte, und äußerte ihr Unverständnis über meine pauschale Absage. Ich teilte ihr mit, dass die Stelle unter diesen neuen Umständen für mich nicht mehr in Frage kommt. Es folgten weitere Beschwerden von ihr mir gegenüber - etwa dass diese Anwesenheit für eine derartige Stelle nun mal üblich sei (bei kürzerer Anreise hätte ich damit auch kein Problem), dass man auch eine Wohnmöglichkeit in Betriebsnähe in Betracht ziehen könnte (auch das hatte ich in einem Vorgespräch schon abgelehnt), oder dass es ja auch die Ausgleichswochen mit nur einem Bürotag gebe (ich habe dann nochmal vorgerechnet, wie viele Ausgleichswochen es bräuchte, um auf den ursprünglichen 40%-Schnitt zu kommen). Generell hatte das ganze Telefonat etwas von einem beleidigten Beschwerdeanruf, weil ich jetzt ihre Vermittlungspromotion versaut habe. Am Ende legte sie schließlich mitten im Wort auf.
Ich wurde über LinkedIn von MCA Engineering kontaktiert. Nach dem ersten Gespräch sollte ich einen neuen Lebenslauf nach den firmenspezifischen Vorgaben erstellen und für das zweite Gespräch vorbereiten. Leider stellte sich im zweiten Gespräch heraus, dass sich niemand diesen Lebenslauf angeschaut hatte – der Aufwand war also umsonst. Zusätzlich wurde ich gebeten, eine Referenzperson anzugeben.
Insgesamt fanden mehrere Gespräche mit unterschiedlichen Beteiligten statt – alle in freundlicher Atmosphäre, aber sie nahmen viel Zeit in Anspruch. Trotz der vielen Termine kam es letztlich zu keinem konkreten Projektangebot oder Einsatz. Rückmeldungen auf Nachfragen erfolgten häufig verzögert.
Anfang Januar 2025 habe ich einen Arbeitsvertrag unterschrieben. Der offizielle Start war für März 2025 geplant. Kurz darauf wurde zunächst angefragt, den Arbeitsbeginn zu verschieben, später wurde sogar ein unbezahlter Urlaub vereinbart.
Doch nur wenige Tage vor dem geplanten Einstieg erhielt ich einen Anruf und anschließend eine E-Mail (wo keine Kündigungsgrund stand), in der mir mitgeteilt wurde, dass das Arbeitsverhältnis vorzeitig beendet wird und ich den original unterschriebenen Vertrag zurückschicken solle. Dieses Vorgehen wirkt auf mich sehr unprofessionell und respektlos – gerade im Umgang mit qualifizierten Fachkräften.
Die Gespräche selbst waren durchweg höflich und in angenehmer Atmosphäre – das möchte ich positiv hervorheben. Leider wurde dieser Eindruck durch das Vorgehen am Ende völlig relativiert.
Skills
Zwei Gespräche, neuen Lebenslauf selber ausfüllen und dann lange warten. Lebenslauf war auch sehr unnötig mit Sternerating der Skills. Nach Wochen wurden mir zwei Stellen vorgeschlagen, auf die sie mich beworben haben. Einmal musste ich schnellstmöglich einen neuen Lebenslauf ausfüllen. Danach kam nichts. Alles in allem wurde meine Zeit verschwendet. Sie sollten wenigstens ab und an Feedback geben. Musste einen vorherigen Betreuerkontakt angeben, würde ich nicht mehr machen.
Keine Reaktion auf Kontaktversuche nach einem Vertragsgespräch ist nicht akzeptabel und absolut unprofesionell. Es ist mindestens zu erwarten, dass kommuniziert wird, auch wenn es unangenehm ist.
Menschliche Recruiter / HRler mit Menschenverstand und Empathie einstellen.
Standard-Absagen sind Standard-Absagen, ja. Aber wenn man nach nur 11 Std. nach "sorgfältiger Prüfung" bereits von einer "no-reply-"Adresse eine Absage bekommt mit "Lieber Bewerber/Liebe Bewerberin" und dann noch unterschreibt mit "Mit freundlichen Grüßen Bewerbung | Personalabteilung", hat man das Gefühl, dass das Recruiting auch nur aus Maschinen besteht. Über ihre sogenannte Mission schreibt die Firma auf ihrer Webseite ja "Nähe schaffen"...diese unpersönlichste Nachricht ever ist weit entfernt davon.
So verdient kununu Geld.