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Bewertung

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Zwischen fehlender Führung, mangelnder Einarbeitung und wenig Veränderungsbereitschaft

1,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich Logistik / Materialwirtschaft in Heuchelheim gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Positiv fand ich, dass ich mir grundsätzlich verschiedene Aufgabenbereiche anschauen konnte und ich so zumindest oberflächliche Einblicke in unterschiedliche Abläufe bekommen konnte. Außerdem gab es einzelne Kollegen, bei denen ich bei Fragen Unterstützung bekommen habe.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Besonders negativ empfand ich die mangelnde Einarbeitung, die teilweise fehlende Aufgabenverteilung und die Kommunikation. Teilweise wurden mir Informationen vorenthalten oder ich aus Verteilern herausgenommen. Gleichzeitig wurden mir Fehler angelastet, obwohl die Situation nachweislich anders entstanden war. Auch die Arbeitsbedingungen und der oft unprofessionelle Umgang miteinander waren für mich problematisch.

Verbesserungsvorschläge

Eine strukturierte und verbindliche Einarbeitung wäre aus meiner Sicht dringend notwendig. Zuständigkeiten und Aufgaben sollten klar verteilt und Informationen allen Mitarbeitern zugänglich gemacht werden. Kritik sollte ernst genommen und sachlich besprochen werden. Außerdem sollten geeignete Arbeitsplätze und die notwendige Ausstattung sowie bei Lagerarbeiten die entsprechende Schutzkleidung zur Verfügung stehen.

An der Mentalität einiger älterer Kollegen sollte aus meiner Sicht dringend etwas geändert werden. Eine Trotzhaltung gegenüber dem Arbeitgeber und Vorgesetzten sowie die Haltung, dass „Dinge schon immer so gemacht wurden“, erschweren aus meiner Sicht Veränderungen und Innovationen. Teilweise wird sich neuen Entwicklungen verschlossen, weil diese von den Kollegen nicht als Teil ihrer Verantwortung gesehen werden. Dadurch sehe ich langfristig schlechte Zukunftschancen für den Arbeitgeber.

Zudem hatte ich bei vielen älteren Kollegen den Eindruck, dass es hauptsächlich darum geht, bis zur Rente eine ruhige Kugel zu schieben, anstatt sich noch aktiv an Veränderungen und Weiterentwicklungen zu beteiligen.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre empfand ich teilweise als unangenehm. Neben einer sehr hohen Geräuschkulisse im "Büro" (War eine Werkstatt mit 2 Schreibtischen) kam es auch zu unangebrachtem Verhalten einzelner Kollegen, unter anderem durch belästigendes Anstarren und persönliche Kommentare.

Image

Die Einschätzung zur Zukunftsfähigkeit des Unternehmens ist aus meiner Sicht eher negativ, auch innerhalb der Belegschaft. Selbst langjährige Kollegen äußern sich teilweise kritisch und wenig optimistisch über die Entwicklung des Unternehmens.

Work-Life-Balance

Schwierig durch regelmäßige Samstagsarbeit und Kernarbeitszeiten von 8:30 bis 15:30 Uhr.

Karriere/Weiterbildung

Der einfache Anspruch an eine ordnungsgemäße Einarbeitung wurde als zu hoch bewertet. Weitere Entwicklungsmöglichkeiten waren aus meiner Sicht dadurch nicht gegeben.

Kollegenzusammenhalt

Hier werden Täter geschützt und neue Kollegen wie Fremdkörper behandelt.

Vorgesetztenverhalten

Das Vorgesetztenverhalten habe ich als deutlich problematisch erlebt. Rückmeldungen und berechtigte Kritik wurden meist nicht ernst genommen oder einfach direkt abgeblockt. Zudem war die Erreichbarkeit der Führungskraft teilweise eingeschränkt, was Abstimmungen erschwerte.

Arbeitsbedingungen

Teilweise stand nicht einmal ein eigener Bildschirmarbeitsplatz zur Verfügung. Auch am späteren Arbeitsplatz war nur ein Bildschirm vorhanden, obwohl für die Sachbearbeitung regelmäßig drei bis vier Fenster parallel benötigt wurden. Zusätzlich wurden mir Lager- und Packereitätigkeiten ohne entsprechende Arbeitskleidung oder Sicherheitsschuhe übertragen.

Kommunikation

Am besten funktioniert diese hinter dem Rücken von Kollegen oder flüsternd am mir gegenüber stehenden Schreibtisch. Mitteilungen der Geschäftsführung werden regelmäßig abgesagt und ansonsten (in E-Mails) macht jeder, wie er will.

Gehalt/Benefits

Nichts nennenswertes, abgesehen vom Trinkwasserspender.

Gleichberechtigung

Mir wurden von Kollegen, nicht von Vorgesetzten, eigenmächtig relevante Informationen vorenthalten, weil mir Tätigkeiten aufgrund einer nicht umgesetzten Einarbeitung nicht zugetraut wurden. Die Konsequenzen der nicht stattfindenden Einarbeitung trafen dabei ausschließlich meine Person und führten letztlich sogar zu einer Versetzung an einen anderen Standort, wo ich als kaufmännische Sachbearbeiterin Lageraufgaben übernehmen sollte.

Interessante Aufgaben

Es war aus meiner Sicht eher wenig passend, als kaufmännische Fachkraft im Lager für Tätigkeiten wie das Bekleben von Kisten oder einfache Scan-Arbeiten eingesetzt zu werden. Dadurch ergaben sich nur begrenzt fachlich anspruchsvolle Aufgaben.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.