29 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
29 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
29 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Vom Vorstellungsgespräch über freiwillige Hospitation guten Eindruck gehabt. Leider hat sich der Ansprechpartner nicht an seine Aussage gehalten, mich persönlich zu informieren. Stattdessen Standard Absage Mail. Schade.
3 Gespräche hatte ich insgesamt und am Ende bekam ich nicht einmal mehr eine Rückmeldung. Im Gespräch wurde mir gesagt, dass man nur hier lieb und nett ist, aber im Arbeitsalltag anders, daher bin ich letztendes auch froh, anderweitig fündig geworden zu sein, hier hätte ich nämlich nicht unterschrieben, sehr komische Leute...
Das Gespräch war sehr nett und wertschätzend. Auf Augenhöhe.
Allerdings dauerte es auch nur 5 Minuten.
Ich fand es fragwürdig, warum eine Stelle für Quereinsteiger ausgeschrieben wird und dann im zweiten Satz die Frage zum medizinischen Hintergrund kommt. Dazu kommt, dass meine Frage zur Einarbeitung nicht beantwortet werden konnte. Man bekam dann schon das Gefühl, dass man sich eigentlich doch lieber eine Person mit medizinischem Wissen wünscht.
Vielleicht macht es Sinn sich vorher Gedanken darüber zu machen, ob eine Stelle als Quereinsteiger ausgeschrieben wird und ob er wirklich erwünscht ist. Wie soll die Einarbeitung erfolgen?
Ebenso erhielt ich keine weitere Rückmeldung. Erst nach aktiver Nachfrage bekam ich eine Ablehnung mit der Begründung, man habe sich für einen anderen Bewerber entschieden.
Allerdings wurde die gleiche Stelle, aber nicht für Quereinsteiger, erneut ausgeschrieben.
Hier hätte ich mir Ehrlichkeit bzgl. der fachlichen Voraussetzung gewünscht. Vielleicht auch einfach ein kurzes Telefonat.
Medizinischer Hintergrund
Leider war das Vorstellungsgespräch eine sehr herausfordernde Erfahrung – nicht wegen des Anspruchs der Position, sondern wegen der Art der Gesprächsführung.
Das Gespräch war von Anfang an sehr kritisch. Mein Lebenslauf wurde in einzelnen Punkten vorgelesen und als „floskelhaft“ bezeichnet. Mein Lebenslauf ist sehr umfassend und es steht klar darin, was ich gemacht habe. Es kann also nicht daran gelegen haben, dass angeblich nicht verstanden wurde, welche Aufgaben ich übernommen habe.
Es gab mehrere irritierende Momente, und leider habe ich mich extrem verunsichern lassen. Denn statt eines offenen Dialogs war das Gespräch von einer spürbaren Machtposition der Interviewenden geprägt.
Ich hatte Schwierigkeiten zu verstehen, was genau von mir erwartet wurde, und hätte es hilfreicher gefunden, wenn zu Beginn klarer skizziert worden wäre, was konkret gesucht wird. Stattdessen hatte ich das Gefühl, im Dunkeln nach den „richtigen“ Antworten suchen zu müssen.
Als ich schließlich vorschlug, dass mein Profil nicht passt, wurde das sofort bestätigt – mit dem Zusatz, dass genau dafür solche Gespräche da sind.
Natürlich dient ein Interview dazu, herauszufinden, ob man zusammenpasst. Aber ich hätte mir einen wertschätzenderen und offeneren Austausch gewünscht – und echtes Interesse an meiner Person, statt eines Prüfverfahrens, das vor allem darauf abzuzielen schien, mich zu verunsichern.
Für Bewerber:innen: Seid darauf vorbereitet, euch in einem analytischen und teils herausfordernden Gespräch beweisen zu müssen. Wer auf eine offene, menschliche Recruiting-Kultur hofft, könnte hier – zumindest mit diesen Gesprächspartnern – enttäuscht werde
Dem Bewerber wird beim Vorstellungsgespräch gesagt, dass Ende der darauf folgenden Woche eine Entscheidung mitgeteilt wird. Nach Verstreichen der Frist, erfolgt die Nachfrage. Antwort darauf, man hätte gesagt, in der darauf kommenden Woche (also nach 2 Wochen) würde man sich melden. Eine Meldung, selbst wenn es eine Absage ist, erfolgt schlichtweg auch nach den insgesamt 2 Wochen nicht. Jetzt knapp 4 Wochen nach dem Vorstellungsgespräch immer noch keine Reaktion, jedoch wurde die Stelle jetzt erneut ausgeschrieben.
Ist man nicht einmal eine Absage wert? Schade, denn im Vorstellungsgespräch wurde ein anderes Wertgefühl an den Bewerber vermittelt.
Dass der Arbeitgeber für die freie Stelle nun jemand anderen ausgewählt hat, stört mich überhaupt nicht. Aber die Tatsache, dass ich zwischen meinem letzten Vorstellungsgespräch und der endgültigen Entscheidung etwa einen Monat warten musste, hat mich mehrmals dazu gebracht, das Angebot noch einmal zu überdenken. Das Personalvermittlungsunternehmen musste sich fünfmal für die lange Wartezeit entschuldigen. Ich wollte all die negativen Bewertungen über das Management des Arbeitgebers nicht glauben, da sich schlechte Nachrichten immer weiter und schneller verbreiten als gute Nachrichten....aber trotzdem. Ziemlich beschämend und ich werde diese Behandlung in Erinnerung behalten.
Angemessene Alternative schaffen, wie Arbeitsrecht es vorschreibt
Personalreferentin meldete sich telefonisch zeitnahe, Terminvorschlag passte, zeigte sich ratlos, dass ich für Videokonferenz keine Ausstattung zu Hause habe und alternativ nicht bereit war auf eigene Kosten vom Handy an der Telefonkonferenz teilzunehmen. Wollte sich mit dem Vorgesetzten absprechen, ob ich angerufen werden dürfte, wie vor dem Lockdown erfahrungsgemäß mit anderen Unternehmen üblich war, sagte dann mit der Begründung zeitnahe ab, dass sie aussichtsreichere Bewerber haben. Sichen seit ca. 3 Monaten weiter. Ich bin eine Fachkraft. Man kann den Umgang sich wohl leisten.
schlecht
zu seinen Worten auch stehen, mehr Professionalität im Umgang mit Bewerbern
So verdient kununu Geld.