Lass es. Geh hier nicht hin. Such weiter!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Es ist mein Ex-Arbeitgeber.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Mir fällt nichts nennenswert Positives ein.
Verbesserungsvorschläge
Übergebt das Unternehmen an die nächste Generation oder lasst es einfach bleiben und macht den Laden zu.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre von der schreienden und persönlich beleidigenden Chefin zur Arbeitnehmerschaft war nicht der heutigen Zeit entsprechend. Mehr muss ich glaube ich nicht schreiben. Die Atmosphäre unterhalb der "Regierungschefin" war super. Sonst wäre es nicht möglich gewesen, mehr als ein Jahr in dem Unternehmen zu überstehen.
Image
Es kann kein Mitarbeiter gut über dieses Unternehmen sprechen, wenn er wirklich dort vor Ort (Arbeitsort ist für viele übrigens Sehestedt bei Rendsburg, nicht Hamburg) im Privathaus des Geschäftsführerehepaares gearbeitet hat.
Work-Life-Balance
Im Vorstellungsgespräch wird gern mal von der Vorgesetzten gesagt, dass Homeoffice kein Problem sei. Die Wirklichkeit sah anders aus. Immer mit leichtem Unwohlsein hat man angekündigt, dass man im Homeoffice mehr von seiner Arbeit schaffen würde. Dies wurde jedoch leicht argwöhnisch betrachtet.
Karriere/Weiterbildung
Karriereperspektiven möchte man in diesem Unternehmen nicht umsetzen wollen.
Gehalt/Benefits
Jeder hat sein Gehalt selbst verhandelt, jeder wurde mit anderen Versprechen gelockt, die selten Anwendung gefunden haben. Kurzum: Als erfahrener Redakteur "habe ich meine Seele verkauft", um heimatnah Arbeit zu bekommen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Dadurch, dass unnötige Fahrten mit Firmenautos entstehen und Geld dabei keine Rolle zu spielen scheint, konnte ich während meiner Zeit in dem Unternehmen keinerlei Umweltbewusststein feststellen.
Kollegenzusammenhalt
Wie bereits beschrieben: Ohne echt tolle Kollegen in allen Bereichen, die wirklich etwas von ihrer Arbeit verstehen, aber in ihrem Können komplett beschnitten werden, wäre es in diesem Unternehmen nicht wirklich lange auszuhalten. Es ist immer eine Frage der Alternative. Die hat man eben nicht immer.
Umgang mit älteren Kollegen
Geschätzt werden vor allem Arbeitnehmer, die ihre Arbeit verrichten und nicht unbedingt eigene Ideen einbringen. Die taugen eh nichts. Da ist Chat-GPT einfach schlauer.
Vorgesetztenverhalten
Das Verhalten der Vorgesetzten gegenüber mir als Führungskraft, zu der ich nach knapp einem Dreivierteljahr ernannt wurde, war anfangs ok. Nach einer Zeit wurden aber nicht mehr die Kollegen zur Zielscheibe gemacht mit Fragen wie: "Was macht Kollegin XY eigentlich?" Nein, da wurde mir als Führungskraft die Zielscheibe auf die Stirn gepresst, ohne mit mir über etwaige Probleme gesprochen zu haben.
Arbeitsbedingungen
Die Bedingungen sind nicht der heutigen Zeit entsprechend. Es gibt keine vernünftigen Arbeitszimmer mit vernünftiger Technik. Es gibt keine ausreichende Belüftung, es gibt nicht genug Kompetenz in der Chefetage.
Kommunikation
Die Kommunikation zwischen Chefin und Führung und/oder "normalen" Angestellten war haarsträubend. Eigentlich bräuchte die Chefin, die sich per ChatGPT in alle Themen "eingelesen hat und auch von der KI gern hat beraten lassen", keine Führungsriege, weil sie eh kein Vertrauen in ihre Mitarbeiter hat und folgerichtig die Kommunikation ein einziges Desaster ist und sicher für immer bleiben wird.
Gleichberechtigung
Hochgebildete Frauen wurden genauso schlecht behandelt wie hochgebildete und top-ausgebildete Männer.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben waren super. Exrem vielfältig im Bereich der Schulbildung, mit Studenten, Lehrkräften und leider vielem, was kein Geld eingebracht hat. So wurde eine Steuerberatungsgesellschaft als großer Kunde gewonnen, womit das Unternehmen leider komplett überfordert war und sicher noch ist.