Solider Konzern mit wenig Entwicklungsmöglichkeiten
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Interessante Aufgaben
- Kollegiales Verhalten
- Für die Finanzbranche weniger Druck
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Mitarbeiterincentivierung
- Feedbackkultur
Verbesserungsvorschläge
Problemstellung
- Kein Anreiz mehr als notwendig zu tun, da stark ausgeprägtes, konzerntypisches "Ich bin nicht zuständig" Verhalten. Wer seine Sache gut macht bekommt mehr Arbeit, andere entsprechend weniger. Gehaltlich keine Differenzierung, entsprechend lohnt sich (mehr als absolut notwendig) zu arbeiten nicht. Entsprechendes Verhalten ist auch nicht unüblich.
- Nachdem quantitative Ziele erreicht/übertroffen wurden, werden im Folgejahr regelmäßig die Ziele erhöht (aka Gehaltskürzung). Als Reaktion verbreitet sich unter der Belegschaft zunehmend die Mentalität, für die Zukunft die Ziele leicht zu unterschießen um weitere Gehaltskürzungen zu vermeiden.
- Sehr lange Bearbeitungswege für einfache administrative Aufgaben im HR-Bereich
- Feedback: Exemplarisch für die Feedbackkultur ist die jährliche firmenweite Feedbackrunde, welche auch immer positiv ausfällt. Grund dafür ist unter anderem, dass Einheiten mit "unterdurchschnittlichem" Abschneiden im Anschluss zu eher unangenehmen weiteren Feedbackgesprächen geladen werden.
Lösungsansätze
- Gebt den Führungskräften mehr Möglichkeiten nach Arbeitsoutput zu incentivieren.
- Positive Ergrebnisse eines Teams/Bereichs sollten nicht in Zielanhebungen/Gehaltskürzungen münden. Dies disincentiviert Leistung.
Gehalt/Sozialleistungen
Gehalt relativ inelastisch zum Input. Verleitet zum "optimieren" der geleisteten Arbeitszeit.

