Insgesamt bin ich sehr zufrieden und würde dieses Unternehmen jedem empfehlen, unabhängig von seinem Beruf.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Gut am Arbeitgeber finde ich, dass man offen und ehrlich kommunizieren kann.
Man darf Dinge klar ansprechen, auch wenn sie kritisch sind. Besonders positiv ist, dass die Geschäftsleitung Feedback, Ideen und auch Druck aus dem Team annimmt und ernst nimmt.
Es herrscht eine Kultur, in der Vorschläge gehört werden und man das Gefühl hat, mitgestalten zu können.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Schlecht am Arbeitgeber finde ich, dass es teilweise noch Unklarheiten in der Kommunikation gibt. Manchmal werden dieselben Fragen an verschiedene Personen gestellt und man erhält unterschiedliche Antworten, was zu Unsicherheiten führen kann.
Ich habe jedoch den Eindruck, dass bereits daran gearbeitet wird, diese Prozesse klarer zu strukturieren. Insgesamt sehe ich hier Entwicklungspotenzial, aber keine grundlegenden Probleme. Abgesehen davon habe ich keine weiteren Kritikpunkte.
Verbesserungsvorschläge
Vor einigen Jahren war es üblich, dass es im IT-Bereich im Wesentlichen zwei klassische Ausbildungsberufe gab: den Anwendungsentwickler und den Systemadministrator.
Heute sieht die Situation ganz anders aus. Mittlerweile existieren mindestens fünf verschiedene IT-Ausbildungsrichtungen, darunter beispielsweise:
Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung
Fachinformatiker für Systemintegration
IT-Systemkaufmann / Kaufmann für IT-System-Management
Fachinformatiker für Digitale Vernetzung
Fachinformatiker für Daten- und Prozessanalyse
Darüber hinaus sind neue Spezialisierungen entstanden, etwa SharePoint Developer, Power Platform / Low-Code Developer, Cloud-Engineers, Security-Spezialisten, Agent admin, und viele weitere Rollen.
Angesichts dieser Entwicklung kann man nicht erwarten, dass eine einzelne IT-Abteilung alle Technologien gleichzeitig beherrscht. Neue Technologien einzuführen ist eine Sache – sie nachhaltig, professionell und strategisch zu betreiben eine ganz andere.
Der Aufbau von Fachwissen erfordert Zeit, Weiterbildung und praktische Erfahrung. Kompetenz entsteht nicht über Nacht.
In vielen Unternehmen laufen Prozesse noch teilweise analog. Digitalisierung ist ein schrittweiser Prozess: Nach Schritt eins folgt Schritt zwei. Man kann nicht alles gleichzeitig umsetzen oder erwarten, dass Teams dauerhaft „multitaskingfähig“ in sämtlichen Fachbereichen sind.
Technologische Transformation braucht Struktur, Priorisierung und realistische Erwartungen.
Arbeitsatmosphäre
Ich bewege mich mühelos durch alle Abteilungen und klopfe an alle Türen; ich treffe stets auf höfliche Menschen, die angemessen auf meine Anfragen reagieren.
Kommunikation
Man kann reden und fragen, ohne sich im Geringsten Sorgen zu machen, nur manchmal weiß ich nicht, ob ich die richtige Person frage.
Kollegenzusammenhalt
Ich persönlich komme mit allen sehr gut aus; es gibt für jeden Geschmack etwas.
Work-Life-Balance
Von Anfang an haben sie mir bei Elternzeit und persönlichen Gesundheitsproblemen geholfen; ich kann ihnen dafür nicht mehr Sterne geben, weil das nicht möglich ist, aber ich bin ihnen persönlich sehr dankbar.
Vorgesetztenverhalten
Ich habe mit allen zu tun gehabt; sie sind sogar noch freundlicher als viele meiner Kollegen in anderen Abteilungen.
Interessante Aufgaben
Das Unternehmen passt sich den veränderten Zeiten an; es ist spannend, in all diese Prozesse so eng eingebunden zu sein, und ich vermute, es wird noch interessanter, wenn alle Migrationen und Installationen abgeschlossen sind. Ich hoffe, dem Unternehmen ist bewusst, dass in den letzten Jahren neue Berufe und Arbeitsweisen in der IT entstanden sind; so scheint es jedenfalls. Auch andere Branchen werden sich an neue Technologien und Methoden anpassen müssen.
Umgang mit älteren Kollegen
Ich fand solche Fragen immer amüsant. Sind sie eine eigene Spezies? Sie sind doch nur ein weiteres Mitglied des Teams.
Karriere/Weiterbildung
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