Fehlende Strukturen und belastendes Führungsverhalten
Gut am Arbeitgeber finde ich
Der Aufgabenbereich war fachlich vielseitig und abwechslungsreich. Dadurch konnte man in unterschiedlichen Disziplinen arbeiten und Verantwortung übernehmen.
Die Themen sind in einem gesellschaftlich relevanten und zukunftsorientierten Themenfeld. Insbesondere der Schwerpunkt im Bereich Berufsorientierung ist inhaltlich sinnvoll und hat eine klare gesellschaftliche Bedeutung. Die Projekte sind thematisch interessant und bieten grundsätzlich einen positiven Beitrag.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Aus meiner Sicht fehlten klare Strukturen und verlässliche Prozesse im Arbeitsalltag. Projekte wurden häufig kurzfristig umpriorisiert oder verändert, was eine nachhaltige Planung erschwerte. Entscheidungen wirkten teilweise spontan und nicht transparent kommuniziert.
Administrative Themen wie Vertragsangelegenheiten, Gehaltsabrechnungen oder organisatorische Abläufe wurden aus meiner Erfahrung nicht immer zuverlässig oder zeitnah bearbeitet. Dadurch entstand wiederholt Unsicherheit.
Das Führungsverhalten empfand ich als wenig strukturiert und teilweise sprunghaft. Rückmeldungen wurden nicht immer konstruktiv vermittelt, was das Arbeitsklima belastet hat.
Insgesamt fehlte es an klar definierten Zuständigkeiten, Planbarkeit und professionellen Abläufen, was langfristig zu einer hohen Belastung führte.
Die Vergütung lag unter dem aus meiner Sicht erwartbaren Niveau. Zusatzleistungen wie Urlaubsgeld waren nicht vorgesehen, ebenso war die Anzahl der Urlaubstage vergleichsweise gering und nicht marktgerecht.
Eine klare Trennung zwischen Arbeits- und Freizeit war nicht konsequent etabliert; Kontaktaufnahmen außerhalb der regulären Arbeitszeiten kamen vor.
Wertschätzung für geleistete Arbeit war wenig spürbar. Zudem fiel eine erhöhte Fluktuation auf. Insgesamt wirkte die interne wie auch externe Kommunikation unstrukturiert und wenig verlässlich.
Verbesserungsvorschläge
Klare und verbindliche Strukturen und Prozesse einführen.
Realistische Zeitplanung statt kurzfristiger Ad-hoc-Anweisungen und permanenter Umpriorisierung.
Verlässliche und transparente Kommunikation – insbesondere bei wichtigen Entscheidungen und Änderungen.
Administrative Themen zeitnah und professionell bearbeiten.
Sicherstellen, dass mitarbeiterbezogene Daten korrekt und fristgerecht gemeldet werden.
Konstruktives und wertschätzendes Feedback statt persönlicher Kritik.
Klare Rollenverteilung zwischen Geschäftsführung, Führung und operativem Geschäft.